TRIO 9 – Gemein­schafts­aus­stel­lung der drei frän­ki­schen Berufs­ver­bän­de Bil­den­der Künst­le­rin­nen und Künst­ler in Bamberg

TRIO 9  – Gemeinschaftsausstellung der drei fränkischen  Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler in Bamberg September 2022
Direkt auf ungrundierter Leinwand stehen die Chimären von Petra Krischke: Tier- Mensch- Pflanze Mischwesen in exotischen Farbvarianten, die gleichzeitig faszinieren durch ihre ästhetische Anziehungskraft und verschrecken durch ihre negativen und gefährlichen Eigenschaften, aber auch einen subversiven Witz haben. Im Bild das Werk "Streifenhyäne" von Petra Krischke. Foto: Privat

Die neun­te Gemein­schafts­aus­stel­lung der 3 frän­ki­schen BBKs im Bam­ber­ger Kes­sel­haus – Eröff­nung am Frei­tag, 16. Sep­tem­ber 2022, um 19 Uhr

Die Abkür­zung BBK steht für Berufs­ver­band Bil­den­der Künst­le­rin­nen und Künst­ler. Ein deutsch­land­wei­ter Ver­band mit vie­len regio­na­len Unter­ver­bän­den. Sei­ne Zie­le rich­ten sich auf die Ver­bes­se­rung der Arbeits- und Lebens­be­din­gun­gen pro­fes­sio­nel­ler Kunst­schaf­fen­der, wie z.B. eine fai­re Bezah­lung bei Ausstellungen.

Dar­über hin­aus ver­an­stal­ten die Regio­nal­ver­bän­de ein umfang­rei­ches Aus­stel­lungs­pro­gramm ihrer Mit­glie­der, zu dem auch Aus­tausch- und Gemein­schafts­aus­stel­lun­gen gehö­ren. Kurz nach­dem der ehe­ma­li­ge Hei­zungs­raum des alten Bam­ber­ger Kran­ken­haus für Aus­stel­lun­gen zur Ver­fü­gung stand, ver­an­stal­te­ten dort die drei frän­ki­schen Regio­nal­ver­bän­de ihre erste Gemein­schafts­aus­stel­lung TRIO 1. In den kom­men­den Jah­ren folg­ten Sta­tio­nen in Schwa­bach, Wech­ters­win­kel, Würz­burg und immer wie­der kehr­te TRIO ins Kes­sel­haus zurück.

TRIO 9  – Gemeinschaftsausstellung der drei fränkischen  Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler in Bamberg September 2022

„Wie man es sieht“ – Instal­la­ti­on von Gabrie­le Kun­kel.
Foto: Pri­vat

Die­ses Jahr mit Werk­se­ri­en von acht Künst­le­rin­nen und Künst­lern aus ganz Fran­ken, die von einer gemein­sa­men Jury nach künst­le­ri­scher Qua­li­tät und Kes­sel­haus­taug­lich­keit aus­ge­wählt wur­den. Denn die Archi­tek­tur des Rau­mes, der für rie­si­ge Koks-Heiz­kes­sel gebaut wur­de, ist sehr kraft­voll und domi­nant und die Wän­de zei­gen noch die ori­gi­na­len Nut­zungs­spu­ren. Ein idea­ler Hin­ter­grund für Kunst­wer­ke, die sich damit aus­ein­an­der­set­zen und mit ihrer eige­nen Kraft davor bestehen kön­nen. Auf unter­schied­li­che Wei­se tun das die Arbei­ten aller acht Beteilg­ten, indem sie sich teil­wei­se mit benutz­tem oder beschmut­zen Mate­ri­al beschäf­ti­gen und damit aktu­el­le gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen aufgreifen.

Manch­mal sehr direkt, wie Gabrie­le Kun­kel mit ihrer Instal­la­ti­on „Wie man es sieht“ im klau­stro­pho­bi­schen Neben­raum oder Phil­ipp Ben­kert mit Fotos von geschmol­ze­nen Mobil­te­le­fo­nen, die auf die Anschlä­ge des 11.9.2001 verweisen.

