Kurio­ser Schiffs­un­fall mit Pkw auf dem Main-Donau-Kanal bei Bamberg

Überschlag bei nur 3 km/h. © WSP Bamberg
Überschlag bei nur 3 km/h. © WSP Bamberg

Bam­berg. Einen Über­schlag bei nur 3 km/​h schaff­te am Mitt­woch­vor­mit­tag ein 53-jäh­ri­ger, nie­der­län­di­scher, Kapi­tän. Bei der Aus­fahrt mit sei­nem Güter­mo­tor­schiff aus der Schleu­se Bam­berg blieb er mit sei­nem noch an Bord befind­li­chen Pkw an einem Kame­ra­mast der Schleu­se hän­gen. Um im Schleu­sen­vor­ha­fen sei­nen Pkw so schnell wie mög­lich an Land set­zen zu kön­nen hob er sein Auto schon vor­ab in der Schleu­sen­kam­mer mit dem Lade­kran an. Trotz War­nung des Schleu­sen­per­so­nals ver­fing sich der Kran mit dem Auto dann so unglück­lich an dem Mast, dass sich das Auto auf das Dach dreh­te und auf die Schleu­sen­mau­er und ein dor­ti­ges Trieb­werks­ge­bäu­de fiel. Ein Per­so­nen­scha­den war nicht zu bekla­gen. Das Fahr­zeug dürf­te mit rund 8000 Euro ein wirt­schaft­li­cher Total­scha­den sein, aber auch an der Schleu­se, wel­che funk­ti­ons­fä­hig blieb, ent­stand Sach­scha­den von ca. 20.000 €. Ob über­haupt und wenn ja, wel­che Ver­si­che­rung nun für den Scha­den auf­kommt konn­te die Was­ser­schutz­po­li­zei Bam­berg lei­der nicht klären.

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