Bam­ber­ger SPD-Frak­ti­on bean­tragt die Ver­rin­ge­rung der Pacht­zins­er­hö­hung für Kleingartenvereine

Die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on Bam­berg for­dert in einem aktu­el­len Antrag, dass die geplan­te Erhö­hung des Pacht­zin­ses für Klein­gar­ten­ver­ei­ne von 24 Cent pro Qua­drat­me­ter auf 15 Cent pro Qua­drat­me­ter ver­rin­gert wird. Da der aktu­el­le Pacht­zins bis­her nur 6 Cent pro Qua­drat­me­ter beträgt, wür­de eine Erhö­hung auf 24 Cent einer Ver­vier­fa­chung der Pacht­ko­sten bedeu­ten. Dies ist aus Sicht der SPD-Stadt­rats­frak­ti­on nicht hin­nehm­bar. Hier ist eine Ver­bes­se­rung des Plans notwendig.

„Ein sol­cher Kom­pro­miss wür­de sowohl dem Inter­es­se der Stadt, erhöh­te Ein­nah­men zu gene­rie­ren, aber auch den Klein­gar­ten­ver­ei­nen, eine akzep­ta­ble Erhö­hung zu erhal­ten, Genü­ge tun“, erläu­tert der SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Heinz Kunt­ke. Gera­de vor dem Hin­ter­grund der aktu­el­len Preis­ent­wick­lun­gen braucht es hier Rück­sicht für bei­de Positionen.

Klein­gär­ten haben eine hohe sozia­le Bedeu­tung. Sie bie­ten Frei­raum, Aus­gleich für das Berufs­le­ben und die Mög­lich­keit des Gemein­schafts­er­le­bens. „Die Befürch­tung der Klein­gar­ten­ver­ei­ne, dass die­se geplan­te Erhö­hung für eini­ge nur schwer zu stem­men ist, muss ernst­ge­nom­men wer­den“ so die stellv. SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Inge­borg Eich­horn. Ein Wei­ter­be­trieb der Klein­gar­ten­an­la­gen sei mit Blick auf deren wich­ti­ge sozia­le Auf­ga­be von gro­ßer Bedeutung.

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