Manch­mal abstrakt, wie es die Bild­haue­rin Clau­dia End­res und die Zeich­ne­rin Hen­ri­ke Franz tun. Franz mit Zeich­nun­gen, in denen sie For­men ent­wickelt, die die dahin­ter­lie­gen­de Wand als eige­nes Form- und Struk­tur­ele­ment mit ein­be­zieht und End­res mit viel­fach durch­bohr­ten Skulp­tu­ren aus inten­siv blau­em bra­si­lia­ni­schen Macau­ba-Stein. Ulri­ke Mane­star zeigt die Aus­wir­kun­gen der gegen­wär­ti­gen Immo­bi­li­en­bla­se in mehr­fach belich­te­ten Foto­gra­fien, die direkt auf die Wand des Kes­sel­hau­ses tape­ziert sind. Die Vor­zu­stand des Stadt­rau­mes wir von uni­for­men Wohn­an­la­ge, errich­tet nach dem Prin­zip „satt und sau­ber“, trans­pa­rent überlagert.

Direkt auf ungrun­dier­ter Lein­wand ste­hen die Chi­mä­ren von Petra Krisch­ke: Tier- Mensch- Pflan­ze Misch­we­sen in exo­ti­schen Farb­va­ri­an­ten, die gleich­zei­tig fas­zi­nie­ren durch ihre ästhe­ti­sche Anzie­hungs­kraft und ver­schrecken durch ihre nega­ti­ven und gefähr­li­chen Eigen­schaf­ten, aber auch einen sub­ver­si­ven Witz haben. Genau­so wie Hel­ga Schwalt-Sche­rers Pla­sti­ken aus Nato-Sta­chel­draht. Hoch ästhe­ti­scher Spie­gel­glanz und schar­fe Spit­zen, ist die­ses Mate­ri­al gemacht, um durch sei­ne Fähig­keit schlim­me Wun­den zu erzeu­gen, Men­schen abzu­schrecken. Aus die­sem Mate­ri­al webt sie Gegen­stän­de wie einen Gedenk­kranz, eine Decke mit Lauf­ma­sche oder einen selb­stän­dig ste­hen­den Strumpf.

Ver­söhn­lich dage­gen ist die Umwid­mung des Durch­blicks in den Kes­sel­haus­kel­ler zu einem Café mit den Mit­teln der Male­rei. Clau­dia Wirth zeigt dort einen Block aus vier Bil­dern mit senk­rech­ten Blicken auf Café­ti­sche, an denen sich Men­schen nie­der­ge­las­sen haben.

Am Sonn­tag den 23.10.2022 um 15 Uhr kann man es ihnen gleich tun. Dann wird Clau­dia Wirth Café und Kuchen ser­vie­ren und durch die Aus­stel­lung führen.

Wei­te­re Füh­run­gen bie­ten Gabrie­le Kun­kel am Sonn­tag 9.10.2022 und Phil­ipp Ben­kert am Sonn­tag, 18.9.2022 jeweils um 15:00 Uhr an.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Aus­stel­lung unter: bbk​-ober​fran​ken​.de

Phil­ipp Benkert

Der Schat­ten des Objekts des Ereignisses

Ereig­nis­se wer­fen Schat­ten. Je grö­ßer und vehe­men­ter die Erup­ti­on des Ereig­nis­ses in der Gesell­schaft ist, desto län­ger und tie­fer wer­den die Schat­ten. Der Begriff Schat­ten bezeich­net einer­seits die Mög­lich­keit einer Viel­zahl von Wahr­hei­ten und deren Aus­hand­lung. Ande­rer­seits ver­weist er auf die Beschrei­bung des Ereig­nis­ses und auf Objek­te, die mit dem Ereig­nis in Ver­bin­dung ste­hen. Phil­lip Ben­kert unter­sucht in der Arbeit Der Schat­ten des Objekts des Ereig­nis­ses den 11.September und macht des­sen Schat­ten sicht­bar. Aus­gangs­punkt ist hier­für das Mobil­te­le­fon, das damals zu einem poli­ti­schen Objekt wur­de. Öffent­lich zugäng­li­chen Abschieds­ge­sprä­che von Opfern wur­den und wer­den von unter­schied­li­chen Grup­pen als ver­meint­li­che Bewei­se für ihre jewei­li­gen Nar­ra­ti­ve genutzt. Da das Mobil­te­le­fon sowohl in sei­ner Funk­ti­on als auch in sei­ner gesell­schaft­li­chen Rol­le eine zeit­li­che Ent­wick­lung durch­lau­fen hat, lässt sich über das Objekt ein Bogen vom Ereig­nis zur Gegen­wart span­nen. In sei­ner Arbeit geht es um die Fra­ge, ob das Ereig­nis das „Ende vom Ende der Geschich­te ist“, also das Ende des Neo­li­be­ra­lis­mus der 1990er Jah­re und ob ab die­sem Punkt eine neue Form der Gesell­schaft und der Ord­nung ent­steht. Titel und Arbeit neh­men Bezug auf Peter Weiß‘ Micro-Roman Der Schat­ten des Kör­pers des Kutschers.

