Dop­pel­spiel­tag zum Brei­ten­güß­ba­cher Basketball-Saisonstart

symbolbild basketball

Am kom­men­den Sams­tag star­tet um 18 Uhr die neue Regio­nal­li­ga­sai­son für die Brei­ten­güß­ba­cher Regio­nal­li­ga-Bas­ket­bal­ler mit einem Heim­spiel gegen die Dres­den Titans 2. Nur zwei Tage spä­ter geht es mit dem Aus­wärts­spiel bei der Würz­burg Bas­kets Aka­de­mie weiter.

Auf die­sen Tag fie­ber­ten die Spie­ler, Coa­ches und Ver­ant­wort­li­chen des TSV Trö­ster Brei­ten­güß­bach lan­ge hin. End­lich star­tet die neue Sai­son in der 1. Regio­nal­li­ga Süd­ost mit einem Heim­spiel gegen den Auf­stei­ger aus Dres­den. Die Zweit­ver­tre­tung des Pro A‑Ligisten wur­de in der abge­lau­fe­nen Spiel­zeit mit 25 Sie­gen und nur einer Nie­der­la­ge Mei­ster der 2. Regio­nal­li­ga Nord der RLSO vor der zwei­ten Mann­schaft von medi Bay­reuth (23:3). Da die Dresd­ner ein Farm­team sind, weiß man nie so genau, wer tat­säch­lich auf­läuft, da auch eini­ge Pro A‑Akteure spiel­be­rech­tigt sind. Head­coach der Sach­sen ist mit Valen­ti­no Lott ein sehr bekann­ter Trai­ner in der Bam­ber­ger Regi­on. Er war bis letz­ten Herbst Head­coach des Pro B‑Ligisten BBC Coburg, ehe er dort von Jes­sie Mil­ler abge­löst wurde.

Die Güß­ba­cher wol­len den Schwung vom eige­nen Vor­be­rei­tungs­tur­nier mit­neh­men, das sie am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de mit zwei Sie­gen gegen Vils­bi­burg (80:70) und Treucht­lin­gen (90:34) für sich ent­schei­den konn­ten. Die bei­den Par­tien gaben Head­coach Mark Völkl einen guten Über­blick über die momen­ta­nen Stär­ken und Schwä­chen des Teams. So konn­ten die Ober­fran­ken in die­ser Trai­nings­wo­che noch inten­siv an den Din­gen arbei­ten, die bei den bei­den Spie­len am letz­ten Wochen­en­de noch nicht so gut lie­fen. Die Trö­ster-Trup­pe möch­te einen guten Sai­son­start erwi­schen, damit man gleich eine ordent­li­che Aus­gangs­po­si­ti­on im Kampf um die Play­off-Plät­ze hat. Wie auch in der abge­lau­fe­nen Spiel­zeit berech­ti­gen nur die ersten vier Plät­ze jeder Haupt­run­de zur Teil­nah­me an den Play­offs. Die Plät­ze 5–8 der jewei­li­gen Haupt­run­de spie­len dann in den Play­downs den oder die Abstei­ger aus. Letz­te Sai­son wur­de die Trö­ster-Trup­pe nach zwölf Sie­gen und zwei Plei­ten Haupt­run­den­sie­ger und schied erst im Halb­fi­na­le der Play­offs gegen Schwa­bing sehr unglück­lich aus.

Nach den Abgän­gen von Dip­pold, Fuchs, Hock­gei­ger und Kai­ser hat sich Brei­ten­güß­bach im Som­mer neu auf­ge­stellt und mit Bau­er, Timo Dip­pold und Wal­de gute Neu­ver­pflich­tun­gen prä­sen­tie­ren kön­nen. Die drei wol­len gleich am kom­men­den Sams­tag zei­gen, was sie drauf­ha­ben und mög­lichst gleich einen Sieg gegen die Titans ein­fah­ren. Grund­la­ge für einen Erfolg wird wie auch in der ver­gan­ge­nen Sai­son die enga­gier­te und har­te Ver­tei­di­gung sein. Die Trö­ster-Trup­pe hat­te die mit Abstand beste Defen­si­ve der 1. Regio­nal­li­ga in der abge­lau­fe­nen Spiel­zeit und möch­te heu­er dar­an anknüp­fen. Wich­tig wird zudem sein, dass die Offen­si­ve der Ober­fran­ken schnell ihren Rhyth­mus fin­det und nicht viel Anlauf­zeit braucht. Außer­dem soll­te die Anzahl der Ball­ver­lu­ste im Ver­gleich zum Vor­be­rei­tungs­tur­nier redu­ziert wer­den. Die­se bei­den Punk­te könn­ten sich mit mehr Spiel­pra­xis auto­ma­tisch verbessern.

Nach dem Heim­spiel am Sams­tag geht es für die Trup­pe von Head­coach Mark Völkl am kom­men­den Mon­tag um 18 Uhr gleich mit dem ersten Aus­wärts­spiel in Würz­burg wei­ter. Auch die Bas­kets sind ein Farm­team und dem­entspre­chend etwas unbe­re­chen­bar, wer dort auf­läuft und wer nicht. Einen neu­en Head­coach haben die Unter­fran­ken mit BBL-Rekord­spie­ler Alex King gefun­den, der im Som­mer sei­ne akti­ve Spie­ler­kar­rie­re been­de­te. In der abge­lau­fe­nen Spiel­zeit wären die Unter­fran­ken eigent­lich abge­stie­gen, wenn Bad Aib­ling nicht den Spiel­be­trieb ein­ge­stellt hät­te. Es bleibt abzu­war­ten, wel­che Talen­te in die­ser Sai­son für Würz­burg auf­lau­fen. Brei­ten­güß­bach wird jeden­falls voll kon­zen­triert nach Unter­fran­ken fah­ren und das Spiel kei­nes­falls auf die leich­te Schul­ter nehmen.

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