Forch­hei­mer Frau­en auf dem Weg zur Gleichberechtigung

Zum Vor­trag „Forch­hei­mer Frau­en auf dem Weg zur Gleich­be­rech­ti­gung“ lädt der Club Forch­heim-Kai­ser­pfalz von Sor­op­ti­mist Inter­na­tio­nal Deutsch­land am Mitt­woch, 12. Okto­ber, ein. Dr. Man­fred Fran­ze, ehe­ma­li­ger Leh­rer am Gym­na­si­um Eber­mann­stadt und Ober­stu­di­en­di­rek­tor a.D., wird ab 19 Uhr in der Digi­tal­werk­statt, Breit­wei­dig 27 in Forch­heim, über star­ke Frau­en in unse­rem Land­kreis spre­chen. 1918 mach­ten die Frau­en in Deutsch­land in ihrem Kampf um poli­ti­sche Gleich­be­rech­ti­gung einen ersten wich­ti­gen Schritt: Sie erhiel­ten in der Novem­ber­re­vo­lu­ti­on das akti­ve und pas­si­ve Wahlrecht.

Damit hat­te sich die Frau­en­be­we­gung nach einem jahr­zehn­te­lan­gen Kampf durch­ge­setzt und end­gül­tig die poli­ti­sche Recht­lo­sig­keit der Frau­en been­det. Von die­sen poli­ti­schen Akti­vi­tä­ten bür­ger­li­cher und sozia­li­stisch-pro­le­ta­ri­scher Frau­en­ver­ei­ne war in Forch­heim und in der Frän­ki­schen Schweiz bis 1919 nichts zu spü­ren. Die erste Wahl, an der sie teil­nah­men, war die zum baye­ri­schen Land­tag am 12. Janu­ar 1919. Mit wel­chem Ergeb­nis und wer erst­mals ein kom­mu­na­les Man­dat erhielt, wie Hit­ler die Frau­en wie­der aus der Poli­tik ver­dräng­te und es dann nach 1945 wei­ter ging, wird in dem Vor­trag dar­ge­stellt. Der Vor­trag ist kosten­frei, die Mög­lich­keit für eine Spen­de ist jedoch gegeben.

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