Clau­dia Endres

Kern­bohr­s­kulp­tu­ren aus Brazil-Macaubagestein

Wenn Clau­dia End­res mit dem Kern­bohr­ge­rät an einem Stein­roh­ling zu arbei­ten beginnt, Stab für Stab den Stein aus­höhlt, geschieht mit die­sem eine wun­der­sa­me Meta­mor­pho­se: Die Stein­mas­se ver­wan­delt sich in Räu­me, Dunk­les öff­net sich und gewährt Ein­blicke in das ver­bor­ge­ne Inne­re des Steins. Es ent­steht eine archa­isch anmu­ten­de Archi­tek­tur­poe­sie. Das man­gan­blaue Mate­ri­al des bra­si­lia­ni­schen Macau­ba, an sich schon wert­voll und wun­der­schön in sei­nem rei­chen Far­ben­spiel, bekommt durch die unter­schied­lich­sten Bear­bei­tungs­pro­zes­se wie matt schim­mernd oder glän­zend poliert, gra­viert oder geschnit­ten eine hoch­span­nen­de Steinhaut.

Hen­ri­ke Franz

Zwi­schen-Räu­me

Zwi­schen-Räu­me sind das The­ma der abstrak­ten Zeich­nun­gen von Hen­ri­ke Franz. Sie ent­wickelt Ein­zel­ele­men­te, deren Anord­nung zuein­an­der auf der rohen Wand des Kes­sel­hau­ses eine neue Form ent­ste­hen lässt – den Zwi­schen­raum. Oder ist zunächst die­ser Raum in der Mit­te da und die Ele­men­te gewin­nen erst durch ihn ihre Gestalt? In einer Werk­se­rie erforscht Hen­ri­ke Franz das Ver­hält­nis von 4 For­men zum Zwi­schen­raum, der ent­we­der als Hin­ter­grund oder als fünf­te Form in Erschei­nung tritt. Ein­mal kön­nen sich die For­men frei auf der Wand ent­fal­ten ein ande­res Mal sind sie von den Rädern des Bild­for­ma­tes ange­schnit­ten. Dabei spielt die Struk­tur der Wand sel­ber eine eige­ne Rolle.

Gabrie­le Kunkel

Wie man es sieht

In einer kom­ple­xen Welt, in der man nicht mehr auf das ver­trau­en kann was man sieht, ist es umso wich­ti­ger unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven zu beleuch­ten und sich durch kri­ti­sche Refle­xi­on, Zwei­feln, Hin­ter­fra­gen und Dis­kus­si­on selbst ein Bild zu machen, das mehr zulässt, als nur die eige­ne Sicht auf die Welt. Kan­din­sky und Klee haben zeit­le­bens dar­über gestrit­ten, ob das Qua­drat rot oder blau sei. Nun waren bei­de kei­ne Poli­ti­ker, die, um die eige­ne Posi­ti­on durch­zu­set­zen, einen „roten“ Knopf drücken konn­ten. Anders in der aktu­el­len Welt­po­li­tik, wo durch einen Angriffs­krieg die eige­ne Sicht durch­ge­setzt wer­den soll. Sol­che Macht­an­sprü­che rei­chen her­un­ter bis in zwi­schen­mensch­li­chen Bezie­hun­gen. Es „rich­tig zu sehen“ recht­fer­tigt Handeln.

