Bam­ber­ge­rin­nen bei Sai­son­pre­mie­re gegen Mainz erfolgreich

Sarah Spiegel zieht beim Korbleger an ihrer Gegnerin vorbei. © Sportpress

Sarah Spie­gel zieht beim Korb­le­ger an ihrer Geg­ne­rin vor­bei.
© Sport­press

Einen Auf­takt nach Maß erleb­ten die Damen der DJK Don Bos­co Bam­berg zum Sai­son­start in der 2. Toyo­ta Damen Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga am Sams­tag­nach­mit­tag. Vor knapp 100 Zuschau­ern in der Sport­hal­le der Graf-Stauf­fen­berg-Schu­le kamen die Haus­her­rin­nen zu einem nie gefähr­de­ten 68:52-Sieg gegen den ASC The­re­sia­num Mainz.

Wären die Gäste aus Rhein­land-Pfalz in der ersten Spiel­mi­nu­te nicht mit 2:3 in Füh­rung gegan­gen, könn­te man von einem Start-Ziel-Sieg spre­chen. Denn danach bau­ten die Bam­ber­ger Damen die gesam­te rest­li­che Begeg­nung ihren Vor­sprung mit wach­sen­der Spiel­zeit lau­fend aus. Durch ein offen­si­ves „Feu­er­werk“, in der die DJK-Spie­le­rin­nen mit Wurf­quo­ten von 62% aus dem Zwei­er- und 71% aus dem Drei­er­be­reich über­zeug­ten, zogen sie den nur zu Acht ange­tre­te­nen Main­zer Mädels nach zehn gespiel­ten Minu­ten schon zwei­stel­lig davon (29:14).

Im wei­te­ren Spiel­ver­lauf wuss­ten die Ober­frän­kin­nen, bei denen Kapi­tä­nin Julia För­ner stu­di­en­be­dingt fehl­te, die mit einer Dop­pe­li­zenz spie­len­de Nina Küh­horn zeit­gleich für Bay­reuth spiel­te sowie Patri­cia Lohneis und Sin­ja Sau­er, die bei­de krank­heits­be­dingt aus­setz­ten, wei­ter zu über­zeu­gen. Zwar gin­gen die Quo­ten leicht nach unten, aber defen­siv lie­ßen die Dau­er-Schütz­lin­ge wenig freie Wür­fe ihrer Gegen­spie­le­rin­nen zu. So wur­den beim 45:31 die Sei­ten gewechselt.

Und auch in der zwei­ten Halb­zeit war eher Korb­flau­te ange­sagt. Den­noch war das Spiel nicht unan­sehn­lich. Viel Kampf um den Ball und eine ins­ge­samt defen­siv gepräg­te Begeg­nung mit einem durch­wegs beru­hig­ten zwei­stel­li­gen DJK-Vor­sprung sahen die begei­ster­ten Bam­ber­ger Fans. Den drit­ten Spiel­ab­schnitt gewann die DJK mit 13:11, das Schluss­vier­tel ging mit 10:10 unent­schie­den aus.

Wäh­rend die „Übli­chen Ver­däch­ti­gen“ Kate Hill (21 Punk­te, 5 Drei­er, 5 Assists) und Tori Wald­ner (14 Punk­te, 12 Rebounds, 4 Blocks) im Sta­ti­stik­bo­gen nicht über­ra­schend vor­ne auf­tau­chen, fiel dies­mal auch Jana Barth (11 Punk­te, 1 Drei­er, 3 Assists) oft mit beherz­tem Zie­hen zum Korb posi­tiv auf wie auch Nora Hum­mel (15 Punk­te, 4 Drei­er), die ein gutes Händ­chen aus der Distanz hat­te. Lucie Mikul­o­va (7 Rebounds, 2 Blocks) und Sarah Spie­gel (6 Rebounds) ver­dien­ten sich vor allem in der Abwehr gute Noten.

DJK-Coach Stef­fen Dau­er klang nach dem Spiel ins­ge­samt zufrie­den: „Nach dem über­ra­gen­den ersten Vier­tel war der Rest der Begeg­nung über­wie­gend defen­siv geprägt. Vor allem in der zwei­ten Halb­zeit haben wir als Team stets inten­siv ver­tei­digt und immer dage­gen­ge­hal­ten. Als jun­ge Mann­schaft haben wir aber auch die ein oder ande­re Schwä­che gezeigt, wor­an noch gear­bei­tet wer­den muss. Wir freu­en uns aber, den ersten Sieg ein­ge­fah­ren zu haben. Dar­auf kön­nen wir aufbauen.“

Wei­ter geht es mit dem Don-Bos­co-Team am kom­men­den Wochen­en­de mit einem Dop­pel­spiel­tag. Am Sams­tag (14:30 Uhr, Stauf­fen­berg­hal­le) spielt man zuhau­se gegen Frei­burg und Mon­tag aus­wärts gegen Schwabach.

Bam­berg: Hill (21 Punkte/​5 Drei­er), Hum­mel (15/4), Wald­ner (14), Barth (11/1), Sach­nov­ski (5/1), Spie­gel (2), Löff­ler (0), T. Hidal­go Gil (0), K. Hidal­go Gil (0), Mikul­o­va (0);

Mainz: Nib­be­link (23/1), Dötsch (9), Kraus (6/2), Krie­bel (4), Wäch­ter (4), Lan­dy (3), Fitz­pa­trick (3/1), Gehl­haar (0).

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