Halil Tas­de­len tritt für die SPD-Bay­reuth Stadt und Land bei den Land­tags­wah­len im kom­men­den Jahr an

Nominierung SPD Bayreuth 2022

v.l.n.r.: Tho­mas Bauske, Halil Tas­de­len, Andre­as Zip­pel und Dr. Bea­te Kuhn ©SPD Bayreuth

Der 49-jäh­ri­ge Bay­reu­ther Stadt­rat und frei­ge­stell­te Betriebs­rat Halil Tas­de­len wird für die SPD im Stimm­kreis 403 Bay­reuth für die Land­tags­wah­len im kom­men­den Jahr in den Ring stei­gen. Tas­de­len setz­te sich bei der Stimm­kreis­kon­fe­renz der SPD Bay­reuth Stadt und Land in Mistel­bach gegen den Gewerk­schafts­se­kre­tär Paul Leh­mann durch. Für den Bezirks­tag kan­di­diert Bay­reuths zwei­ter Bür­ger­mei­ster Andre­as Zip­pel. Der 30-jäh­ri­ge Jurist blieb ohne Gegenkandidaten.

Die Genos­sin­nen und Genos­sen wähl­ten zudem den Vor­sit­zen­den der Bay­reu­ther Stadt­rats­frak­ti­on und Ober­stu­di­en­rat Tho­mas Bauske als Listen­kan­di­dat für den Land­tag sowie Stadt­rä­tin und amtie­ren­de Bezirks­rä­tin Dr. Bea­te Kuhn als Listen­kan­di­da­tin für den Bezirkstag.

In sei­ner Rede kri­ti­sier­te Halil Tas­de­len die Ver­hin­de­rungs­po­li­tik Mar­kus Söders und die zahl­rei­chen lee­ren Ver­spre­chen der CSU scharf. Kei­ne ein­zi­ge der 10.000 ange­kün­dig­ten Woh­nun­gen sei bis­lang gebaut, der Öffent­li­che Nah­ver­kehr chro­nisch unter­fi­nan­ziert und die Bil­dungs­po­li­tik der Frei­en Wäh­ler ein Total­aus­fall, der zula­sten der Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie der Lehr­kräf­te gin­ge. Er wol­le sich daher für den tat­säch­li­chen Bau von bezahl­ba­ren Woh­nun­gen, eine bes­se­re Finan­zie­rung und Aus­stat­tung des Öffent­li­chen Nah­ver­kehrs vor allem im länd­li­chen Raum und eine Bil­dungs­po­li­tik ein­set­zen, in der es um kon­ti­nu­ier­li­che Digi­ta­li­sie­rung, klei­ne Klas­sen­grö­ßen, Inklu­si­on und mehr Lehr­kräf­te geht. Paul Leh­mann sicher­te Halil Tas­de­len nach des­sen Wahl soli­da­risch sei­ne vol­le Unter­stüt­zung im Wahl­kampf zu.

Andre­as Zip­pel beton­te in sei­ner Rede, dass der Bezirk sei­ne Finanz­mit­tel nicht für wei­te­re Kul­tur­pro­jek­te, son­dern zur noch bes­se­ren Unter­stüt­zung von Men­schen mit Behin­de­run­gen, zur ordent­li­chen Umset­zung des Bun­des­teil­ha­be­ge­set­zes und der über­ört­li­chen Sozi­al­hil­fe ein­set­zen sol­le. Auch wäre es wich­ti­ger, den Beschäf­tig­ten der Gesund­heits­ein­rich­tun­gen des Bezirks, bspw. dem Bezirks­kran­ken­haus, mehr Unter­stüt­zung zukom­men zu las­sen – und das nicht erst seit den Pandemiejahren.

Die Ver­samm­lungs­lei­te­rin Anet­te Kram­me, Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin beim Bun­des­mi­ni­ster für Arbeit und Sozia­les, moti­vier­te die anwe­sen­den Genos­sin­nen und Genos­sen nach den Wah­len zu einem enga­gier­ten Wahl­kampf und beton­te die hohe Wich­tig­keit einer sozia­len Stim­me Bay­reuths im Baye­ri­schen Landtag.

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