Spiel­be­rich­te der SG Burk/​Schlaifhausen/​Leutenbach vom Wochenende

Symbol-Bild Fussball

Ker­wa­sieg: Spiel­be­richt SG Burk/​Schlaifhausen/​Leutenbach I – Spvgg Reuth 4:0 (2:0)

Zur dies­jäh­ri­gen Ker­wa konn­te die erste Mann­schaft der SG einen ver­dien­ten Sieg im Der­by gegen die Spvgg Reuth einfahren.

Dabei hat­ten die Gäste den bes­se­ren Start und hät­ten in der 8. Spiel­mi­nu­te durch Vero­ni­ka End­res in Füh­rung gehen müs­sen, doch Andrea Zöber­lein hielt ihre Far­ben durch einen über­ra­gen­den Reflex im Spiel. Danach nahm die Heim­elf das Heft in die Hand, ohne dabei wirk­lich gefähr­lich zu wer­den. Die gut ste­hen­de Abwehr­rei­he um Reuths Buse Umdu konn­te alle Angrif­fe abweh­ren. So dau­er­te es bis zur 25. Minu­te als ein schnel­ler Spiel­zug über Fischer, Tok­tas und Pelch zur Füh­rung der SG führ­te. In der Fol­ge ver­flach­te das Spiel­ge­sche­hen zuneh­mend. Kurz vor dem Halb­zeit­pfiff konn­te Sas­kia Fischer nach der zwei­ten schön und schnell gespiel­ten Pass­sta­fet­te den Spiel­stand auf 2:0 erhö­hen (40.). Nach der Pau­se ver­such­ten die Gäste wei­ter­hin mit lan­gen Bäl­len in die Spit­ze Nadel­sti­che zu set­zen, aller­dings wur­den alle Angriffs­be­mü­hun­gen durch die eben­falls gut ste­hen­de Abwehr um Katha­ri­na Prech­tel im Keim erstickt. Durch einen Dop­pel­schlag von Esra Tok­tas, die nach einer Flan­ke und nach einem Frei­stoß jeweils frei­ste­hend ein­schie­ben konn­te (60., 71.), mach­te die SG den Deckel drauf und fuhr einen wei­test­ge­hend unge­fähr­de­ten und ver­dien­ten Ker­wa­sieg ein, ohne sich spie­le­risch mit Ruhm bekleckert zu haben.

Bit­te­re Nie­der­la­ge: Spiel­be­richt SG Burk/​Schlaifhausen/​Leutenbach II – SG Herpersdorf/​Eckenhaid/​Neunhof 1:2 (1:1)

Mit stark dezi­mier­ten Kader bestritt die zwei­te Mann­schaft der SG Burk das Spit­zen­spiel gegen die SG Herpersdorf/​Eckenhaid/​Neunhof und ver­lor dabei in letz­ter Sekun­de einen Punkt, den man sich auf­grund der kämp­fe­risch über­zeu­gen­den Lei­stung durch­aus ver­dient gehabt hätte.

Mit zwölf Spie­le­rin­nen trat man gegen den Tabel­len­er­sten an, wobei sich eine Spie­le­rin beim Auf­wär­men ver­letz­te und bereits nach weni­gen Minu­ten aus­ge­wech­selt wer­den muss­te. So war man 85 Minu­ten nur zu elft und bestritt ein inten­si­ves Spiel teil­wei­se eini­ge Minu­ten sogar in Unterzahl.

Trotz­dem dau­er­te es bis zur 22. Spiel­mi­nu­te als Top-Tor­jä­ge­rin Sophia Pröll den ersten gefähr­li­chen Angriff im Tor der hei­mi­schen SG unter­brin­gen konn­te. In der Fol­ge spiel­te zwar haupt­säch­lich die Gäste-SG, doch die Heim­elf ver­tei­dig­te lei­den­schaft­lich und ver­such­te immer wie­der auch selbst gefähr­lich zu wer­den. So war es Gol­chin Haghna­za­ri, die Schluss­frau Mela­nie Zapras kei­ne Chan­ce ließ (36.) und den Aus­gleich erziel­te. Kurz dar­auf hät­te Johan­na Graf sogar noch erhö­hen kön­nen, doch lei­der schei­ter­te sie knapp. Nach der Halb­zeit ein unver­än­der­tes Bild. Die SG Her­pers­dorf ver­such­te spie­le­risch vor das Heim­tor zu kom­men, die Haus­her­ren ver­tei­dig­ten, was zu ver­tei­di­gen war. So wur­den die Gäste zuse­hends ner­vö­ser und mach­ten Feh­ler im Spiel­auf­bau. Lei­der konn­te man die­se für sich nicht nut­zen. Kurz vor Ende wur­de ein Quer­pass kurz vor der lau­ern­den Lui­sa Wolf abge­fan­gen. Fast im Gegen­zug konn­te Simo­ne Kratz den viel­um­ju­bel­ten Lucky Punch in der Nach­spiel­zeit erzie­len, wäh­rend man bei der Heim­elf in ent­täusch­te Gesich­ter blick­te. Doch bei all der Ent­täu­schung bleibt trotz­dem eine über­ra­gen­de Mann­schafts­lei­stung, auf der sich für die näch­sten Spie­le auf­bau­en lässt. Auch Trai­ner Rapha­el Por­zelt hat­te trotz Nie­der­la­ge wenig zu kri­ti­sie­ren und lob­te die Mann­schaft im Anschluss für ihre Leistung.

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