FIF­TY-FIF­TY Erlan­gen mit neu­em Ver­an­stal­tungs­pro­gramm im Oktober

17. ERLAN­GER LACHNACHT

DO., 06.10.2022 – 20 UHR, FIF­TY-FIF­TY ERLANGEN

Die Lach­Nacht – eine abwechs­lungs­rei­che Show mit vier Künst­lern und
einem Mode­ra­tor. Die aus­ge­wähl­ten Künst­ler stam­men aus den Bereichen
Come­dy, Kaba­rett und Musik – jeder Künst­ler wird Sie etwa eine halbe
Stun­de begei­stern. Es erwar­tet Sie eine abend­fül­len­de und hei­te­re Mixed
Show, bei der Sie zu bür­ger­freund­li­chen Ein­tritts­prei­sen rich­tig gute
Künst­ler genie­ßen kön­nen. Dies­mal mit: Vera Deckers, Özgür Cebe, Robert Alan, Jakob Schwert­fe­ger; Mode­ra­ti­on Atze Bauer

WOLF­GANG BUCK „VISÄ­WIE“

FR., 07.10.2022 – 20 UHR, FIF­TY-FIF­TY ERLANGEN

„Des lichd visä­wie vom Bohn­hof“ – mit die­ser Orts­an­ga­be zeigte
Wolf­gang Bucks Oma Kuni, dass sie durch­aus Fremd­spra­chen beherrschte.
Das Pro­gramm VISÄ­WIE ist nach die­ser ver­ein­sa­men­den Coro­na­zeit eine
Remi­nis­zenz an die Men­schen gegen­über – an die Nach­ba­rIn­nen, an die
Freun­dIn­nen und auch ans lan­ge ver­miss­te Kon­zert­pu­bli­kum. Die Leute
visä­wie, nach denen man sich mona­te­lang gesehnt hat. Visä­wie, das
kön­nen aber auch die Men­schen auf der ande­ren Sei­te einer Gren­ze sein.

„Die da drü­ben“ – von denen man zu wenig weiß und des­halb seine
Vor­ur­tei­le pflegt. Die Men­schen visä­wie sind so lebens­not­wen­dig, weil
einem ohne sie nur das eige­ne Gesicht im Spie­gel bleibt. Nar­ziss­mus ist
kei­ne Lösung. Im Gegen­über, im Rüber und Nüber, im Du liegt die
Schön­heit, aber auch die Span­nung des Lebens.

Ste­phan Bau­er „ Ehe­paa­re kom­men in den Him­mel, in der Höl­le waren sie schon“

SA., 08.10.2022 – 20 UHR, FIF­TY-FIF­TY ERLANGEN

Frau­en brau­chen Män­ner und umge­kehrt! Eigent­lich eine Binsenweisheit.
Doch wenn die Frau den Rasen mäht und der Mann sie mit Sonnenschirm
beglei­tet, ist irgend­was nicht rich­tig. Aller Geschlechtergerechtigkeit
zum Trotz sehnt sich auch die moder­ne Frau nach posi­ti­ver Männlichkeit.
Aber ohne pri­mi­ti­ves Macho-Getue à la „kannst Du mit Dei­nen kalten
Füßen mal mein Bier küh­len“, son­dern mit männ­li­cher Klarheit,
Ziel­stre­big­keit und Ent­schei­dungs­freu­de. Män­ner ste­hen heu­te dagegen
mor­gens im Bad und den­ken: „Unter­ho­se rich­tig­rum ange­zo­gen ‑Tages­ziel
erreicht.“

Das Dilem­ma: ohne Männ­lich­keit und Weib­lich­keit gibt es kei­ne sexuelle
Anzie­hung. Und so fin­den sich alle damit ab, dass neben der
Sieb­trä­ger­ma­schi­ne mitt­ler­wei­le auch der Dil­do zum gut sortierten
Haus­halt zählt, wäh­rend sich die Män­ner mehr mit Pornographie
beschäf­ti­gen als mit ihrer Ehe­frau. Gemäß dem Mot­to: „Appe­tit holen
aus­wärts, ver­hun­gern zuhau­se.“ Wie haben sich doch die Zeiten
geän­dert. Frü­her hat­ten wir kei­nen Sex vor der Ehe, heu­te kei­nen Sex
in der Ehe. Kann man die Uhr noch­mal zurück­dre­hen? Wie kom­men wir zu
mehr Zwei­sam­keit? Brau­che ich dafür einen Helm?

Ste­phan Bau­ers neu­es Pro­gramm ist ein Licht­blick. Die aberwitzige
Ret­tung vor fal­schen Gen­der­idea­len, über­zo­ge­nen Glücksvorstellungen
und Ori­en­tie­rungs­ver­lust, den die Moder­ne heu­te mit im Gepäck hat.

Hein­rich del Core „ Glück g´habt!“

MI., 12.10.2022 – 20 UHR, FIF­TY-FIF­TY ERLANGEN

„GLÜCK g’habt!“ – hat Hein­rich Del Core in der letz­ten Zeit häufig -
und genau das gibt er in sei­nem neu­en Pro­gramm zum Besten. Hein­rich Del
Core nimmt uns erneut mit auf eine Rei­se durch den All­tag – absolut
skur­ril, all­tags­taug­lich und irr­wit­zig zugleich. In sei­nem Handgepäck
hat er neue, herr­lich komi­sche Geschich­ten, unzäh­li­ge Lacher und eine
Men­ge an Humor dabei …und sei­ne Schu­he! Sei­ne roten Schuhe!

