Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 22.08.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Zwei Kör­per­ver­let­zun­gen durch unbe­kann­te Täter

In der Nacht vom Sams­tag auf Sonn­tag kam es im Stadt­ge­biet zu zwei kör­per­li­chen Aus­ein­an­der­set­zun­gen, bei denen die jeweils Geschä­dig­ten unver­mit­telt von Grup­pen ange­grif­fen wor­den waren.

Der erste Fall ereig­ne­te sich am Wei­den­weg im Orts­teil Elters­dorf gegen 22:00 Uhr.

Der 19-jäh­ri­ge Geschä­dig­te ging mit sei­ner Freun­din im Bereich des Wie­sen­grun­des spa­zie­ren, als er von drei ver­mumm­ten Män­nern umringt wur­de. Der Freun­din gelang die Flucht, wäh­rend sich der 19-Jäh­ri­ge auf Wei­sung der Täter auf den Boden set­zen muss­te. Nach sei­nen Anga­ben gelang ihm kurz dar­auf eben­falls die Flucht; er wur­de jedoch von den Tätern verfolgt.

Die­se besprüh­ten ihn mit Pfef­fer­spray und schlu­gen auf ihn ein. Der 19-Jäh­ri­ge erlitt leich­te Ver­let­zun­gen am rech­ten Arm. Nach­dem er über Not­ruf die Poli­zei ver­stän­di­gen konn­te, flüch­te­ten die drei unbe­kann­ten Männer.

Der 19-Jäh­ri­ge konn­te in sei­ner Befra­gung kei­ner­lei Anga­ben zu einem mög­li­chen Hin­ter­grund des unge­wöhn­li­chen Vor­fal­les machen.

Im zwei­ten Fall wur­de die Erlan­ger Poli­zei über die Ret­tungs­leit­stel­le in der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag kurz nach Mit­ter­nacht dar­über infor­miert, dass sich in der Bus­hal­te­stel­le in der Draus­nick­stra­ße eine ver­letz­te Per­son aufhalte.

Wie die Ermitt­lun­gen vor Ort erga­ben, han­del­te es sich bei der am Kopf ver­letz­ten Per­son um einen 21-jäh­ri­gen Mann aus Forchheim.

Der jun­ge Mann war nach Spu­ren­la­ge und sei­ner Aus­sa­ge in Höhe der Bus­hal­te­stel­le von ins­ge­samt acht Män­nern abge­passt wor­den, die mit Schlag­werk­zeu­gen auf ihn einschlugen.

Dadurch erlitt der 21-Jäh­ri­ge eine Kopf­ver­let­zung, die in der Not­auf­nah­me der Uni­ver­si­täts­kli­nik ver­sorgt wer­den musste.

Anschlie­ßend flüch­te­ten die Täter nach Aus­sa­ge eines Zeu­gen mit zwei Fahr­zeu­gen vom Tat­ort. Ins­be­son­de­re zu einem der Fahr­zeu­ge sind die not­wen­di­gen Ermitt­lun­gen bereits im Laufen.

Auch in die­sem Fall konn­te der Geschä­dig­te kei­ner­lei Anga­ben über einen mög­li­chen Hin­ter­grund der Tat machen.

In bei­den Fäl­len wur­den Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung eingeleitet.

Mög­li­che Zeu­gen der bei­den Vor­fäl­le wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen­Stadt unter der Ruf­num­mer 09131 760 114 in Ver­bin­dung zu setzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Ver­kehrs­un­fall

Her­zo­gen­au­rach – Schon am 19.08.2022 um 15:00 Uhr, ereig­ne­te sich im Ein­mün­dungs­be­reich der Stör­cher­stra­ße in die Erlan­ger Stra­ße ein Ver­kehrs­un­fall zwi­schen dem Fah­rer eines Mofas und der Fah­re­rin eines Pedelecs.

Der Mofa­fah­rer hat­te sei­nen Anga­ben zur Fol­ge die Stör­cher­stra­ße zur Erlan­ger Stra­ße hin befah­ren und dort an der Ein­mün­dung angehalten.

Die Fah­re­rin des Pedel­ecs habe ihrer­seits die Erlan­ger Stra­ße ent­lang des rech­ten Geh­wegs in Rich­tung Kreis­ver­kehr befah­ren. Als sie dann den Ein­mün­dungs­be­reich que­ren habe wol­len, sei sie seit­lich gegen das ste­hen­de Mofa gefahren.

Bei­de Betei­lig­ten fühl­ten sich zunächst unver­letzt und Sach­schä­den wur­den eben­falls nicht beklagt, wes­halb sie sich nach kur­zer Abspra­che zunächst ein­ver­nehm­lich trennten.

Nun ver­spür­te der Fah­rer des Mofas Tage spä­ter aber doch Schmer­zen und kam des­halb zur PI Her­zo­gen­au­rach, um den Unfall nach­träg­lich auf­neh­men zu las­sen. Daten zu der Unfall­be­tei­lig­ten konn­te er aller­dings nicht vorlegen.

Die Unfall­be­tei­lig­te wird daher gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu mel­den. Wer sonst Anga­ben zum Unfall­her­gang oder sei­nen Betei­lig­ten machen kann, wird eben­falls gebe­ten, sich an die Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach zu wenden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d. Aisch

Lie­ge­fahr­rad entwendet

Grems­dorf – Am Sams­tag, in der Zeit von 12.30 bis 16.15 Uhr, wur­de ein anthra­zit­far­be­nes Lie­ge­fahr­rad der Mar­ke ZOX ent­wen­det. Das Fahr­rad war im Bereich der Ein­fahrt zur Sand­gru­be bei Grems­dorf, an der B 470 abge­stellt und mit einem mas­si­ven Bügel­schloss gesi­chert. Der Täter muss­te ver­mut­lich Fahr­rad­tei­le lösen, um die­ses zu ent­wen­den. Die Poli­zei Höchstadt hat Ermitt­lun­gen wegen des Dieb­stahls auf­ge­nom­men und bit­tet Zeu­gen sich mit der Poli­zei unter der 09193/63940 in Ver­bin­dung zu setzen.

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