HSC I: Per­so­nel­ler Rück­schlag für den HSC Coburg

Symbolbild Handball

Kri­sti­an van der Mer­we fällt lan­ge aus – Jan Kul­h­anek gibt Comeback

Eine tur­bu­len­te Woche liegt hin­ter dem HSC Coburg und des­sen Ver­ant­wort­li­chen. Zunächst waren es schlech­te Nach­rich­ten die das Team um Trai­ner Bri­an Anker­sen erreich­ten. Tor­wart-Neu­zu­gang Kri­sti­an van der Mer­we hat von einem Ellen­bo­gen­spe­zia­li­sten eine erneu­te Ope­ra­ti­on drin­gend emp­foh­len bekommen.

„Kri­sti­an hat unheim­lich flei­ßig trai­niert. Aber ent­ge­gen der Ein­schät­zung sei­ner bis­her behan­deln­den Ärz­te wur­den sei­ne Ellen­bo­gen­pro­ble­me nicht bes­ser. Ganz im Gegen­teil. Für Kri­sti­an und uns ist das nun natür­lich ein ech­ter Schlag ins Kon­tor“, ord­net HSC-Geschäfts­füh­rer Jan Gorr den per­so­nel­len Rück­schlag ein.

Ein Blick zurück: Kri­sti­an van der Mer­we hat­te sich im Lau­fe der letz­ten Sai­son einer Ellen­bo­gen­ope­ra­ti­on in Däne­mark unter­zie­hen müs­sen und seit­dem hart an sei­nem Come­back gear­bei­tet. Der ursprüng­li­che Plan sah so aus, dass van der Mer­we zum Vor­be­rei­tungs­start ins Team­trai­ning beim HSC Coburg ein­stei­gen kann. Nach­dem zunächst alles nach Plan zu lau­fen schien, haben star­ke Schmer­zen unter zuneh­men­der Bela­stung eine Rück­kehr von Kri­sti­an ins Team­trai­ning ver­hin­dert. „Unse­re Medi­zi­ni­sche Abtei­lung hat des­we­gen die Ein­schät­zung von Prof. Dr. Lenich, einem aus­ge­wie­se­nen Ellen­bo­gen­ex­per­ten aus Mün­chen, ein­ge­holt. Auch wenn das Ergeb­nis letzt­lich alles ande­re als posi­tiv aus­ge­fal­len ist, wis­sen wir jetzt jeden­falls wor­an wir sind“, sagt Gorr weiter.

Kri­sti­an van der Mer­we muss nun erneut ope­riert wer­den und fällt damit min­de­stens sechs bis acht Mona­te aus.

Jan Kul­h­anek gibt sein Comeback

Damit die Mann­schaft mit einem gut auf­ge­stell­ten Kader in die neue Sai­son star­ten kann wird Jan Kul­h­anek nach Coburg zurück­keh­ren und das Team bis auf wei­te­res unter­stüt­zen. Kul­h­anek war in den ver­gan­ge­nen sie­ben Jah­ren bereits Teil der Cobur­ger Mann­schaft und war nach der letz­ten Sai­son eigent­lich ver­ab­schie­det worden.

Bei der Kader­pla­nung für die Sai­son 2022/2023 war auf der Tor­hü­ter­po­si­ti­on von Beginn an vor­ge­se­hen, dass ein erfah­re­ner Kee­per zusam­men mit unse­ren zwei äußerst talen­tier­ten und jun­gen Tor­hü­tern ein Trio bil­det. Vor die­sem Hin­ter­grund ist nach Bekannt­wer­den des ver­let­zungs­be­ding­ten Aus­falls von van der Mer­we sehr schnell die Über­le­gung gereift, bei Jan Kul­h­anek anzu­fra­gen. „Jan hat mir bei sei­ner Ver­ab­schie­dung gesagt, wenn du Hil­fe brauchst, dann bin ich da. Und genau so hat er auch reagiert, als ich bei ihm ange­ru­fen habe. Es freut mich sehr, dass Jan jetzt so kurz­fri­stig ein­springt und bis zur Gene­sung von Kri­sti­an unser Team unter­stützt“, berich­tet Gorr von sei­nem Gespräch mit dem sym­pa­thi­schen Tschechen.

Kul­h­anek selbst freut sich auf sein erneu­tes Enga­ge­ment in der Vestestadt: „Es tut mir leid, dass Kri­sti­an sich jetzt schwe­rer ver­letzt hat. Als Jan Gorr mich ange­ru­fen hat muss­te ich nicht lan­ge über­le­gen. Viel zu schön waren die Jah­re in Coburg. Und nach einem Gespräch mit mei­ner Fami­lie haben wir ent­schie­den, dass ich die Mann­schaft und den Ver­ein in den näch­sten Mona­ten unter­stüt­zen wer­de“, so Kul­h­anek weiter.

Jan Kul­h­anek wird bereits am mor­gi­gen Diens­tag in den Trai­nings­be­trieb der Bun­des­li­ga­mann­schaft einsteigen.

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