Wan­der­weg zum Staf­fel­berg wie­der zugänglich

Kel­ti­sches Erbe wür­di­gen und sicht­bar machen

Die archäo­lo­gi­sche Gra­bung am Staf­fel­berg wur­de vor zwei Jah­ren abge­schlos­sen. Der ursprüng­li­che Plan, das Tor­haus und die Mau­er­seg­men­te voll­stän­dig zu rekon­stru­ie­ren, wur­de vor­läu­fig zurückgestellt.

Der Leiter des Kreisbauhofes Heiko Tremel (links) hat mit seinem Team eine Form der Gestaltung der Baustelle gefunden, die sich gut in die Landschaft einpasst. Mit ihm freut sich Landrat Christian Meißner (Mitte) und die Leiterin des LEADER-Projektes Andrea Musiol (rechts) vom Landratsamt.  Foto: Landratsamt Lichtenfels/ Andreas Grosch

Der Lei­ter des Kreis­bau­ho­fes Hei­ko Tre­mel (links) hat mit sei­nem Team eine Form der Gestal­tung der Bau­stel­le gefun­den, die sich gut in die Land­schaft ein­passt. Mit ihm freut sich Land­rat Chri­sti­an Meiß­ner (Mit­te) und die Lei­te­rin des LEA­DER-Pro­jek­tes Andrea Musi­ol (rechts) vom Land­rats­amt. Foto: Land­rats­amt Lichtenfels/​Andre­as Grosch

Um die Dimen­si­on der Anla­ge sicht­bar zu machen und gleich­zei­tig eine Lage­si­che­rung vor­zu­neh­men, hat der Kreis­bau­hof in die ursprüng­li­chen Pfo­sten­lö­cher Eichen­bal­ken gesetzt. Auch wenn die Dimen­sio­nen der Vier­kant­pfo­sten nicht die ursprüng­li­chen Maße besit­zen, lässt sich die Lage des Bau­wer­kes gut erken­nen. Das Eichen­holz für die Pfo­sten haben die Staats­for­sten zur Ver­fü­gung gestellt.

„Ich freu mich, dass der Wan­der­weg wie­der in sei­nem ursprüng­li­chen Ver­lauf zugäng­lich ist“, erklär­te Land­rat Chri­sti­an Meiß­ner bei einer Bege­hung der umge­stal­te­ten ehe­ma­li­gen Gra­bungs­stel­le. „Die jet­zi­ge Absi­che­rung der Gra­bungs­stel­le macht es jeder­zeit mög­lich, auf Grund der Befun­de eine Rekon­struk­ti­on der Tor­an­la­ge vorzunehmen“.

Bis es soweit ist, gibt es ver­schie­de­ne didak­ti­sche Ansät­ze, die den Besu­chern die ein­drucks­vol­le Anla­ge zei­gen. So ist der­zeit eine App im Ent­ste­hen, die an meh­re­ren Sta­tio­nen das kel­ti­sche Leben sicht­bar macht und auch das Tor­ge­bäu­de vir­tu­ell erste­hen lässt. Info­ta­feln und Andeu­tun­gen ver­schie­de­ner Fun­de wie z.B. den kel­ti­schen Fuß­ab­druck oder die Kin­der­grä­ber direkt vor der Mau­er wer­den noch aufbereitet.

„Mir ist es wich­tig, unser kel­ti­sches Erbe zu wür­di­gen und sicht­bar zu machen“ begrün­de­te der Land­rat das Enga­ge­ment des Land­krei­ses. Da sich nicht alles an der Gra­bungs­stel­le dar­stel­len lässt, wird ober­halb von Roman­s­thal ein Aus­stel­lungs­raum ent­ste­hen. „Beson­ders bedan­ken möch­te ich mich in die­sem Zusam­men­hang für das Enga­ge­ment der Stadt Bad Staffelstein“.

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