Sel­ber Wöl­fe mit Tur­nier­sieg in Deggendorf

Selber Wölfe 2022
Selber Wölfe. Mannschaftssieg mit Ehrung. Foto: Selber Wölfe

Sel­ber Wöl­fe vs. Her­ner EV Miners 9:2 (1:1; 4:1; 4:0)

Selber Wölfe 2022

Fei­er­ten Tur­nier­sieg: Sel­ber Wöl­fe. Foto: Sel­ber Wölfe

Im Ver­gleich zum Frei­tags­spiel stand Trai­ner Waß­mil­ler der glei­che Wöl­fe-Kader zur Ver­fü­gung. Ledig­lich auf der Tor­hü­ter­po­si­ti­on bekam dies­mal Bit­zer wie­der den Vor­zug vor Wei­de­kamp, sonst blie­ben die For­ma­tio­nen gleich. Und auch gegen die Her­ne Miners lie­ßen die Wöl­fe nichts anbren­nen und schos­sen im 2. Drit­tel einen kom­for­ta­blen Vor­sprung her­aus, den sie im Schluss­ab­schnitt wei­ter aus­bau­ten. Somit nahm das Wolfs­ru­del ver­dient den Nie­mei­er Haus­tech­nik Cup mit auf die Heim­rei­se nach Selb.

Gim­mel gleicht aus

Die Sel­ber Wöl­fe kamen druck­voll aus der Kabi­ne und brach­ten das von Becker gehü­te­te Her­ner Tor durch Gel­ke gleich mal in Bedräng­nis. Im wei­te­ren Ver­lauf hat­ten Miglio und Nau­mann eine Dop­pel­chan­ce, bevor Schwam­ber­ger in der 10. Minu­te die Lat­te anvi­sier­te. In der 12. Minu­te zap­pel­te der Puck dann aber hin­ter Bit­zer im Netz. Die Wöl­fe brach­ten die Schei­be nicht aus der Gefah­ren­zo­ne, über She­vy­rin und Komov gelang­te die Schei­be zu Seto, der zum 0:1 ein­netz­te. Nach dem Rück­stand drück­ten die Sel­ber Wöl­fe der Par­tie wie­der ihren Stem­pel auf und belohn­ten ihren Ein­satz nach Chan­cen durch Fern, Schwam­ber­ger und Van­tuch in Per­son von Gim­mel mit dem 1:1‑Ausgleich. Kurz vor Drit­telen­de hat­te Fern sogar die Füh­rung noch auf dem Schlä­ger, schei­ter­te aber.

Wöl­fe über­rol­len Miners zu Beginn des 2. Spielabschnitts

Das Wolfs­ru­del kam wie die Feu­er­wehr aus der Kabi­ne. Bei eige­ner Unter­zahl erober­te Schwam­ber­ger in der 22. Minu­te den Puck und ver­senk­te die Schei­be nach einem blitz­saube­ren Dop­pel­pass mit Van­tuch zur Wöl­fe-Füh­rung im Her­ner Kasten. Knapp 3 Minu­ten spä­ter häm­mer­te Trska bei 4/​3‑Überzahl den Puck in die Maschen und bis zum 4:1 durch Fern ver­gin­gen nur 21 Sekun­den. Ehe in der 34. Minu­te Miglio auf Pass von Thomp­son, eben­falls wie­der bei zah­len­mä­ßi­ger Über­le­gen­heit, gar auf 5:1 stell­te, hat­ten die Miners bei einer Stra­fe gegen Thomp­son die Gele­gen­heit noch­mal her­an­zu­kom­men. Doch Bit­zer und sei­ne Vor­der­leu­te hat­ten alles im Griff. Im wei­te­ren Ver­lauf ver­gab Miglio noch einen Penal­ty, ehe Köh­ler für Her­ne in Über­zahl noch ein­mal auf 5:2 verkürzte.

Wöl­fe las­sen nicht nach

Die Sel­ber Wöl­fe lie­ßen auch im Schluss­ab­schnitt nicht locker und leg­ten noch ein­mal 4 Tore (davon 3 bei zah­len­mä­ßi­ger Über­le­gen­heit) nach. Doch der Rei­he nach: In der 48. Minu­te feu­er­te Nau­mann in Über­zahl von der blau­en Linie ab, Becker konn­te die Schei­be nur pral­len las­sen und Gel­ke ver­wer­te­te den Nach­schuss zum 6:2. Nur drei Minu­ten spä­ter leg­te wie­der­um der gut auf­spie­len­de Nau­mann Gel­ke die Schei­be zum 7:2 auf. Vier Minu­ten vor Spie­len­de war es Deeg, der von Thomp­son herr­lich im Slot bedient wur­de und den Spiel­stand auf 8:2 stell­te. Den Schluss­punkt zum 9:2 setz­te Wolt­mann in der 59. Minu­te mit einem sehens­wer­ten Rück­hand­schuss in den Torwinkel.

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