Eis­hockey: Die Sel­ber Wöl­fe ver­lie­ren gegen die Dresd­ner Eislöwen

Eishockey: Die Selber Wölfe verlieren gegen die Dresdner Eislöwen Oktober 2022
Trotz eines couragierten Auswärtsauftritts der Selber Wölfe mussten sich die Mannen um Kapitän Richard Gelke knapp mit 3:1 geschlagen geben. Foto: Pauline Manzke

Wöl­fe unter­lie­gen in Dres­den knapp

Dresd­ner Eis­lö­wen vs. Sel­ber Wöl­fe 3:1 (1:0; 1:1; 1:0)

Head­coach Waß­mil­ler konn­te im Ver­gleich zum Frei­tag auf das glei­che Per­so­nal zurück­grei­fen, ließ aber Ham­mer­bau­er und Hlo­zek die Rei­hen tau­schen. Die Sel­ber Wöl­fe began­nen bei den Dresd­ner Eis­lö­wen cou­ra­giert, konn­ten aber in den ersten 20 Minu­ten einen Gegen­tref­fer in Unter­zahl nicht ver­hin­dern. Im wei­te­ren Ver­lauf hiel­ten die Wöl­fe die Par­tie bis zum Ende offen, kas­sier­ten dann aber in den Schluss­se­kun­den den ent­schei­den­den Tref­fer zum 3:1 ins bereits ver­wai­ste Tor.

Wöl­fe gera­ten in Unter­zahl den Rückstand

Die Sel­ber Wöl­fe kamen in Dres­den gut ins Spiel. Die ersten Minu­ten gin­gen klar an die Gäste, denen durch Trska auch die ersten bei­den Tor­chan­cen gehör­ten. Die Haus­her­ren brauch­ten bis zur 4. Minu­te, ehe sie durch Kuh­ne­kath erst­mals gefähr­lich vor Bit­zer auf­tauch­ten. Die Dresd­ner waren von nun an deut­lich bes­ser in der Par­tie und klopf­ten zwei­mal am Sel­ber Pfo­sten an. Als die Wöl­fe zum zwei­ten Mal an die­sem Abend in der Kühl­box Platz neh­men muss­ten, nutz­te Karls­son den dich­ten Ver­kehr vor Bit­zer mit einem platz­ier­ten Schuss zum 1:0 für die Eis­lö­wen. Bei 5 gegen 5 war es durch­aus ein Spiel auf Augen­hö­he, wenn­gleich die Sel­ber Ver­tei­di­ger tor­ge­fähr­li­cher agier­ten als ihre Sturm­kol­le­gen. So hat­ten bis zur Drit­tel­pau­se Trska, Laval­lée, Gim­mel und Deeg Chan­cen auf den Ausgleich.

Trska bringt die Wöl­fe wie­der heran

Die Sel­ber Wöl­fe star­te­ten auch in den mitt­le­ren Spiel­ab­schnitt mit einem Aus­ru­fe­zei­chen: Thomp­son zog ab, doch der Dresd­ner Goa­lie Schwen­de­ner konn­te die Schei­be gera­de noch so über die Lat­te len­ken. Und so waren es erneut die Eis­lö­wen, die jubeln durf­ten. Knack­stedt setz­te herr­lich Filin in Sze­ne, der allein auf Bit­zer zulau­fen und das zwi­schen­zeit­li­che 2:0 erzie­len konn­te. Doch die Wöl­fe zeig­ten sich auch durch den 2. Gegen­tref­fer wenig beein­druckt und kamen in Über­zahl durch einen Trska-Schuss von der blau­en Linie wie­der auf 1 Tor her­an. Im wei­te­ren Ver­lauf über­stan­den die Wöl­fe – auch dank Bit­zer im Tor – eine wei­te­re Hin­aus­stel­lung schad­los und hat­ten zwei Minu­ten vor Drit­telen­de durch Kruminsch sogar die Chan­ce auf den Ausgleich.

Dres­den mit der Ent­schei­dung ins lee­re Sel­ber Tor

Die Eis­lö­wen dräng­ten nun auf das 3:1. Doch die Wöl­fe stemm­ten sich mit aller Macht gegen die angrei­fen­den Haus­her­ren und hat­ten damit zunächst Erfolg. Die Wöl­fe hin­ge­gen lie­ßen ein Power­play unge­nutzt ver­strei­chen. In den letz­ten fünf Minu­ten ver­such­ten die Wöl­fe noch ein­mal alles, um den Aus­gleich­tref­fer zu erzie­len, doch die Schei­be woll­te ein­fach nicht noch ein­mal an Schwen­de­ner vor­bei in die Maschen. Als Bit­zer bereits zugun­sten eines wei­te­ren Feld­spie­lers das Eis ver­las­sen hat­te, erziel­te Drews das ent­schei­den­de 3:1.

Mann­schafts­auf­stel­lun­gen und Statistik

Dresd­ner Eis­lö­wen: Schwen­de­ner (Nef­fin) – Suvan­to, Upleg­ger, Man­nes, Karls­son, Kolb, Schmitz, Riedl – Filin, Knack­staedt, Kuh­ne­kath, Drews, Knob­loch, Mra­zek, Kie­de­wicz, And­res, Porsber­ger, Postel, Rund­q­vist, Petersen

Sel­ber Wöl­fe: Bit­zer (Wei­de­kamp) – Trska, Deeg, Laval­lée, Gim­mel, Schaaf, Sil­ber­mann – Miglio, Thomp­son, McN­eill, Gel­ke, Van­tuch, Schwam­ber­ger, Hlo­zek, Kruminsch, Nau­mann, Klug­hardt, Ham­mer­bau­er, Noack

Tore: 13. Min. 1:0 Karls­son (Rund­q­vist, Knack­stedt; 5/4); 25. Min. 2:0 Filin (Knack­stedt, Karls­son); 29. Min. 2:1 Trska (McN­eill, Kruminsch; 5/4); 60. Min. 3:1 Drews (Knack­stedt; emp­ty net)

Straf­zei­ten: Dres­den 8; Selb 8

Schieds­rich­ter: Jans­sen, Stein­ecke (Pfriem, Laudenbach)

Zuschau­er: 1.873

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