Resü­mee mit Senft

Resümee mit Senft. Foto: Alex Dittrich

Titel The­sen Temperamente

„Bit­te über­wei­sen Sie an „Der Neue Wie­sent­bo­te“ 5000 €! Der Betreff muss „Resü­mee mit Senft“ lau­ten, damit auch rich­tig zuge­ord­net wer­den kann! Mit die­sen 5000 € kön­nen wir Ihnen einen Platz in unse­rem Raum­schiff reser­vie­ren! Die Zei­ten wer­den schlecht, für sie kann jedoch alles gut werden!“

Ener­gie­prei­se stei­gen, der Sprit ist wie­der unbe­zahl­bar, die Infla­ti­on ist das Ein­zi­ge, das noch frisst!! – Des­halb haben wir im Sti­le der bekann­ten Tages­pres­se recher­chiert und eine Mög­lich­keit gefun­den die­se Mise­re zu umge­hen! Wir haben den Pla­ne­ten xy-E2000 gefun­den, der noch in unse­rem Son­nen­sy­stem liegt und auf dem gelebt wird wie in den 70gern! Nähe­re Infos gibt es nach Ein­gang Ihrer Überweisung!

Frank Walter

Senft aus Bamberg!

Dacht ich pro­bie­re das jetzt auch mal, da man wei­ter­hin über Nep­per-Schlep­per-Bau­rn­fän­ger­ma­schen liest und es tat­säch­lich noch immer Men­schen gibt, die dubio­sen Gestal­ten ihr Erspar­tes für eine erfun­de­ne Geschich­te schen­ken! Die glau­ben wahr­schein­lich auch das Eri­ka 44 in drei Kilo­me­tern Ent­fer­nung heiß auf einen ist!

Wo ich gera­de dabei bin … sind aber wahr­schein­lich auch Men­schen invol­viert die auf die Idee kom­men im Suff die Dusche anzu­ma­chen, um dann mit einem Hand­tuch eine Bade­wan­ne bau­en zu wol­len weil sie nim­mer ste­hen kön­nen. So, oder so ähn­lich in nem Bam­ber­ger Hotel pas­siert. Natür­lich wäh­rend der Sand­ker­wa! Dass im katho­li­schen Bam­berg denn noch nie­mand das Teu­fels­zeug Bier zumin­dest für die­se ungläu­bi­gen Tou­ri­sten ver­bo­ten hat!

Ja, jetzt is sie rum die Sand­ker­wa! Vor­bei mit dem echauf­fie­ren über den Ein­tritt, die Prei­se und das Gedrän­ge! Klei­ner Nach­trag von mir:
Also ich wur­de nicht kon­trol­liert, weder am Don­ners­tag noch am Sonn­tag! Das Gedrän­ge konn­te ich mit mei­nem reser­vier­ten Platz zumin­dest am Don­ners­tag umge­hen! Weni­ger Besu­cher als sonst wur­den ver­mel­det aber sonst wei­ter kei­ner­lei nenens­wer­te Berich­te, außer den übli­chen Wild­pink­lern und dem Fugen­set­zer aus dem Hotel, das nun wohl an die Mari­tim-Ket­te ver­kauft wird!

Des­halb star­ten wir mal wie­der durch und ich durch­for­ste die aktu­el­len Meldungen!

Gel­be Ton­nen in der Stadt

Ver­gan­ge­ne Woche die näch­ste Online-Dis­kus­si­on. Dies­mal ging es um die Abschaf­fung der „Gel­ben Säcke“ und die Ein­füh­rung einer „Gel­ben Ton­ne“ im Aus­tausch hier­für. Wer denkt sich sowas aus?? In der Stadt wo eh kein Platz ist soll also noch ne vier­te Ton­ne auf­ge­stellt wer­den. War­um nicht gleich noch zwei für Weiß­glas, Grün­g­las und noch eine für Blech? War­um belässt man in der Stadt nicht die Säcke und führt die Ton­ne im Umland ein? Zumal die­se Säcke glaub ich von Durex und Co her­ge­stellt wer­den so Gefühls­echt wie die sind und des­halb das gan­ze Pro­blem eigent­lich dar­an liegt, dass die Hälf­te der Säcke reißt und du den Müll in den Stra­ßen auf­sam­meln kannst! Aber wie gesagt: Aufm Land ja und Pro­blem mit den Eng­päs­sen erst­mal gelöst (hier wird wie­der spe­ku­liert ob die Eng­päs­se wegen Coro­na oder dem Krieg her­schen, ICH KANN ES NICHT MEHR HÖREN!) Aaaaaaa­ber ich weiß schon auf was die­ser Eng­pass hin­aus­lau­fen wird, neue Ton­ne, neue Ein­nah­men! Wahr­schein­lich noch eine Erschwer­nis­szu­la­ge in der Stadt oben­drauf! In zwei Jah­ren wird dann emp­foh­len „unver­packt“ zu kau­fen um so die Kosten für die­se Ton­ne zu redu­zie­ren (wer­den nur noch ein­mal im Monat geleert) und für den Umwelt­schutz und das Klima.
Die Super­märk­te reagie­ren dann gleich im Ein­klang dar­auf und drei unver­pack­te Papri­ka kosten 3,80€, wäh­rend der bekann­te 3er Foli­en­pack einen Euro weni­ger kostet! Das wird eine span­nen­de Geschich­te in nähe­rer Zukunft …

Das wars auch schon wie­der für die Woche! Sand­ker­wa Nach­trä­ge, die Abzocke mit den Tele­fon­an­ru­fen, die Heim­schlie­ßung in Ste­gau­rach weil nicht genug geklatscht wur­de, Park­platz­not im Maler­vier­tel weil Frem­de dort par­ken und der erste Spa­ten­stich in Hirschaid für die, Obacht, „Manu­fak­tur“ vom Ede­ka. Wie­der nur Kleinstadtmeldungen.

Bei letz­te­rem Anschnei­den der Mel­dun­gen aber noch der Hin­weis: Dort wer­den also 420 Arbeits­plät­ze geschaf­fen, falls ausm Schlacht­hof dann doch mal Woh­nun­gen gemacht wer­den gibt’s hier was fürn Metz­ger, denn eine Manu­fak­tur stellt ja bekannt­lich per Hand her und im Bericht muss dann natür­lich zeit­ge­mäß dar­auf hin­ge­wie­sen wer­den, dass natür­lich auch vege­ta­ri­sche und vega­ne Pro­duk­te ent­ste­hen! Bevor wie­der ein Auf­schrei durch die Mas­sen geht! Das wird schon wer­den in Hirschaid …

Das Park­platz­pro­blem in der Stadt wird durch mehr Müll­ton­nen auch nicht wirk­lich bes­ser, aber wenns nach den Grü­nen geht, dann wohl lie­ber mei­nen Vor­schlag von oben mit noch mehr Ton­nen. Platz auf dem Park­platz haste, denn ein Fahr­rad bekommst dann schon noch mit drauf wenn sich das mit der Auto­frei­en Stadt mal rea­li­sie­ren lässt (Sperr­müll wenn ist, wirds halt mal gefähr­lich! – Aber ein biss­chen „Leben am Limit“ muss schon sein!)

Neh­men wir also wei­ter alles hin wies is! Oder wies der Deut­sche sagt: „Kann doch eh nix dran ändern“ … und Nudeln mit Ketch­up ab dem 15. des Monats geht schon, bevor der Pla­net zer­stört wird!

Der schlaue Spruch zum Schluss:

„Som­mer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Win­ter zu kalt war.“

Mark Twain

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