Sel­ber Wöl­fe sie­gen bei der Heim­pre­mie­re in der rund­erneu­er­ten NETZSCH-Arena

Selber Wölfe vs. Höchstadter EC. Bild: Mario Wiedel
Selber Wölfe vs. Höchstadter EC. Bild: Mario Wiedel

Sel­ber Wöl­fe vs. Höchstadter EC 4:1 (1:1; 2:0; 1:0)

Letzt­end­lich gewan­nen die Sel­ber Wöl­fe ihr Test­spiel gegen ihren Ober­li­ga-Koope­ra­ti­ons­part­ner Höchstadt Alli­ga­tors klar mit 4:1. Doch tat sich das Wolfs­ru­del lan­ge Zeit schwer gegen einen gut dage­gen­hal­ten­den Geg­ner. Dass nicht alles rei­bungs­los lief, war sicher auch bedingt in den Umstel­lun­gen, zu denen Head­coach Ser­gej Waß­mil­ler auf­grund diver­ser Aus­fäl­le gezwun­gen war.

Wöl­fe har­mo­nie­ren gut

Die Sel­ber Wöl­fe nah­men von Beginn an das Heft in die Hand. Das Power­play klapp­te gut, wenn auch bei der ersten Gele­gen­heit noch kein Tor fal­len soll­te. Beim näch­sten Mal brauch­te Trska aber gera­de ein­mal 8 Sekun­den, bis er die Schei­be mit einem platz­ier­ten Schuss zur Wöl­fe-Füh­rung im Netz unter­brin­gen konn­te. Doch nur zwei Minu­ten spä­ter gli­chen die Gäste – eben­falls bei zah­len­mä­ßi­ger Über­le­gen­heit – schon wie­der aus. Selb wei­ter mit guten Gele­gen­hei­ten – wie unter ande­rem durch Seri­kow in der 19. Minu­te, doch ein zwei­ter Tref­fer gelang den Haus­her­ren zunächst nicht. Schwam­ber­ger und Mar­ti­no­vic brin­gen Wöl­fe in Front Das Wolfs­ru­del kam hell­wach aus der Kabi­ne: Einen schnel­len Kon­ter in der 21. Minu­te schloss Schwam­ber­ger selbst zur 2:1‑Führung ab. 5 Minu­ten spä­ter saß der Tor­schüt­ze eine Stra­fe ab, was Mar­ti­no­vic nicht davon abhielt, Dirk­sen im Höchstadter Tor zum 3:1 zu über­li­sten. Selb wei­ter am Drücker.

Doch auch die Gäste vom Aisch­grund gaben sich noch lan­ge nicht geschla­gen. So muss­te Wei­de­kamp in der 36. Minu­te in höch­ster Not gegen Lite­sov ein­grei­fen, um den Anschluss zu verhindern.

Wolt­mann mit dem Schlusspunkt

Im Schluss­ab­schnitt schie­nen bei bei­den Teams die Kräf­te zu schwin­den. Selb hat­te zwar wei­ter mehr vom Spiel, schei­ter­te aber immer wie­der am sehr gut auf­ge­leg­ten Spie­wok, der seit der 30. Minu­te bei Höchstadt zwi­schen den Pfo­sten stand. Als die Alli­ga­tors ihren Tor­hü­ter zugun­sten eines Feld­spie­lers gezo­gen hat­ten, gelang­te die Schei­be über Sil­ber­mann und Thomp­son zum frei­ste­hen­den Wolt­mann, der mühe­los zum End­stand von 4:1 einschob.

Mann­schafts­auf­stel­lun­gen und Statistik

  • Sel­ber Wöl­fe: Wei­de­kamp (Bit­zer) – Trska, Deeg, Mar­ti­no­vic, Gim­mel, Sil­ber­mann, Schaaf, Pata – Miglio, Thomp­son, Kruminsch, Gel­ke, Van­tuch, Schwam­ber­ger, Ham­mer­bau­er, Kuqi, Wolt­mann, Noack, Wolt­mann, Klughardt
  • Höchstadter EC: Dirk­sen (ab 30. Min. Spie­wok) – Stob­be, Far­doe, Kokes, Voj­cak, Hor­schel, Mil­ler, Win­kel­mann – Neu­ge­bau­er, Arkio­maa, Zim­mer­mann, Zab­ran­ski, Pla­nics, See­wald, Guft-Sokolov, Seidl, Lite­sov, Hartl, Grau Tore: 10. Min. 1:0 Trska (Thomp­son; 5/4); 12. Min. 1:1 (Arkio­maa, Far­doe; 5/4); 21. Min.
  • 2:1 Schwam­ber­ger (Gim­mel, Mar­ti­no­vic); 26. Min. 3:1 Mar­ti­no­vic (4/5); 60. Min. 4:1 Wolt­mann (Thomp­son, Sil­ber­mann; emp­ty net)
  • Straf­zei­ten: Selb 12; Höchstadt 12
  • Schieds­rich­ter: Sicor­schi, Har­rer (Six, Schießl)
  • Zuschau­er: kei­ne Angabe

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