Bay­reuth: Lorenz Gor­wa im Halbfinale

Lorenz Gorwa; Bild: SV Bayreuth
Lorenz Gorwa; Bild: SV Bayreuth

Mit nur einem Sport­ler fuhr der SV Bay­reuth zur deut­schen Schü­ler­mei­ster­schaft ( U15 ) nach Hil­des­heim. Die Strecke liegt mit­ten in der Innen­stadt an der Bischofs­müh­le und wur­de künst­lich ange­legt. Durch die stei­len Wän­de erin­nert der Kanu­ka­nal etwas an den Augs­bur­ger Eis­ka­nal, auch die Was­ser­be­we­gung ist ähn­lich, aller­dings mit nur ca. 1/3 der Augs­bur­ger Was­ser­men­ge. Der Bun­des­trai­ner Micha­el Trummer war als Strecken­de­si­gner für recht anspruchs­vol­le Tor­kom­bi­na­tio­nen ver­ant­wort­lich. Eini­ge Ken­te­run­gen und aus­ge­las­se­nen Tore waren die Folge.

Lorenz Gor­wa, der im jün­ge­ren Teil­neh­mer­feld der Schü­ler B ( U13 ) star­te­te, kam aber recht gut mit der Strecke zurecht. Er muss­te jedoch gleich bei Tor 2 noch eine klei­ne Hilfs­schlei­fe dre­hen und ver­lor dadurch meh­re­re Sekun­den Fahr­zeit. Im wei­te­ren zeig­te er eine muti­ge Fahrt und kam mit nur zwei Tor­be­rüh­run­gen und einer Zeit von 121,76 sec. ( Gesamt­zeit 121,76 + 4 Straf­se­kun­den = 125,76 ) ins Ziel. Im zwei­ten Qua­li­fi­ka­ti­ons­lauf fuhr er auf Angriff, um die Zeit zu ver­bes­sern. Jedoch unter­lief ihm wie­der­um ein klei­ner Fahr­feh­ler, der ihm zu viel Zeit koste­te. Mit 128,13 sec und noch­mals 4 Straf­se­kun­den für 2 Berüh­run­gen konn­te er sich nicht ver­bes­sern. Da nur der bes­se­re Lauf gewer­tet wird, kam er mit dem Ergeb­nis von 125,76 auf Platz 25 von 42 Teil­neh­mern. Damit hat­te er sich für die Teil­nah­me der schnell­sten 28 Fah­rer am Halb­fi­na­le qua­li­fi­ziert und somit schon sein Sai­son­ziel erreicht.

Am Sonn­tag fand das Halb­fi­na­le mit geän­der­ter Tor­aus­hän­gung statt. Die Fah­rer muss­ten mit der neu­en Strecke zurecht kom­men und den­noch auf Risi­ko fah­ren um das Fina­le der besten 10 zu errei­chen. Für Lorenz Gor­wa lief der obe­re Strecken­ab­schnitt gut. Beim Sprung ins drit­te Becken muss­te Tor 10 im Kehr­was­ser vor­wärts gegen die Strö­mung gefah­ren wer­den. Dabei pad­del­te er nicht ener­gisch genug und ver­pass­te knapp das Tor. Er konn­te zwar wie­der hoch­pad­deln und das Tor befah­ren, hat­te aber einen gro­ßen Zeit­ver­lust. Den­noch ver­bes­ser­te er sich im Ergeb­nis um 5 Plät­ze und wur­de 20zigster.

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