Ein Tisch, des­sen Plat­te aus qua­dra­ti­schen roten und blau­en Kachel besteht, die sich begeg­nen und mischen. Dar­auf ein digi­ta­ler Bil­der­rah­men mit Bil­dern und Tex­ten, die Fra­gen nach dem Wahr­heits­ge­halt digi­tal erzeug­te Bil­der stel­len. An den Wän­den hän­gen sich zwei gro­ße Schwarz­weiß­fo­tos gegen­über, eine lie­gen­de männ­li­che Per­son mit nack­tem Ober­kör­per und eine Pla­ne, die etwas ver­deckt. Eine unheim­lich Wohn­zim­mer­si­tua­ti­on im engen und dunk­len Neben­raum des Bam­ber­ger Kesselhauses.

Petra Krisch­ke

Chi­mä­ren

Das Wort Chi­mä­re, lei­tet sich aus dem Grie­chi­schen ab und bedeu­tet Zie­ge. Homer beschreibt sie als feu­er­spei­en­des Geschöpf mit drei Köp­fen, dem eines Löwen, einer Zie­ge und als Schwanz den Kopf einer Schlan­ge oder eines Dra­chen. Petra Krisch­ke erfin­det fremd­ar­ti­ge Chi­mä­ren, Misch­we­sen aus Mensch, Tier, Pflan­ze oder Maschi­ne. Sie ver­ei­nen erstre­bens­wer­te und ästhe­ti­sche oder geballt nega­ti­ve Merk­ma­le in einer Figur und erschei­nen des­halb so fas­zi­nie­rend. Chi­mä­re nennt man einen Orga­nis­mus, der aus gene­tisch unter­schied­li­chen Zel­len auf­ge­baut ist und den­noch ein ein­heit­li­ches Indi­vi­du­um dar­stellt. Bei Pflan­zen ent­ste­hen Chi­mä­ren künst­lich durch Ver­ede­lung oder Gen­ma­ni­pu­la­ti­on. Die­se Hybrid­pflan­zen sind so opti­miert, dass sie nicht mehr fort­pflan­zungs­fä­hig sind. In der bio­me­di­zi­ni­schen For­schung wer­den künst­li­che Tier-Mensch-Embr­io­nen her­ge­stellt. Dabei wird mensch­li­ches Erb­gut in Eizel­len von Tie­ren ein­ge­führt. Der dar­aus ent­ste­hen­de Embryo kann zur Stamm­zel­len­for­schung ver­wen­det wer­den. Die­ses Ver­fah­ren ist ethisch umstrit­ten. Nie­mand weiß wel­che künst­li­chen oder natür­li­chen Muta­tio­nen bei Krank­heits­er­re­gern in der Zukunft auf uns war­ten. Häu­fig fin­det man auf Petra Krisch­kes Bil­dern gif­ti­ge Pflan­zen und Tie­re, wie Flie­gen­pilz oder Blau­ring-Okto­pus und Gift­krö­ten. Das appe­tit­li­che Aus­se­hen und die gleich­zei­ti­ge Gefähr­lich­keit üben einen unwi­der­steh­li­chen Reiz aus.

Ulri­ke Manestar

Ver­dich­tung 1 – 7

Seit Jah­ren ver­su­chen die Städ­te dem wach­sen­den Bedarf an Wohn­raum Herr zu wer­den. Gan­ze Stadt­vier­tel wer­den in kür­ze­ster Zeit aus dem Boden gestampft. Aus der einst gewach­se­nen Stadt wird immer mehr eine geplan­te Stadt. Was frü­her Genera­tio­nen gedau­ert hat, wird heu­te in Mona­ten als Rea­li­tät ver­kauft. Wo heu­te noch freie Grün­flä­chen waren, klei­ne Indu­strie­area­le oder ein­fach nur „alte” Häu­ser das Stadt­bild präg­ten, ste­hen mor­gen rie­si­ge moder­ne Wohnarea­le vor dei­nem Fen­ster. Eine geklon­te Wohl­fühl­at­mo­sphä­re, ent­stan­den in den Köp­fen von Städ­te­pla­nern, Archi­tek­ten und Bau­trä­gern. Auf Ulri­ke Mane­stars Foto­gra­fien über­la­gern sich die Zustän­de des Stadt­rau­mes vor‑, wäh­rend und nach der Baumaßnahme.

