Grü­nes Bam­berg for­dert Neu­start in der Per­so­nal­po­li­tik der Stadt Bamberg

Beschluss des Son­der­ple­nums von GRÜ­NES BAM­BERG zu den Straf­be­feh­len gegen Füh­rungs­per­so­nen der Stadt Bamberg

Nach den Straf­be­feh­len gegen Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke und Refe­ren­ten der Stadt Bam­berg hat ein Son­der­ple­num von GRÜ­NES BAM­BERG am Don­ners­tag, 18. August 2022 fol­gen­den Antrag aus den Rei­hen von Par­tei­ba­sis, Stadt­vor­stand und Stadt­rats­frak­ti­on mit über­wäl­ti­gen­der Mehr­heit beschlossen:

• GRÜ­NES BAM­BERG ver­ur­teilt, dass es unter der poli­ti­schen Gesamt­ver­ant­wor­tung von Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke zu einem System von unrecht­mä­ßi­gen Bonus-Zah­lun­gen an städ­ti­sche Bedien­ste­te kom­men konnte.

• GRÜ­NES Bam­berg erwar­tet, dass Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke die­se Gesamt­ver­ant­wor­tung aner­kennt und übernimmt.

• Als Kon­se­quenz for­dert GRÜ­NES BAM­BERG, die Struk­tur der gesam­ten Stadt­ver­wal­tung so zu gestal­ten, dass ver­gleich­ba­re Fehl­ent­wick­lun­gen künf­tig aus­ge­schlos­sen sind, ins­be­son­de­re die von den Straf­be­feh­len betrof­fe­nen Orga­ni­sa­ti­ons­ein­hei­ten (Finanz­re­fe­rat, Per­so­nal­re­fe­rat, Per­so­nal­amt). Hier­zu sind dem Stadt­rat bis Ende des Jah­res für jede genann­te Ein­heit kon­kre­te Beschluss­vor­schlä­ge vorzulegen.

• Für die­sen Neu­start in der Per­so­nal­po­li­tik benö­tigt die Stadt Bam­berg glaub­haf­tes Füh­rungs­per­so­nal. Für die berufs­mä­ßi­gen Stadt­rä­te, die einen Straf­be­fehl wegen ihres Ver­hal­tens im Amt erhal­ten haben, sehen wir für uns kei­ne Zukunft in Füh­rungs­ver­ant­wor­tung der Stadt Bam­berg. Ihre Posi­tio­nen sol­len so bald wie mög­lich neu besetzt werden.

• Wenn Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke die Vor­gän­ge zum Anlass nimmt, sein Amt für einen Neu­start in der Per­so­nal­po­li­tik zur Ver­fü­gung zu stel­len, respek­tie­ren wir das. Unab­hän­gig von sei­ner Ent­schei­dung wer­den wir wei­ter dar­an arbei­ten, eine neue und zukunfts­wei­sen­de Per­so­nal­po­li­tik durchzusetzen.

Grü­nes Bam­berg weist dar­auf­hin, dass der Beschluss kei­ne sofor­ti­ge Rück­tritts­for­de­rung gegen­über den Refe­ren­ten ist. „Sie sind schließ­lich als kom­mu­na­le Wahl­be­am­te im Amt. Der Beschluss bedeu­tet zum Bei­spiel, dass wir eine even­tu­el­le Wie­der­wahl so
nicht unter­stüt­zen wür­den“, wie es in einem Nach­trag von Grü­nes Bam­berg heißt.

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