Nach­hal­tig­keits­in­itia­ti­ve Forch­heim for Future vom Regen nicht abgeschreckt

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Clean Up auch im Regen. Forchheimer Nachhaltigkeitsgruppe "Aktiv", Foto: Privat

Eine Grup­pe von Akti­ven der Nach­hal­tig­keits­in­itia­ti­ve Forch­heim for Future trifft sich min­de­stens ein­mal im Monat, um den an Stra­ßen­rän­dern und im Gebüsch lie­gen­den Müll ein­zu­sam­meln. Am Don­ners­tag war wie­der so ein Ter­min, und da es reg­ne­te, waren Karin, Kla­ra, Kon­stan­tin und Anne­lie­se gespannt, ob denn außer ihnen über­haupt jemand kom­men wür­de. Aber trotz des schlech­ten Wet­ters kamen zwei Müt­ter mit ihren Kin­dern und eine wei­te­re Frau, die den Ter­min in der Zei­tung gele­sen hat­ten. Mit Regen­jacken vor der Näs­se geschützt und mit Hand­schu­hen, Grei­fern und Müll­säcken aus­ge­stat­tet wur­den meh­re­re Säcke mit Müll in der Umge­bung des Horn­schuch­parks in der Bay­reu­ther Stra­ße gefüllt. Auch Pfand­fla­schen und ‑dosen wur­den gefun­den und die Kin­der freu­ten sich, damit ihr Taschen­geld auf­zu­bes­sern. Kuri­os war der Fund von 6 Socken – anson­sten bestand das Sam­mel­gut haupt­säch­lich aus To-go-Bechern, Ziga­ret­ten­kip­pen und Ziga­ret­ten­schach­teln und Ver­packun­gen aller Art. „War­um wer­fen die Leu­te ihren Müll ein­fach auf die Stra­ße und nicht in den Müll­ei­mer?“ frag­te eines der Kin­der. Doch dar­auf hat­ten die Erwach­se­nen auch kei­ne Ant­wort. „Wir freu­en uns immer beson­ders, wenn Kin­der mit­ma­chen“, sag­te Karin, „denn die ach­ten dann wenig­stens dar­auf, dass sie ihren Müll nicht ein­fach weg­wer­fen. Und viel­leicht ler­nen auch ande­re Kin­der und Erwach­se­ne von die­sem guten Bei­spiel. Das ist unse­re Moti­va­ti­on und unser Ziel, denn nur wenn alle acht­sam sind, wer­den wir das Müll­pro­blem lösen.“

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