Spa­ten­stich bei Fran­ken: Wei­te­rer Lücken­schluss im Eger­rad­weg wird kom­men­des Jahr möglich

(v.l.n.r.): Diplom-Biologe Bernhard Moos (Umweltbaubegleitung), Bauleiter Brückenbau Marcel Leistner (Firma WTU Weischlitz GmbH), Sonja Fröber (Hans Fröber Hoch- und Tiefbau GmbH), stellvertretender Landrat Roland Schöffel, Landtagsabgeordneter Martin Schöffel, Landrat Peter Berek, Bürgermeister Torsten Gebhardt (Röslau), Bürgermeister Frank Dreyer (Weißenstadt), Bauleiter Andreas Plehn (Hans Fröber Hoch- und Tiefbau GmbH), Sebastian Köllner (Radwegebeauftragter im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge), Petr Kostner (im Landkreis für Radwegebau zuständig), Tiefbauingenieur Christoph Reger, Kevin Schaborak und Rudolf Macht (SIGMA Ingenieure).
(v.l.n.r.): Diplom-Biologe Bernhard Moos (Umweltbaubegleitung), Bauleiter Brückenbau Marcel Leistner (Firma WTU Weischlitz GmbH), Sonja Fröber (Hans Fröber Hoch- und Tiefbau GmbH), stellvertretender Landrat Roland Schöffel, Landtagsabgeordneter Martin Schöffel, Landrat Peter Berek, Bürgermeister Torsten Gebhardt (Röslau), Bürgermeister Frank Dreyer (Weißenstadt), Bauleiter Andreas Plehn (Hans Fröber Hoch- und Tiefbau GmbH), Sebastian Köllner (Radwegebeauftragter im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge), Petr Kostner (im Landkreis für Radwegebau zuständig), Tiefbauingenieur Christoph Reger, Kevin Schaborak und Rudolf Macht (SIGMA Ingenieure). (Foto: LRA Wunsiedel)

Im näch­sten Som­mer soll die Ach­se des Eger­rad­wegs zwi­schen Wei­ßen­stadt und Rös­lau fer­tig gestellt sein. Gestern wur­de mit dem offi­zi­el­len Spa­ten­stich der Start­schuss für dafür nöti­gen Arbei­ten gege­ben. „Die Strecke zwi­schen Fran­ken und der Thus­müh­le bei Rös­lau wird aus mei­ner Sicht einer der schön­sten Abschnit­te des Rad­wegs“, sagt Seba­sti­an Köll­ner, Rad­ver­kehrs­be­auf­trag­ter für den Land­kreis. „Aber: es ist auch einer der kom­pli­zier­te­sten, was die Umset­zung angeht. Wegen der Hoch­was­ser­ge­fahr in die­sem Bereich sind auf­wen­di­ge Siche­rungs­maß­nah­men nötig. Die Inge­nieu­re und Bau­fir­men haben hier ein dickes Brett zu boh­ren. Auf­grund der guten Zusam­men­ar­beit aller Betei­lig­ten wird uns dies aber ganz sicher gelingen.“

Der Abschnitt zwi­schen Fran­ken und der Thus­müh­le hat eine Län­ge von knapp 2300 Metern und wird asphal­tiert wer­den. Zudem ist es nötig, im Bereich der Gemein­de­gren­ze zwi­schen Wei­ßen­stadt und Rös­lau, eine neue Brücke über den Trieb­werks­gra­ben zu errich­ten, sowie das nahe gele­ge­ne Bir­ken­bäch­lein zu ver­roh­ren. Die Bau­ko­sten wer­den bei cir­ca 1,5 Mil­lio­nen Euro lie­gen und wer­den zu 90 Pro­zent durch das Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Wirt­schaft und Kli­ma­schutz geför­dert. Die Arbei­ten am Lücken­schluss begin­nen umge­hend, im Som­mer 2023 soll der Abschnitt frei­ge­ge­ben wer­den können.

Der Eger­rad­weg wird auf einer Län­ge von 51 Kilo­me­tern quer durch den Land­kreis die Eger­quel­le mit der Lan­des­gren­ze bei Schirn­ding ver­bin­den und bil­det somit auch den Anschluss an das Rad­we­ge­netz im benach­bar­ten Tsche­chi­en. Er wird nach sei­ner Fer­tig­stel­lung die wich­tig­ste Ost-West-Ach­se im Fich­tel­ge­bir­ge sein und trägt zum ambi­tio­nier­ten Ziel bei, einen Lücken­schluss im euro­päi­schen Fern­rad­we­ge­netz (Main-Eger-Elbe) herzustellen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Rad­we­ge­netz im Land­kreis fin­den Inter­es­sier­te auch unter: https://​www​.land​kreis​-wun​sie​del​.de/​l​a​n​d​r​a​t​s​a​m​t​/​r​a​d​v​e​r​k​ehr

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