Geo­wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät Bay­reuth für her­aus­ra­gen­de Ver­dien­ste ausgezeichnet

Prof. Dr. Friedhelm von Blanckenburg, Vorsitzender der deutschen Mineralogischen Gesellschaft, überreicht Prof. Dr. Hans Keppler die Abraham-Gottlob-Werner-Medaille in Silber.
Prof. Dr. Friedhelm von Blanckenburg, Vorsitzender der deutschen Mineralogischen Gesellschaft, überreicht Prof. Dr. Hans Keppler die Abraham-Gottlob-Werner-Medaille in Silber. © GeoMinKöln 2022

Prof. Dr. Hans Kepp­ler, Direk­tor des baye­ri­schen Geo­in­sti­tuts (BGI) der Uni­ver­si­tät Bay­reuth, ist für sei­ne her­aus­ra­gen­den wis­sen­schaft­li­chen Ver­dien­ste von der deut­schen mine­ra­lo­gi­schen Gesell­schaft (DMG) mit der Abra­ham-Gott­lob-Wer­ner-Medail­le in Sil­ber aus­ge­zeich­net wor­den. Die Medail­le ist die höch­ste wis­sen­schaft­li­che Aus­zeich­nung der DMG.

In sei­nen For­schungs­ar­bei­ten befasst sich Prof. Dr. Hans Kepp­ler, der den Lehr­stuhl für Expe­ri­men­tel­le Geo­wis­sen­schaf­ten an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth inne­hat, seit vie­len Jah­ren mit der Simu­la­ti­on und Ana­ly­se geo­lo­gi­scher Pro­zes­se durch Hoch­druck- und Hoch­tem­pe­ra­tur­ex­pe­ri­men­te im Labor. Die dar­aus gewon­ne­nen Erkennt­nis­se, die er in inter­na­tio­nal viel beach­te­ten Stu­di­en ver­öf­fent­licht hat, betref­fen bei­spiels­wei­se die che­mi­sche Zusam­men­set­zung der Erde, Stoff­trans­por­te im Erd­in­ne­ren, Ursa­chen und Fol­gen von Vul­ka­nerup­tio­nen oder Wech­sel­wir­kun­gen von wäss­ri­gen Flüs­sig­kei­ten mit Mine­ra­len, Gestei­nen und Schmelzen.

Prof. Dr. Hans Kepp­ler hat für sei­ne inter­na­tio­nal hoch ange­se­he­nen For­schungs­ar­bei­ten zahl­rei­che Prei­se erhal­ten: den Heinz-Mai­er-Leib­nitz-Preis (1992), den Ger­hard-Hess-Preis der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft (1995), den Vic­tor-Moritz-Gold­schmidt-Preis der Deut­schen Mine­ra­lo­gi­schen Gesell­schaft (1996), den Gott­fried-Wil­helm-Leib­niz-Preis der DFG (2001) sowie den Bowen-Preis der Ame­ri­ka­ni­schen Geo­phy­si­ka­li­schen Uni­on (2011), der als höch­ste Aus­zeich­nung auf dem Gebiet der Vul­ka­no­lo­gie, Geo­che­mie und Petro­lo­gie gilt. Der Bay­reu­ther Geo­wis­sen­schaft­ler gehört zahl­rei­chen bedeu­ten­den Wis­sen­schafts­or­ga­ni­sa­tio­nen an: Er ist Mit­glied der Baye­ri­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten und der Natio­na­len Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten Leo­pol­di­na sowie Fel­low der Geo­che­mi­cal Socie­ty und Euro­pean Asso­cia­ti­on of Geo­che­mi­s­try, der Ame­ri­can Geo­phy­si­cal Uni­on und der Mine­ra­lo­gi­cal Socie­ty of America.

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