Die Bay­reu­ther Gemein­schaft bean­tragt eine neue Küche für das Gemein­schafts­haus Aichig

Neue Küche für das Gemein­schafts­haus Aichig

Die Stadt­rats­frak­ti­on der Bay­reu­ther Gemein­schaft hat auf Wunsch der Aichi­ger Ver­ei­ne bei der Stadt Bay­reuth eine neue Küche für das Gemein­schafts­haus Aichig bean­tragt. Im Jahr 2019 wur­de die Gastro­no­mie von Sei­ten der Braue­rei ein­ge­stellt und in das ehe­ma­li­gen Gast­haus Woh­nun­gen ein­ge­baut. Die­ser Nut­zungs­än­de­rung fiel die Küche zum Opfer, die gemein­sa­me Nut­zung war beendet.

Antrag von Dr. Tor­sten Lange

Mit der Ein­ge­mein­dung Aichigs 1972 wur­de eine Kom­bi­na­ti­on aus Gast­stät­te und Gemein­schafts­haus geschaf­fen, auch um den fünf Aichi­ger Ver­ei­nen Mög­lich­kei­ten zur Nut­zung zu bie­ten. Die­ses Ange­bot wur­de auch inten­siv und dank­bar ange­nom­men, ver­ein­ba­rungs­ge­mäß auch von Gastro­no­mie, der Stadt, poli­ti­schen Par­tei­en und ande­ren. Lei­der wur­de die Gastro­no­mie 2019 von Sei­ten der Braue­rei ein­ge­stellt, das ehe­ma­li­ge Gast­haus zu Woh­nun­gen umge­baut. Selbst­ver­ständ­lich fiel auch die Küche dem Umbau zum Opfer, die gemein­sa­me Nut­zung war beendet.

„Auf Ver­lan­gen der Ver­ei­ne ist der Gemein­schafts­raum vom Päch­ter der Gast­stät­te auf­grund der Ver­ein­ba­rung… vom 9.8.90 …zu bewirt­schaf­ten“. So ein Absatz in der ver­trag­li­chen Nut­zungs­ver­ein­ba­rung. Die Mög­lich­keit einer Küchen­nut­zung ist somit ver­trag­lich festgelegt.

Nach den vor­lie­gen­den Auf­zeich­nun­gen war die Stadt offen­bar bis Anfang 2020 bereit, tätig zu wer­den, seit Coro­na und der Ein­rich­tung der Test­stel­le durch das BRK ruh­te das Ver­fah­ren. Die Test­stel­le ist aus­ge­zo­gen, das Stirn­holz­par­kett ist mas­siv beschä­digt und bedarf der Wiederaufbereitung.

Ich den­ke doch, dass die Stadt einen so gro­ßen und schö­nen Raum wie­der sei­ner ursprüng­li­chen Nut­zung durch ört­li­che Ver­ei­ne, aber auch der Ver­mie­tung bei exter­nen und geeig­ne­ten Anfra­gen zufüh­ren will und sich zu der o.a. Vereinbarung

Ganz aktu­ell ist eine gemein­sam mit den Ver­eins­ver­tre­tern erar­bei­te­te Lösung, die somit Gegen­stand die­ses Antra­ges ist:

1. Der vor­han­de­ne bis­he­ri­ge Lager­raum (west­lich) wird zur Küche umge­baut und mit einer stra­pa­zier­fä­hi­gen Innen­aus­stat­tung versehen,

2. Der bis­he­ri­ge Gar­de­ro­ben­raum bleibt unverändert,

3. Der neu ent­stan­de­ne Tot­raum Rich­tung ehem. Gast­stät­te wird als Lager­raum für die Büh­nen­tei­le genutzt.

4. Bedarf und Auf­stel­lung eines Lager­schran­kes wird ermittelt.

Ent­spre­chen­de Anschlüs­se sind vor­han­den bzw. kön­nen ohne gro­ßen Auf­wand nach­ge­rü­stet werden.

Ich bean­tra­ge eine Abstim­mung über die­sen Vor­schlag und eine Umset­zung, so bald, wie mög­lich. Ein bereits erteil­ter Auf­trag zur Boden­wie­der­her­stel­lung möge bis zum Abschluss der Umbau­maß­nah­men zurück­ge­stellt wer­den. Wei­te­re Maß­nah­men wer­den mit den Ver­eins­ver­tre­tern über das Grund­stücks­amt / Hoch­bau­amt abgestimmt.

Nicht zuletzt sei dar­auf hin­ge­wie­sen, dass hand­werk­li­che Eigen­lei­stun­gen zur Unter­stüt­zung ange­bo­ten wer­den. Kosten­ein­spa­run­gen ent­ste­hen auch durch das Belas­sen der bis­he­ri­gen Garderobe.

Mit freund­li­chem Gruß

Tor­sten Lan­ge (Stadt­rat)

BG Frak­ti­on Bay­reu­ther Gemeinschaft

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