Die „MAK Beach Games” in Markt­red­witz waren ein vol­ler Erfolg

Die "MAK Beach Games” in Marktredwitz waren ein voller Erfolg August 2022
Aufgeteilt in sieben Mannschaften fanden sich die rund 30 angemeldeten Teilnehmer bereits am frühen Vormittag an den Beachvolleyballplätzen im vorderen Bereich des Naturbads ein. Text: Florian Fischer, Fotos: Privat

JU Beach­vol­ley­ball Tur­nier 2022 „MAK Beach Games” vol­ler Erfolg

„Som­mer, Son­ne, Son­nen­schein“ – unter die­sem Mot­to stan­den die dies­jäh­ri­gen „JU MAK Beach Games“, die am Sonn­tag, 14. August 2022 im Markt­red­wit­zer Frei­bad statt­fan­den. Und tat­säch­lich hät­te das Wet­ter kaum bes­ser mit­spie­len kön­nen: Tem­pe­ra­tu­ren um die 30 Grad gepaart mit einer küh­len Bri­se, die ab und an durch das Frei­bad weh­te und für Erfri­schung sorg­te, garan­tier­ten per­fek­tes Beach-Wetter.

Auf­ge­teilt in sie­ben Mann­schaf­ten fan­den sich die rund 30 ange­mel­de­ten Teil­neh­mer bereits am frü­hen Vor­mit­tag an den Beach­vol­ley­ball­plät­zen im vor­de­ren Bereich des Natur­bads ein.

Wäh­rend sich man­che der Teams erst spon­tan am Vor­abend for­miert hat­ten und daher etwas Ein­ge­wöh­nungs­zeit benö­tig­ten, um rich­tig ins Spiel zu fin­den, hat­ten ande­re Mann­schaf­ten das Frei­bad­wet­ter in den ver­gan­ge­nen Wochen aus­gie­big genutzt und fast täg­lich für die „Beach Games“ trai­niert. Von „dabei sein ist alles“ bis hin zu gro­ßen Ambi­tio­nen auf den Titel­ge­winn waren die aus­ge­ge­be­nen Mann­schafts­zie­le daher genau­so bunt gemischt wie auch die Auf­stel­lun­gen an sich: Um für mehr Chan­cen­gleich­heit zu sor­gen, hat­te sich die Jun­ge Uni­on (JU) Markt­red­witz, die wie bereits in den ver­gan­ge­nen Jah­ren für die Orga­ni­sa­ti­on des belieb­ten Beach­tur­niers ver­ant­wort­lich zeich­ne­te, die­ses Jahr dazu ent­schie­den, nur Mixed-Teams zuzu­las­sen. Dies führ­te dazu, dass so man­che Jung­sgrup­pe auf der Suche nach einer geeig­ne­ten Mit­spie­le­rin noch schnell in den geg­ne­ri­schen Teams vor­stel­lig wer­den muss­te, sorg­te aber für spür­bar aus­ge­gli­che­ne und span­nen­de Partien.

Per Aus­lo­sung in zwei Grup­pen auf­ge­teilt, hat­ten die Mann­schaf­ten zunächst je zwei bis drei Spie­le zu bestrei­ten, ehe die grup­pen­in­ter­ne Tabel­le Auf­schluss dar­über gab, wer im Halb­fi­na­le wei­ter­hin um den Titel­ge­winn kämp­fen durf­te. Die Zuschau­er, neben den pau­sie­ren­den Teams vor allem aus Fami­li­en und Freun­den der jewei­li­gen Spie­ler bestehend, beka­men dabei eini­ges gebo­ten: Bereits in der Grup­pen­pha­se stan­den sich die bei­den spä­te­ren Final­teams „Devil’s Legends“ und „Lass ma block­frei“ gegen­über und lie­fer­ten sich vor allem im ersten Satz einen hei­ßen Schlag­ab­tausch, den das Drei­er­ge­spann von „Lass ma block­frei“ zwar nicht ganz block­frei, aber doch sou­ve­rän mit 15:12 für sich ent­schei­den konn­te. Ähn­lich span­nend waren die mei­sten ande­ren Par­tien in der Grup­pen­run­de, auch oder gera­de weil eini­ge Jugend­spie­ler der regio­na­len Vol­ley­ball­ver­ei­ne immer wie­der „Lokal­ma­ta­do­ren“, meist erkenn­bar durch die typi­sche Schwimm­bad­bräu­ne, gegenüberstanden.

