Kro­nach: Trit­te und Ham­mer­schlä­ge gegen den Kopf

symbolbild festnahme

Drei Tat­ver­däch­ti­ge in Haft

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Coburg

LKR. KRO­NACH. Bei einem hand­fe­sten Streit schlu­gen drei Män­ner der­art auf­ein­an­der ein, dass die Staats­an­walt­schaft und Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg nun wegen des Ver­dachts der ver­such­ten Tötung ermitteln.

Am spä­ten Frei­tag­abend ent­schie­den sich zwei 33- und 38-Jäh­ri­ge zu einem Besuch bei einer gemein­sa­men Bekann­ten im Kro­nacher Land­kreis. Dort war bereits deren 51-jäh­ri­ger Lebens­ge­fähr­te anwe­send. Im Lau­fe des Abends kam es zu einem mas­si­ven Streit. Hier­bei soll der Freund der Gast­ge­be­rin zu einem Ham­mer gegrif­fen und den jün­ge­ren der bei­den Män­ner mit dem Werk­zeug auf den Kopf geschla­gen haben. Des­sen 38-jäh­ri­ger Beglei­ter kam sei­nem Freund zu Hil­fe, riss den Angrei­fer zu Boden und schlug mehr­fach mit den Fäu­sten auf ihn ein. Nun war offen­bar auch der 33-jäh­ri­ge wie­der erholt genug, um sich zu revan­chie­ren und soll den auf dem Boden Lie­gen­den mehr­fach mit den Füßen gegen den Kopf getre­ten haben.

Nach medi­zi­ni­scher Ver­sor­gung bestand bei kei­nem der Män­ner Lebens­ge­fahr. Auf­grund der Tat­aus­füh­rung ermit­teln Staats­an­walt­schaft und Poli­zei nun aller­dings wegen ver­such­ter Tötungs­de­lik­te gegen alle drei Betei­lig­te. Die drei Män­ner befin­den sich in Untersuchungshaft.

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