Kir­chen­stif­tung Klein­ge­see schafft neu­en Dorfplatz

Kirchenstiftung Kleingesee schafft neuen Dorfplatz. Foto: Thomas Weichert
Kirchenstiftung Kleingesee schafft neuen Dorfplatz. Foto: Thomas Weichert

Dank der Kir­chen­stif­tung Herz-Jesu Klein­ge­see ist auf deren Grund neben der Herz-Jesu Kir­che und dem Fried­hof und mit finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung aus dem Regio­nal­bud­get der ILE Frän­ki­sche Schweiz Aktiv ein neu­er Dorf­platz ent­stan­den der nun ein­ge­weiht und von Pfar­rer Pater Lud­wig Mazur nach einem Fest­got­tes­dienst in der Kir­che geseg­net und anschlie­ßend der Öffent­lich­keit zur Benut­zung über­ge­ben wer­den konnte.

Ent­ste­hen konn­te der neue hüb­sche Dorf­platz auf dem 1000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Grund­stück, wel­ches die Kir­chen­stif­tung im letz­ten Jahr erwor­ben hat­te, nicht nur durch die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung der ILE, son­dern auch durch die Mit­hil­fe vie­ler ehren­amt­li­cher Hel­fer die zahl­rei­che Arbeits­stun­den inve­stiert hat­ten und durch wei­te­re Spen­den. So wur­den fünf Ruhe­bän­ke von pri­vat gestif­tet, zwei davon vom Kleingesee‚r Ker­wa­ver­ein. „Wir haben uns an die­sem Pro­jekt natür­lich auch betei­ligt und spen­dier­ten zwei neue Sitz­bän­ke, die vor­ne am Weg zum Holz­pa­vil­lon ste­hen“, so die Ker­was­bur­schen. Die Sitz­bän­ke wur­den von den Lebens­hil­fe­werk­stät­ten Forch­heim gebaut. Der neue Dorf­platz soll als Ruhe- und Begeg­nungs­ort für die Orts­be­völ­ke­rung und den Men­schen aus der Umge­bung sowie den Got­tes­dienst­be­su­chern, Urlau­bern und Wan­de­rern die­nen. Auch ein Ort der Besin­nung und Stil­le soll er sein. Letz­tes Jahr hat­te die Kir­chen­stif­tung 16183 Qua­drat­me­ter Kir­chen­wald ver­kauft. Mit dem Erlös konn­te das Grund­stück neben der Kir­che erwor­ben wer­den, wel­ches noch ein­ge­zäunt wer­den soll. Ursprungs­idee war ein Mehr­ge­nera­tio­nen­platz. Davon ist man dann aber wie­der abge­kom­men und so ist nun der neue Dorf­platz ent­stan­den für den Kosten von rund 13 000 Euro kal­ku­liert wur­den. Natür­lich ohne die Hand- und Spann­dien­ste der vie­len frei­wil­li­gen Hel­fer. Bür­ger­mei­ster Hanngörg Zim­mer­mann lob­te die Arbeit der frei­wil­li­gen Lei­stun­gen zahl­rei­cher Ehren­amt­li­cher der Fili­al­kir­chen­ge­mein­de Herz-Jesu Klein­ge­see und über­gab ein Schild der ILE Frän­ki­sche Schweiz Aktiv in sei­ner Eigen­schaft als stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der. Die ILE hat das Pro­jekt „Dorf­platz Klein­ge­see“ mit 70 Pro­zent der för­der­fä­hi­gen Kosten unterstützt.

Gera­de für sol­che klei­ne­ren Pro­jek­te ste­hen jedes Jahr Mit­tel aus dem Regio­nal­bud­get zur Ver­fü­gung. Und dafür sind sie auch gedacht, beton­te Zim­mer­mann, ver­wies aber auch dar­auf, dass die Haupt­ar­beit die Bür­ger vor Ort erbracht haben. Kir­chen­pfle­ger Micha­el Dör­res beton­te, dass die­ses Pro­jekt der Kir­chen­stif­tung ohne den Zuschuss der ILE nicht zu schul­tern gewe­sen wäre. Schön sei, dass nicht nur mit­ein­an­der etwas geschaf­fen wur­de, son­dern, dass der Dorf­platz nun auch mit­ein­an­der genutzt wer­den kann. Text: Tho­mas Weichert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.