Die Bay­reu­ther Initia­ti­ve „Ret­tet das Stadt­bad“ gibt 7.903 Unter­schrif­ten im Rat­haus ab

Die Bay­reu­ther Initia­ti­ve „Ret­tet das Stadt­bad“ hat für ein Bür­ger­be­geh­ren gegen den Abriss des Stadt­ba­des 7.903 Unter­schrif­ten gesammelt

Die Unter­schrif­ten wur­den nun durch die Initia­to­ren um Anja Anto­nia­li-Leist­ner, Dr. Manu­el Fried­rich und Tina Krau­se-Kari­mi im Bay­reu­ther Rat­haus abgegeben.

Die Bayreuther Bürgerinitiative "Rettet das Stadtbad" gibt 7.903 Unterschriften im Rathaus ab September 2022

Die Klein­schwimm­hal­le im Stadt­bad ist für die Schwimm­aus­bil­dung in Bay­reuth unver­zicht­bar. Foto: Privat

Dr. Manu­el Fried­rich, der baye­ri­sche Lan­des­vor­sit­zen­de der Deut­schen Lebens-Ret­tungs-Gesell­schaft (DLRG) nennt die­se Zahl „ein beein­drucken­des Zeug­nis des Bür­ger­wil­lens.“ Fried­rich: „Wir hät­ten die Unter­schrif­ten­li­sten ger­ne Ende August über­reicht, um der Ver­wal­tung mehr Zeit für die Über­prü­fung zu geben. Lei­der hat­te Ober­bür­ger­mei­ster Ebers­ber­ger vor dem 12. Sep­tem­ber kei­nen Ter­min für uns frei.“ Tina Kari­mi-Krau­se von der Gewerk­schaft Ver­di nennt das Stadt­bad „eine unver­zicht­ba­re Ein­rich­tung“, um Schwim­men zu ler­nen: „Über­all wird beklagt, dass immer weni­ger Kin­der Schwim­men ler­nen. Da ist es doch wider­sin­nig, das ein­zi­ge Bay­reu­ther Bad mit einem Lehr­schwimm­becken abrei­ßen zu wol­len.“ Anja Anto­nia­li-Leist­ner, 2. Vor­sit­zen­de der Bay­reu­ther Gemein­schaft, zeigt sich zuver­sicht­lich, dass die Mehr­heit des Stadt­ra­tes vom Abriss des Stadt­ba­des Abstand nimmt, oder unse­re Posi­ti­on über den Bür­ger­ent­scheid bestä­tigt wird. Das Bür­ger­be­geh­ren wird von der DLRG, der Bay­reu­ther Gemein­schaft, den Grü­nen und Unab­hän­gi­gen, der SPD, Ver­di und dem DGB unter­stützt. „Die not­wen­di­ge Anzahl von rund 3.600 Unter­schrif­ten wur­de bereits nach zwei Wochen erreicht.

Auch das Bür­ger­be­geh­ren zum Kli­ma­ent­scheid steht ein­stim­mig hin­ter der Akti­on „Ret­tet das Stadt­bad“. Für Helen Röder vom Kli­ma­ent­scheid ist es nicht hin­nehm­bar, dass von Sei­ten der Poli­tik der Ein­druck erweckt wird, man könn­te die bei­den Bür­ger­be­geh­ren gegen­ein­an­der ausspielen.

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