Der hal­be Rest­ita­lie­ner ver­steht es mit sei­ner sympathischen,
schwä­bi­schen Leich­tig­keit die All­tags­i­tua­tio­nen so detailgetreu
wie­der­zu­ge­ben, dass das Publi­kum sofort in sei­nem Bann gezo­gen wird und
sei­nem Charme nicht aus­kommt. Ein unver­gleich­li­cher Mix aus
Situa­ti­ons­ko­mik, Cha­ris­ma und Sprach­witz. Mit Hein­rich Del Core treffen
sich Ita­li­en, Deutsch­land, Come­dy und Kabarett.

Dies­mal dreht sich alles rund ums Glück ‑der Ita­lo-Schwa­be macht keinen
Halt vor Poli­zei­kon­trol­len und Sau­na­be­su­chen. Auch was es mit der
Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung beim Sex in Schwe­den auf sich hat wird in
sei­ner unnach­ahm­li­chen Art erläu­tern. Selbst sei­ne Urlaubserlebnisse
und Bahn­fahr­ten bis hin zur Darm­spie­ge­lung wer­den nicht ausgelassen.

Eins ist sicher – Das Publi­kum wird wei­ter­hin mit wah­ren Begebenheiten
des All­tags einen gan­zen Abend lang bestens unterhalten!

Der zahl­reich preis­ge­krön­te Kaba­ret­tist und Come­di­an über­zeugt mit
sei­nem neu­en sehr kurz­wei­li­gen und poin­ten­rei­chen Pro­gramm und schafft
eine ein­zig­ar­ti­ge Ver­bin­dung und Nähe zum Publi­kum, das sich immer
wie­der sel­ber in sei­nen irr­wit­zig erzähl­ten Geschich­ten lachend
wie­der­fin­den wird…

Seve­rin Gro­eb­ner „ Gut möglich“

DO., 13.10.2022 – 20 UHR, FIF­TY-FIF­TY ERLANGEN

„Mei­ne Zukunft ist so pro­ble­ma­tisch, daß sie mich selbst zu
inter­es­sie­ren anfängt“ schrieb Gre­org Büch­ner 1835. Zwei Jah­re später
war er tot.

Mer­ke: Die Beschäf­ti­gung mit der Zukunft ist ein gefährliches
Geschäft. Seve­rin Gro­eb­ner aber, die Wie­ner Kas­san­dra aus dem
Gemein­de­bau, der The­re­si­as unter den Exi­lö­ster­rei­chern, das
austria­ki­sche Ora­kel mit Vibra­ti­ons­hin­ter­grund (er fährt viel Bahn)
wirft uner­schrocken einen Blick nach vorn. Ins Unge­wis­se. Was kommt, was
geht und was wird gehen? Und was wird uns auf die Ner­ven gehen?

Fünf­mal schaut er ins Futur und fin­det sich in unterschiedlichen
Situa­tio­nen wie­der: Bank­rott, berühmt, bescheu­ert, bekehrt und
beer­digt. Fünf Mög­lich­kei­ten über die Zukunft und wie sie für uns
wer­den könn­te. Gro­eb­ner wirft eine kaba­ret­ti­sti­sche Zeit­ma­schi­ne an und
nimmt uns mit auf eine Rei­se ins Mög­li­che. Und wen trifft man dort?
Kli­ma­wan­del, Krieg, Kol­lek­ti­ve, Kon­ti­nen­tal­drift oder
Kunst­in­stal­la­tio­nen? Oder drei Meter gro­ße Amei­sen, die sich von
Pla­stik ernäh­ren? Oder doch wie­der nur uns selbst – nur älter.

Kom­men Sie und schau­en Sie mit Seve­rin Gro­eb­ner in die Zukunft. Oder
anders gesagt: Blei­ben wir rea­li­stisch und erwar­ten wir das Unmögliche.

Wer­ner Koc­z­wa­ra „Am 8. Tag schuf Gott den Rechtsanwalt“

DO., 13.10.2022 – 20 UHR, FIF­TY-FIF­TY ERLANGEN

Der Klas­si­ker des deut­schen Kaba­retts: Die­ses Pro­gramm erhielt die
höch­ste Aus­zeich­nung, die das deut­sche Kaba­rett zu ver­ge­ben hat: Es ist
mit einer Spiel­zeit von über 12 Jah­ren und mehr als 1000 Aufführungen
das meist gespiel­te Pro­gramm des deutsch­spra­chi­gen Kabaretts.

Das Pro­gramm setzt in der Poin­ten­dich­te neue Maß­stä­be, ist grandios
schwarz­hu­mo­rig, intel­li­gent und dabei höchst unter­halt­sam. Kein anderes
Volk der Welt hat wie wir Deut­schen eine der­ar­ti­ge Fül­le an Gesetzen
und Para­gra­fen her­vor­ge­bracht. Wir regeln ein­fach alles: die
Ehe­schlie­ßung bei Bewußt­lo­sig­keit (§1314 BGB) und das
vor­schrifts­mä­ßi­ge Anbrin­gen von Warn­drei­ecken bei Trauer-Prozessionen
(§27 StVO). Und das packt der Gesetz­ge­ber dann in eine Spra­che, die
selbst Juri­sten kaum noch ver­ste­hen. Dage­gen gibt es nur eine Notwehr:
Lachen! Bei Wer­ner Koc­z­wa­ra lachen wir letzt­lich über uns selbst.
Aus­gie­big und mit Niveau.

KAR­TEN FÜR DIE GAST­SPIE­LE SIND AN ALLEN BEKANN­TEN VOR­VER­KAUFS­STEL­LEN ERHÄLT­LICH, TELE­FO­NISCH UNTER 09131–24855 ODER UNTER WWW​.THEA​TERFI​F​YTFIF​TY​.DE.

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