Leser­brief zum Arti­kel: „FDP-Abge­ord­ne­te für Natio­nal­park Stei­ger­wald“, vom 12.August 2022

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Im Arti­kel ver­wei­sen die FDP- Abge­ord­ne­ten auf nicht näher beschrie­be­ne Chan­cen eines Natio­nal­parks im Stei­ger­wald. In der Wirk­lich­keit steht der Stei­ger­wald ohne Natio­nal­park wirt­schaft­lich bes­ser da als der Natio­nal­park Bay­er. Wald. Im Ver­gleich zur Regi­on Bay­er. Wald hat seit vie­len Jah­ren der nicht sub­ven­tio­nier­te Stei­ger­wald, die höhe­ren Ein­kom­men, die höhe­re Steu­er­kraft, die nied­ri­ge­re Arbeits­lo­sig­keit und die nied­ri­ge­re Kom­mu­nal­ver­schul­dung. Die Sub­ven­ti­on für den Bay­er. Wald liegt der­zeit bei gut 21 Mio. € pro Jahr. Von die­sem Steu­er­geld könn­te man weit mehr als 600 Pfle­ge- Poli­zei- und Lehr­kräf­te finan­zie­ren. Seit Grün­dung sind unge­fähr 550 Mio. € weit­ge­hend wir­kungs­los in den Natio­nal­park geflos­sen. Trotz der erheb­li­chen Sub­ven­tio­nen ist die Regi­on Bay­er. Wald noch auf wei­te­re, zusätz­li­che Finanz­hil­fen ange­wie­sen. Nach einer Ver­laut­ba­rung des BUND reicht selbst ein Son­der­pa­ket mit 30 Mio. € immer noch nicht aus, um die Regi­on „tou­ris­mus­ge­recht“ aus­zu­bau­en. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind im ange­füg­ten Anhang „Hohe Natio­nal­park- Sub­ven­tio­nen ohne adäqua­ten Gegen­wert.“ (PDF, 350KB) zu finden.

Prof. Dr. Wil­li Rößner

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