Was Lei­den­schaft und Kampf­geist anbe­langt, stach eine Mann­schaft beson­ders her­aus: Die „Roo­mies“, die in der Vor­bei­tungs­pha­se mit beson­ders viel Pech zu kämp­fen hat­ten (ein Bän­der­riss, ein gebro­che­ner Arm sowie zwei wei­te­re ter­min­lich beding­te Aus­fäl­le) und nur mit viel Glück über­haupt spiel­fä­hig waren, lie­ßen sich von der feh­len­den Spiel­pra­xis wenig anmer­ken und über­zeug­ten im Gegen­teil mit beson­ders viel Lauf­be­reit­schaft, Kör­per­ein­satz und Sie­ges­wil­len. Das Halb­fi­nal­spiel gegen die „Devil’s Legends“, in dem letz­te­re von eini­gen vor­ab als kla­re Favo­ri­ten gehan­delt wur­de, avan­cier­te zum spie­le­ri­schen High­light des Tages, wobei die „Roo­mies“ nach einem knapp ver­lo­re­nen ersten Satz alles in die Waag­scha­le war­fen und es, auch moti­viert durch gegen­sei­ti­ge Anfeue­rungs­ru­fe, schließ­lich schaff­ten, die Geg­ner völ­lig aus dem Kon­zept zu brin­gen. Im hoch­um­kämpf­ten drit­ten Ent­schei­dungs­satz wech­sel­ten sich die Punkt­ge­win­ne fast kon­ti­nu­ier­lich ab, und so war es am Ende auch ein Quänt­chen Glück, das die „Devil’s Legends“ ins Fina­le beför­der­te. Dort aller­dings erwie­sen sich „Lass ma block­frei“, bestehend aus Lukas Rei­chel, Xena Bruck­ner und Frank-Robert Kili­an, als die ein­deu­ti­gen Lehr­mei­ster der Legends. Die­se muss­ten sich in bei­den Sät­zen deut­lich geschla­gen geben, konn­ten auf­grund ihres jun­gen Alters (13–17 Jah­re) aller­dings auch auf den zwei­ten Platz mehr als stolz sein und ver­spra­chen, im näch­sten Jahr erneut um den Titel kämp­fen zu wollen.

Da neben kuli­na­ri­scher Ver­pfle­gung durch den Schwimm­bad­ki­osk natür­lich auch das küh­le Nass des Frei­bads ein belieb­ter Anlauf­punkt in den Ver­schnauf­pau­sen zwi­schen den Spie­len war, hat­ten die Teams, die den Ein­zug ins Halb­fi­na­le ver­passt hat­ten, eben­falls noch nicht genug vom „Bea­chen“ und spiel­ten in einer 3er-Grup­pe den 5. Platz unter­ein­an­der aus.

Nach etwa fünf Stun­den Beach­vol­ley­ball war klar: Auch, wenn der Titel „MAK Beach Cham­pion 2022“ sowie die an die ersten drei Mann­schaf­ten ver­ge­be­nen Prei­se (ein Miet­au­to für ein Wochen­en­de inkl. 500km vom Auto­haus Brucker, ein Gut­schein und eine Cap von Fich­tel­bur­ger, sowie ein gro­ßes CUBE-Frei­zeit­pa­ket inkl. Fahr­rad­hel­men und Beklei­dung) sicher für vie­le ein Anreiz waren, so stan­den doch merk­bar der Spaß und die Gemein­schaft für alle Teams an erster Stelle.

Als kurz nach dem letz­ten Spiel dann doch noch eini­ge Regen­trop­fen fie­len, war dies nicht nur eine will­kom­me­ne Abküh­lung für die Teil­neh­mer, son­dern auch der Moment für die Ver­an­stal­ter der JU Markt­red­witz, sich bei den Teams für das fai­re und sport­li­che Mit­ein­an­der zu bedan­ken. Bei der Ver­ab­schie­dung ver­sprach Vor­sit­zen­der Flo­ri­an Fischer eine Neu­auf­la­ge der „MAK Beach Games“ im kom­men­den Jahr und war über­zeugt, dass es auch dann wie­der heißt: Som­mer, Son­ne, Sonnenschein!

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