Bay­reuth: Bau­aus­schuss berät Antrag auf Straßenbenennung

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Der Bau­aus­schuss des Stadt­rats beschäf­tigt sich in sei­ner Sit­zung am Diens­tag, 20. Sep­tem­ber 2022, um 16 Uhr, im Gro­ßen Sit­zungs­saal des Neu­en Rat­hau­ses, Luit­pold­platz 13, mit einer Stra­ßen­be­nen­nung. Für die Stadt­rats­frak­ti­on der Bay­reu­ther Gemein­schaft haben die Stadt­rä­te Ste­phan Mül­ler und Frank Hof­mann bean­tragt, den Ver­bin­dungs­weg zwi­schen dem The­ra­pie­zen­trum Maxi­mi­li­ans­hö­he und dem Stadt­teil Mey­ern­berg nach dem ver­dien­ten Bay­reu­ther Bür­ger und Eisen­bahn­in­ge­nieur Juli­us Herz zu benen­nen. Herz war bereits sei­ner­zeit Namens­ge­ber einer Stra­ße in Bayreuth.

Wäh­rend der NS-Dik­ta­tur wur­de sein Name aus dem Stra­ßen­ver­zeich­nis gestri­chen. Juli­us Herz wur­de 1825 in Bay­reuth gebo­ren. Er starb 1910 im öster­rei­chi­schen Rei­chen­au an der Rax. Als Eisen­bahn­in­ge­nieur wur­de er in der Schweiz und in Öster­reich durch die Pla­nung und den Bau meh­re­rer Bahn­strecken bekannt. Er gehör­te zu den weni­gen jüdi­schen Bür­gern, die in den Adels­stand erho­ben wur­den. Sei­ner Hei­mat­stadt blieb er durch wohl­tä­ti­ge Spen­den an die jüdi­sche Gemein­de verbunden.

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