Fran­ken: „Zu Hau­se die Welt ent­decken“ – Gemein­nüt­zi­ger Ver­ein sucht Gast­fa­mi­li­en für Austauschschüler

Rund 300 Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus der 30 Län­dern auf der gan­zen Welt begin­nen die­sen Som­mer ihr Aus­tausch­jahr in Deutsch­land. Orga­ni­siert wird der Auf­ent­halt der 15- bis 18-Jäh­ri­gen von der gemein­nüt­zi­gen Aus­tausch­or­ga­ni­sa­ti­on Youth For Under­stan­ding (YFU). Die Orga­ni­sa­ti­on freut sich wei­ter­hin über Mel­dun­gen von Fami­li­en in ganz Deutsch­land, die als Gast­fa­mi­lie einen Jugend­li­chen bei sich auf­neh­men möch­ten – ab sofort oder aber auch spä­ter im Jahr. Für Fami­li­en mit begrenz­ten finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten gibt es dafür spe­zi­el­le Fördermöglichkeiten.

„Ein Aus­tausch­jahr im eige­nen Zuhau­se ist eine wert­vol­le Erfah­rung, die nicht an finan­zi­el­len Fra­gen schei­tern soll“, erläu­tert Joa­chim Wul­len­we­ber, Lei­ter des Auf­nah­me­pro­gramms von YFU. „Fami­li­en, die sich die Auf­nah­me eines Aus­tausch­schü­lers sonst nicht lei­sten könn­ten, haben daher bei YFU die Mög­lich­keit, einen Haus­halts­ko­sten­zu­schuss zu bean­tra­gen.“ Die För­de­rung, die aus einem Sti­pen­di­en­fonds von YFU finan­ziert wird, soll Fami­li­en bei den zusätz­li­chen Haus­halts­ko­sten unter­stüt­zen, die durch ein wei­te­res Fami­li­en­mit­glied ent­ste­hen. Dabei kom­men Gast­fa­mi­li­en aus­schließ­lich für Unter­kunft und Ver­pfle­gung ihres Gast­kin­des auf. Alle wei­te­ren Kosten, wie etwa für Taschen­geld, Fahrt­ko­sten oder auch für Hygie­ne­ar­ti­kel, über­neh­men die Jugend­li­chen selbst.

Aus­tausch­schü­ler bei YFU sind zwi­schen 15 und 18 Jah­re alt und blei­ben in der Regel ein Schul­jahr in Deutsch­land. In die­ser Zeit besu­chen sie die Schu­le und leben bei Gast­fa­mi­li­en, die sie wie ein wei­te­res Fami­li­en­mit­glied bei sich auf­neh­men. Gast­fa­mi­li­en ent­decken im Gegen­zug eine neue Kul­tur in den eige­nen vier Wän­den und schlie­ßen inter­na­tio­na­le Freund­schaf­ten, die oft ein Leben lang hal­ten. Die Fami­li­en­zu­sam­men­set­zung spielt dabei kei­ne Rol­le: Mit Kin­dern im Haus oder ohne, als Paar, allein­er­zie­hend oder in einer ganz ande­ren Kon­stel­la­ti­on. „Was am mei­sten zählt, ist die Bereit­schaft, den Schü­ler oder die Schü­le­rin herz­lich in der eige­nen Fami­lie will­kom­men zu hei­ßen“, betont Joa­chim Wullenweber.

YFU berei­tet die Jugend­li­chen und Gast­fa­mi­li­en auf die gemein­sa­me Zeit vor und steht ihnen wäh­rend des gesam­ten Aus­tauschs bei allen Fra­gen mit per­sön­li­cher Betreu­ung vor Ort zur Seite.

Wer Gast­fa­mi­lie wer­den möch­te, kann sich jeder­zeit bei YFU mel­den: 040 227002–0, gastfamilien@​yfu.​de.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es im Inter­net unter: www​.yfu​.de/​g​a​s​t​f​a​m​i​l​ien [1].

Über YFU

Das Deut­sche Youth For Under­stan­ding Komi­tee e.V. (YFU) ist ein gemein­nüt­zi­ger Ver­ein und eine der älte­sten und größ­ten Orga­ni­sa­tio­nen für inter­na­tio­na­len Jugend­aus­tausch. Bei den meist ein­jäh­ri­gen Aus­tausch­pro­gram­men tau­chen die Teil­neh­men­den kom­plett in den All­tag ihres Gast­lan­des ein und gewin­nen neue Per­spek­ti­ven auf die Welt. Wäh­rend des Aus­tausch­jah­res leben sie bei Gast­fa­mi­li­en, die im Gegen­zug eine neue Kul­tur im eige­nen Zuhau­se ent­decken. Seit der Grün­dung im Jahr 1957 haben bereits rund 70.000 Jugend­li­che an den Aus­tausch­pro­gram­men teil­ge­nom­men. Gemein­sam mit Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen in rund 50 Län­dern setzt sich YFU für inter­kul­tu­rel­le Bil­dung und Tole­ranz ein.

Als Gast­fa­mi­lie inter­na­tio­na­le Freund­schaf­ten fürs Leben schließen.

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