Coburg: Was Zeit mit gesun­dem Auf­wach­sen von Kin­dern zu tun hat

Zeit haben vie­le Fami­li­en im All­tag gefühlt immer zu wenig. Sich Zeit neh­men ist des­we­gen im Sog des täg­li­chen Tuns eine bewuss­te Entscheidung.

Sich im All­tag ein paar Minu­ten oder auch mal eine Stun­de Zeit zu neh­men für Ritua­le, Genuss oder mit­ein­an­der reden – das ist manch­mal ein­fa­cher gesagt als getan. Und wenn man es schafft, dann merkt man, wie gut es tut. Das all­abend­li­che kusche­li­ge Vor­le­sen, ein gemein­sa­mer Fern­seh­abend am Wochen­en­de, das gemein­sa­me Sonn­tags­früh­stück – es gibt vie­le Arten, sich ritua­li­sier­te Zeit­in­seln zu schaf­fen. Man kann zur Ruhe kom­men, die Sin­ne schär­fen, man spürt das Zusam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl – das stärkt Kin­der und för­dert ein gesun­des Auf­wach­sen. Sie füh­len sich sicher und gebor­gen und gewin­nen Selbst­ver­trau­en. Die Bin­dung zwi­schen Eltern und Kind wird durch gemein­sam bewusst ver­brach­te Zeit geför­dert, was die inne­re Sicher­heit festigt. In Kri­sen oder Zei­ten beson­de­rer Her­aus­for­de­run­gen kön­nen Kin­der, aber auch Eltern dann auf die­se Fähig­kei­ten bau­en. Sie sind wich­ti­ge Grund­la­gen, Kin­der vor Sucht­ge­fah­ren zu schüt­zen. Wel­che Ritua­le, wel­che Aus­zei­ten Eltern und Kin­der für sich gefun­den haben und über vie­le ande­re Aspek­te vom gesun­den Auf­wach­sen wird in den Gesprächs­run­den von ELTERN­TALK gere­det. Müt­ter und Väter tau­schen sich etwa zwei Stun­den lang in ent­spann­ter Atmo­sphä­re über ihre Erfah­run­gen und Ideen aus, ler­nen von­ein­an­der und pro­fi­tie­ren gemein­sam davon.

Neu­gie­rig gewor­den? Dann mel­den Sie sich bei dem Fami­li­en­bü­ro im Land­rats­amt Coburg, Natha­lie Diko­mey unter der E‑Mail familie@​landkreis-​coburg.​de oder tele­fo­nisch unter 09561 514- 2249.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt erhal­ten Sie unter www​.eltern​talk​.net.

ELTERN­TALK ist ein Pro­jekt der Akti­on Jugend­schutz, Lan­des­ar­beits­stel­le Bay­ern e.V. und wird aus den Mit­teln des Baye­ri­schen Staats­mi­ni­ste­ri­ums für Fami­lie, Arbeit und Sozia­les sowie des Baye­ri­schen Staats­mi­ni­ste­ri­ums für Gesund­heit und Pfle­ge gefördert.

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