Gemein­de­rat Ober­tru­bach: Das Inte­grier­te städ­te­bau­li­che Ent­wick­lungs­kon­zept steht kurz vor dem Abschluss – Kei­ne nächt­li­che Abschal­tung der Straßenbeleuchtung

Gemeinderat Obertrubach: Das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept steht kurz vor dem Abschluss - Keine nächtliche Abschaltung der Straßenbeleuchtung September 2022
In nur zwei Wochen konnte die Stützmauer an der Gemeindestraße im Osten der Ortschaft Herzogwind fertiggestellt werden. Text + Foto: Thomas Weichert

ISEK Ober­tru­bach befin­det sich auf der Zielgeraden

Gemein­de­rat sieht von einer nächt­li­chen Abschal­tung der Stra­ßen­be­leuch­tung ab

Gemeinderat Obertrubach: Das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept steht kurz vor dem Abschluss - Keine nächtliche Abschaltung der Straßenbeleuchtung September 2022

Die alte, in die Jah­re gekom­me­ne Mau­er wur­de durch eine Beton-L-Stein-Lösung ersetzt. Foto: Tho­mas Weichert

In nur zwei Wochen konn­te die Stütz­mau­er an der Gemein­de­stra­ße im Osten der Ort­schaft Her­zog­wind fer­tig­ge­stellt wer­den. Nach­dem die alte, in die Jah­re gekom­me­ne Mau­er zuletzt einen kaum mehr ver­trau­ens­er­wecken­den Ein­druck mach­te, wur­de sie nun durch eine Beton-L-Stein-Lösung ersetzt, berich­te­te Bür­ger­mei­ster Mar­kus Grü­ner (CSU) ein­gangs der Gemeinderatssitzung.

In den Som­mer­fe­ri­en, so Grü­ner wei­ter, sei­en auch eini­ge Sanie­rungs­maß­nah­men im Rah­men des Kom­mu­nal­in­ve­sti­ti­ons­pro­gram­mes Schul­in­fra­struk­tur (KIP‑S) abge­schlos­sen wor­den. So wur­den etwa die alten Boden­be­lä­ge durch neue ersetzt und ein zusätz­li­cher Ret­tungs­weg in den Räum­lich­kei­ten der Mit­tags­be­treu­ung geschaf­fen. Wei­te­re Sanie­rungs­maß­nah­men sol­len in den näch­sten Mona­ten neben dem lau­fen­den Schul­be­trieb durch­ge­führt werden.

Auch die Stra­ßen­be­leuch­tung beschäf­tig­te das Gre­mi­um erneut. Nach­dem die Gemein­de inzwi­schen rund 90 Pro­zent ihrer gut 400 Stra­ßen­lam­pen im Gemein­de­ge­biet auf ener­gie­ef­fi­zi­en­te LED-Tech­no­lo­gie umge­rü­stet hat, sol­len nun im kom­men­den Jahr wei­te­re 35 Brenn­stel­len aus­ge­tauscht wer­den. Die dann noch ver­blie­be­nen her­kömm­li­chen Lam­pen sol­len mit­samt ihrer Masten kurz- und mit­tel­fri­stig im Rah­men bau­li­cher Sanie­rungs­maß­nah­men erneu­ert wer­den. Die nächt­li­che Abschal­tung der Stra­ßen­be­leuch­tung für ein paar Stun­den wur­de zuletzt von Rats­mit­glied Roland Wöl­fel (BW-GO) vor­ge­schla­gen. Wie Bür­ger­mei­ster Grü­ner erklär­te, habe man den Vor­schlag prü­fen las­sen und müs­se nun fest­stel­len, dass aus tech­ni­schen Grün­den die bereits bestehen­de Redu­zier­schal­tung zwi­schen 22 Uhr und 5 Uhr spar­sa­mer sei. Ste­fan Lang (CSU) gab neben den Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ten der Gemein­de auch das Sicher­heits­ge­fühl der Bür­ger zu beden­ken, das nachts von Later­nen aus­ge­he. Der Rat beschloss ein­stim­mig, von einer nächt­li­chen Kom­plett­ab­schal­tung Abstand zu nehmen.

Kurz vor sei­nem Abschluss steht das Inte­grier­te städ­te­bau­li­che Ent­wick­lungs­kon­zept (ISEK) der Gemein­de. Der Rat dis­ku­tier­te die von den Pla­nungs­bü­ros auf Grund­la­ge der erhal­te­nen Erkennt­nis­se aus zahl­rei­chen Ter­mi­nen mit der Öffent­lich­keit und Fach­ver­tre­tern erstel­le Maß­nah­men­li­ste, die in ihrer Ent­wurfs­fas­sung immer­hin 55 Ein­zel­maß­nah­men mit Prio­ri­sie­rung und Umset­zungs­zeit­raum umfass­te. Rats­mit­glied Tho­mas Laitsch (DGH) wünsch­te eine höhe­re Prio­ri­sie­rung der Ver­bes­se­rung der Ver­kehrs­si­tua­ti­on im Kreu­zungs­be­reich Ober­tru­bach vor dem Dorf­la­den in der Ober­tru­ba­cher Orts­mit­te und Ben­ja­min Dre­sel (ABL) reg­te die Auf­wer­tung der „Geschwan­der Hüll“ an. Erwin Eich­ler (CSU) bat dar­um, das Gemein­schafts­haus in Wolfs­berg als abschlie­ßen­den Bau­ab­schnitt der Dorf­er­neue­rung Wolfs­berg text­lich fest­zu­hal­ten, wäh­rend Roland Wöl­fel (BW-GO), der in Abwe­sen­heit sei­ne Anre­gun­gen per Mail über­mit­telt hat­te, unter ande­rem die Ein­rich­tung eines Pro­jekt­fonds und einer digi­ta­len Bür­ger­be­tei­li­gung anreg­te. Ein­stim­mig beschloss das Gre­mi­um, alle vor­ge­tra­ge­nen Ergän­zungs­wün­sche in die Maß­nah­men­li­ste zu inte­grie­ren und die Liste sodann zu bil­li­gen, um in die abschlie­ßen­de Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung ein­tre­ten zu können.

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