Land­kreis Coburg: Ver­kehrs­frei­ga­be der Kreis­stra­ße CO 4 – Wie­der freie Fahrt von Bad Rodach nach Heldritt

Verkehrsfreigabe Bad Rodach
Verkehrsfreigabe Bad Rodach. Foto Landkreis Coburg

Nach einer Bau­zeit von genau zwei Jah­ren wur­den die Bau­ar­bei­ten der Maß­nah­me bis auf klei­ne Rest­ar­bei­ten in den Rand­be­rei­chen der Stra­ße abge­schlos­sen und die Kreis­stra­ße CO 4 von Bad Rodach nach Hel­dritt wur­de fei­er­lich wie­der für den Ver­kehr freigegeben.

Die offi­zi­el­le Frei­ga­be mit einer klei­nen Fei­er­lich­keit für die Betei­lig­ten und die Anlie­ger der Hel­drit­ter Stra­ße erfolg­te am 22.09. auf dem Gelän­de des Bau­hofs der Stadt Bad Rodach.

Land­rat Seba­sti­an Strau­bel eröff­ne­te die erneu­er­te Strecke gemein­sam mit Bür­ger­mei­ster Tobi­as Ehr­li­cher und eini­gen Mit­glie­dern des Kreis­tags, des Stadt­ra­tes, den betei­lig­ten Fir­men und Fach­pla­nern sowie inter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bürgern.

Der grund­le­gen­de Aus­bau der Kreis­stra­ße war erfor­der­lich, nach­dem die Kreis­stra­ße CO 4 in der Hel­drit­ter Stra­ße in Bad Rodach zuletzt 1983 durch den Land­kreis Coburg umfang­reich erneu­ert wur­de. Den Aus­bau- und Sanie­rungs­maß­nah­men gin­gen grund­le­gen­de und lang­wie­ri­ge Pla­nun­gen vor­aus, die erste Initia­ti­ve für den Aus­bau erfolg­te bereits im Jahr 2008 durch den dama­li­gen Bür­ger­mei­ster Gerold Strobel.

Nach Abschluss der Pla­nun­gen und Abstim­mung der Maß­nah­men von Land­kreis Coburg und Stadt Bad Rodach, konn­ten die Bau­ar­bei­ten am 21.09.2020 durch die Fa. Hild­burg­häu­ser Bau­ge­sell­schaft mbH begon­nen wer­den. Die Aus­füh­rung selbst erfolg­te in meh­re­ren Abschnit­ten, auch um die Bela­stun­gen und Ein­schrän­kun­gen für die Anlie­ger und die Gewer­be­trei­ben­den so gering wie üblich zu halten.

Im Zuge der grund­le­gen­den Sanie­rung wur­den unter ande­rem auch behin­der­ten­ge­rech­te Que­rungs­hil­fen ein­ge­baut, eine Fuß­gän­ger­am­pel instal­liert und diver­se wei­te­re Maß­nah­men zur Erhö­hung der Ver­kehrs­si­cher­heit umge­setzt. Von Sei­ten der Stadt Bad Rodach wur­de die Bau­maß­nah­me genutzt, um ver­schie­de­ne Infra­struk­tur­maß­nah­men im Bereich Ver- und Ent­sor­gung (Strom, Kanal, Leer­roh­re, etc.) umzusetzen.

Die Bau­ko­sten für Land­kreis und Stadt Bad Rodach belau­fen sich zusam­men auf rund 3,0 Mio. €.

Ein beson­de­rer Dank geht an die­ser Stel­le an alle Grund­stücks­ei­gen­tü­mer, die sich bereit­erklärt haben, Tei­le ihrer Grund­stücke für den not­wen­dig gewor­de­nen Grund­er­werb zur Ver­fü­gung zu stel­len. Dar­über hin­aus gilt ein Dank den am Bau Betei­lig­ten, die durch die koope­ra­ti­ve Zusam­men­ar­beit zum Gelin­gen der Bau­maß­nah­me mit bei­getra­gen haben.

Das Land­rats­amt Coburg und die Stadt Bad Rodach bedan­ken sich ins­be­son­de­re für das ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­ständ­nis der betrof­fe­nen Anlie­ger und Ver­kehrs­teil­neh­mer wäh­rend der gesam­ten Bau­zeit. „Wir wün­schen allen Nut­zern der neu­en Ver­kehrs­an­la­ge all­zeit gute und unfall­freie Fahrt“, so Land­rat Strau­bel bei der Verkehrsfreigabe.

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