Hel­ga Schwalt-Scherer

Nato-Draht-Zyklus

Seit dem Jah­re 2015 ver­wen­det Hel­ga Schwalt-Sche­rer Sta­chel­draht, soge­nann­ten NATO-Draht als künst­le­ri­sches Aus­drucks­mit­tel. Sie lässt dar­aus Kör­per, Bil­der und raum­grei­fen­de Instal­la­tio­nen ent­ste­hen, die von einer Balan­ce zwi­schen Schön­heit und Schrecken getra­gen wer­den. All ihren Arbei­ten wohnt eine kri­ti­sche Betrach­tungs­wei­se zivi­li­sa­to­ri­scher Fol­ge­er­schei­nun­gen inne. Die von ihr ver­wen­de­ten Werk­stof­fe reflek­tie­ren das The­ma des Wer­kes auf eine zusätz­li­che, oft unver­hoff­te Weise.

Die Welt scheint aus dem Takt gera­ten. Wähn­ten wir uns gestern noch ein­ge­rich­tet in bere­chen­bar rou­ti­nier­te Ver­hält­nis­se, ein­ge­bet­tet in ein Gewe­be glo­ba­ler poli­ti­scher und wirt­schaft­li­cher Zusam­men­ar­beit, so erweist sich die­ses heu­te als ein hauch­fei­ner Stoff, der sich Masche für Masche auf­zu­knöp­fen droht. Eine gemein­sa­me Visi­on für eine fried­vol­le Zukunft, in der die Mensch­heit die glo­ba­len Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft gemein­schaft­lich angeht, scheint in wei­te Fer­ne zu rücken.

Clau­dia Wirth

Kes­sel­haus-Café

Kesselhaus-Café´(4‑teilig, Öl auf Lein­wand) ist inspi­riert von der Visi­on, das Kes­sel­haus zu einem Ort der Kunst und der Begeg­nung zu machen und wur­de für TRIO9 und die­se Räum­lich­kei­ten kon­zi­piert. Man blickt vom Erd­ge­schoss des Kes­sel­hau­ses durch die qua­dra­ti­sche Öff­nung im Boden in den Kel­ler und gleich­zei­tig auf 5 Per­so­nen, die an Café-Tischen platz­ge­nom­men haben.

Clau­dia Wirth inter­es­siert der Mensch in sei­nen Bezü­gen, wie er sie gestal­tet, mit Gege­be­nem umgeht, und dar­auf ein­geht. Mit Öl auf Lein­wand, Ple­xi­glas oder Kar­ton nimmt sie Gewohn­tes, All­täg­li­ches unter die „Lupe“ und macht es so zu etwas Beson­de­ren. In ihren ein­dring­li­chen Por­träts kri­stal­li­siert sie den Kern des Mensch­seins her­aus, der sich zwi­schen All­ge­mein­gül­tig­keit und Indi­vi­dua­li­tät bewegt.

Alle Infos im Überblick

Titel der Aus­stel­lung: TRIO 9

Ort: Kunst­raum Kes­sel­haus, Unte­re Sand­stra­ße 42, Ein­gang vom Lein­ritt, 96049 Bamberg

Eröff­nung: Frei­tag 16.9.2020, 19:00 Uhr

Öff­nungs­zei­ten: Frei­tag 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Sams­tag, Sonn­tag und fei­er­tags: 11:00 bis 18:00 Uhr

Ein­tritt frei, Spen­den erwünscht

Begleit­ver­an­stal­tun­gen:

Sonn­tag 18.9. 15:00 Füh­rung Phil­ipp Benkert

Sonn­tag 9.10. 15:00 Uhr, Füh­rung Gabrie­le Kunkel

Sonn­tag 23.10. 15:00 Uhr, Clau­dia Wirth, Füh­rung mit Kaf­fee und Kuchen

Wei­te­re Begleit­ver­an­stal­tun­gen unter: bbk​-ober​fran​ken​.de

Den Fly­er zur Aus­stel­lung gibt es als pdf zum Down­load hier.

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