Bay­reuth: Eine neue App ver­netzt Azu­bis und Unternehmen

Nach links wischen, nach rechts wischen – das kennt man­cher von der Part­ner­su­che per Han­dy. So ein­fach soll in Bay­reuth und Umge­bung künf­tig auch die Suche nach einem Aus­bil­dungs­platz mög­lich sein – per App.

Bei der Vor­stel­lung der neu­en App Bridge im Reichs­hof in Bay­reuth teste­ten Ober­bür­ger­mei­ster Tho­mas Ebers­ber­ger und Land­rat Flo­ri­an Wie­de­mann als erste User die Anwen­dung. Pro­blem­los und schnell platz­ier­ten die bei­den ihre Aus­bil­dungs­stel­len und tra­ten live mit Jugend­li­chen im Saal im Online-Chat in Kontakt.

„Die Schnel­lig­keit und Leich­tig­keit machen Bridge aus“, so Fabi­an Lin­hardt vom Grün­der­team. Denn um die zahl­rei­chen Aus­bil­dungs­stel­len besetzt zu bekom­men, müs­sen Unter­neh­men Jugend­li­che künf­tig noch mehr mit deren Medi­en­ka­nä­len abho­len. Mit lan­gen Aus­wahl- und Bewer­bungs­pro­zes­sen, wie man sie frü­her kann­te, sind poten­zi­el­le Azu­bis nicht mehr zu errei­chen. Die jun­gen Bewer­ber for­dern einen schnel­len, digi­ta­len, und vor allem trans­pa­ren­ten Bewer­bungs­pro­zess, ist sich Johan­nes Hasch­ke sicher, der mit sei­nem Part­ner Art­jom Bos­sert für die tech­ni­sche Umset­zung ver­ant­wort­lich ist. Bei­de haben die App selbst ent­wickelt, so dass die Daten­si­cher­heit gewähr­lei­stet ist und zugleich die Qua­li­tät garan­tiert wer­den kann.

Die App, die am 1. Okto­ber 2022 an den Start geht, für Jugend­li­che grund­sätz­lich und für Unter­neh­men vor­erst kosten­los ist, funk­tio­niert so, dass sowohl Aus­bil­dungs­platz­su­chen­de als auch Fir­men eige­ne Pro­fi­le ein­stel­len. Dabei kön­nen sich die Unter­neh­men in all ihren Facet­ten vor­stel­len. Die Jugend­li­chen wie­der­um kön­nen per­sön­li­che Prä­fe­ren­zen ein­ge­ben, nach denen die App dann geeig­ne­te Aus­bil­dungs­stel­len ermit­telt und den Inter­es­sen­ten indi­vi­du­ell anbietet.

SO EIN­FACH GEHT’S

Swi­pe nach links, kein Inter­es­se, der Job ver­schwin­det; noch nicht sicher, book­mar­ken, also vor­mer­ken; Swi­pe nach rechts: das Unter­neh­men klingt inter­es­sant und der mög­li­che Arbeit­ge­ber bekommt eine Benach­rich­ti­gung und kann das Pro­fil ein­se­hen – und nur dann. Das ist wich­tig, weil in den Pro­fi­len sen­si­ble Daten ent­hal­ten sind. Schließ­lich kön­nen die Schü­ler unter ande­rem ein Bewer­ber­fo­to, Zeug­nis­se, Noten oder bereits gesam­mel­te beruf­li­che Erfah­rung hochladen.

Ist auch das Unter­neh­men der Mei­nung, hin­ter einem Pro­fil kön­ne sich ein künf­ti­ger Nach­wuchs-Mit­ar­bei­ter befin­den, kann er die­sen oder die­se kon­tak­tie­ren, zu einem ersten Chat ein­la­den oder einen Video-Call ein­lei­ten. Ob es dann auch noch zu einem „nor­ma­len“ Vor­stel­lungs­ge­spräch in Prä­senz kommt, ist den bei­den Sei­ten dann selbst über­las­sen, sagt Lin­hardt. Haupt­sa­che die Brücke ist geschlagen.

Unter­stützt wer­den die drei Grün­der von Unter­neh­mer Chri­sti­an Wed­lich. Hin­zu kommt die enge Koope­ra­ti­on mit der Aus­bil­dungs- und Prak­ti­kums­platt­form „Stay in Bay­reuth“ von Stadt und Land­kreis, das es sich eben­falls zum Ziel gesetzt hat, jun­ge Leu­te in der Regi­on zu hal­ten und Jugend­li­che schon zu Beginn der Berufs­fin­dung unterstützt.

„Unse­re Auf­ga­be liegt dar­in, Jugend­li­che über­haupt erst ein­mal mit Unter­neh­men in Kon­takt zu brin­gen, ob über ein Prak­ti­kum, Feri­en­job oder auch eine Master­ar­beit“, so Mat­thi­as Mörk und Jana-Lisa Mönch von Stay in Bay­reuth. „Die App Bridge ist daher die per­fek­te Ergän­zung zu unse­rem Angebot“.

Mehr Infor­ma­tio­nen dazu gibt es im Inter­net unter die­sen Links:

www​.bridge​-app​.de

www​.stay​-in​-bay​reuth​.de

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