Leu­ten­bach: Anne­ma­rie und Rudolf Römer fei­er­ten ihre Dia­man­te­ne Hoch­zeit – „Es war Lie­be auf den ersten Blick“

Leutenbach: Annemarie und Rudolf Römer feierten ihre Diamantene Hochzeit Oktober 2022
Das bekannte Leutenbacher Ehepaar Annemarie und Rudolf Römer feierte im Kreis seiner fünf Kinder, acht Enkel und sechs Urenkel Diamantene Hochzeit. Text + Foto: Thomas Weichert

Seit 60 Jah­ren ein Paar – Anne­ma­rie und Rudolf Römer aus Leutenbach

Leutenbach: Annemarie und Rudolf Römer feierten ihre Diamantene Hochzeit Oktober 2022

Das Jubel­paar Anne­ma­rie und Rudolf Römer mit Land­rat Her­mann Ulm (links) und Bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Kraft. Foto: Tho­mas Weichert

Das weit­hin bekann­te Leu­ten­ba­cher Ehe­paar Anne­ma­rie und Rudolf Römer fei­er­te im Kreis sei­ner fünf Kin­der, acht Enkel und sechs Uren­kel sei­ne Dia­man­te­ne Hoch­zeit, zu der auch Land­rat Her­mann Ulm und Bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Kraft gra­tu­lier­ten. Im gan­zen Land­kreis bekannt sind die Römers des­halb, da sie 25 Jah­re lang die Cate­ring­fir­ma „Imbiss Römer“ betrie­ben haben und fast jedes Wochen­en­de bei Ver­eins­fe­sten mit ihrem Essens­wa­gen prä­sent waren. Ange­fan­gen hat­te alles damit, dass Rudolf Römer, der gelern­ter Mül­ler ist, einen Grill für einen Kun­den baute.

Der erste Brat­wurst­grill bestand aus einem Gas­ko­cher mit einer Pfan­ne über der Flam­me. Mit die­sem Grill wur­den die Römers aufs Wal­ber­la­fest ein­ge­la­den und an den bei­den Fest­ta­gen ver­kauf­ten sie einen Zent­ner Brat­wür­ste. So ent­stand die Idee selbst ein Imbiss-Geschäft zu eröff­nen. Für einen Forch­hei­mer Metz­ger waren sie dann auch oft auf dem Forch­hei­mer Anna­fest prä­sent. „In den 1970er Jah­ren haben wir ein­fach Glück gehabt, weil damals vie­le 100-jäh­ri­ge Feu­er­wehr- und Ver­eins­ju­bi­lä­en ganz groß gefei­ert wur­den“, erin­nert sich Rudolf Römer, der auch 25 Jah­re lang begei­ster­ter Musi­kant mit sei­ner Stei­ri­schen war. Jeden Monat fand im „Römer­hof“, wie ihr Lokal in Leu­ten­bach hieß, ein Musi­kan­ten­tref­fen statt. Danach in Schlaifhau­sen im Gast­haus Kro­der, bis Coro­na kam. Wie­der mit dem Musik­ma­chen anfan­gen will Rudolf Kro­der heu­te nicht mehr. Ken­nen­ge­lernt hat­te sich das Paar einst in Ebers­bach in der Woh­nung der Eltern von Anne­ma­rie Römer, die eine gebo­re­ne Schlei­fer ist.

Denn Rudolf Kro­der han­del­te damals mit Elek­tro­ge­rä­ten und ver­kauf­te sei­ner zukünf­ti­gen Schwie­ger­mut­ter eine Schleu­der. „Da muss­te ich dann natür­lich öfters kom­men um nach der Schleu­der zu sehen und eine Brot­zeit gab es auch immer“, so der Jubi­lar, der damals schon ein Auto hat­te und sei­ne zukünf­ti­ge Braut aus­fuhr. „Es war Lie­be auf den ersten Blick“, bestä­tigt Anne­ma­rie Römer.

Stan­des­amt­lich getraut wur­den sie vom dama­li­gen Leu­ten­ba­cher Bür­ger­mei­ster Gal­ster und kirch­lich gehei­ra­tet hat das Paar vor 60 Jah­ren bei Pfar­rer Fied­ler in der Forch­hei­mer Martinskirche.

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