Ver­an­stal­tungs­rei­he: Die Stadt Coburg stellt sich ihrer Vergangenheit

220928_PM_CoburgerGehdenken (c) Rainer Brabec
Veranstaltungsreihe „Coburger Gehdenken“ Copyright: Rainer Brabec

Gemein­sam – Geden­ken – Gestal­ten: unter die­sem Leit­spruch star­tet die­sen Herbst die Ver­an­stal­tungs­rei­he „Cobur­ger Geh­den­ken“. Die Erin­ne­rungs­kul­tur in Coburg soll dadurch neue Impul­se erhal­ten und ver­ste­tigt werden.

Ein wei­te­res Zei­chen gegen Into­le­ranz, Gewalt und Frem­den­feind­lich­keit zu set­zen, ist der Stadt Coburg ein wich­ti­ges Anlie­gen. Coburg ist welt­of­fen und tole­rant, wir leben das Mit­ein­an­der und Für­ein­an­der. Daher sieht sie sich in der Ver­ant­wor­tung, der dunk­len Geschich­te der Stadt klar und ein­deu­tig ent­ge­gen­zu­tre­ten: „Nie wieder!“

Die Kul­tur­ab­tei­lung der Stadt Coburg hat mit ihren Partner*innen Ver­an­stal­tun­gen ins Leben geru­fen, die der fol­gen­schwe­ren Ver­gan­gen­heit Coburgs gerecht wer­den möch­ten. Neben Aus­stel­lun­gen, Vor­trä­gen, Stadt­füh­run­gen oder der Ver­le­gung von Stol­per­stei­nen wird es im Herbst/​Winter auch Auf­füh­run­gen des Land­thea­ters geben, die sich der NS-Zeit wid­men. Neben dem Lan­des­thea­ter betei­li­gen sich auch das Staats­ar­chiv, die Lan­des­bi­blio­thek, die Histo­ri­sche Gesell­schaft sowie die Evan­ge­li­sche Erwach­se­nen­bil­dung Ober­fran­ken West e.V. mit einem abwechs­lungs­rei­chen Programm.

Alle Men­schen sind ein­ge­la­den, die viel­fäl­ti­gen Ver­an­stal­tun­gen gegen das Ver­ges­sen zu besu­chen – denn das Erin­nern und Geden­ken ist die Auf­ga­be der gesam­ten Bürgerschaft.

Das Pro­gramm liegt an vie­len Stel­len öffent­lich aus und kann außer­dem über die Home­page der Stadt ein­ge­se­hen werden.

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