Wald­brand bei Wai­schen­feld durch geris­se­ne Starkstromleitung

Waldbrand bei Waischenfeld. Foto: Thomas Weichert

Das war gleich zwei­mal Glück im Unglück. Um 13.21 Uhr wur­de in Wai­schen­feld Feu­er­alarm aus­ge­löst. Die Mel­dung: Wald­brand zwi­schen dem Ahorn­ta­ler Wei­ler Schweinz­müh­le und dem Wai­schen­fel­der Orts­teil Sauer­hof in stei­lem Gelän­de. Ursa­che für den Wald­brand war eine geris­se­ne Stark­strom­lei­tung des Bay­ern­werks die am Wald­bo­den einen Fun­ken­flug aus­lö­ste, berich­ten vor Ort unse­rer Zei­tung Poli­zei­be­am­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Peg­nitz. Ver­mut­lich riss die Über­land­lei­tung auf­grund der gro­ßen Hit­ze. In Orts­tei­len von Wai­schen­feld und der Nach­bar­ge­mein­de Ahorn­tal kam es kurz­zei­tig zum Strom­aus­fall, vier Tech­ni­ker des Bay­ern­werks stell­ten die Strom­ver­sor­gung wie­der her.

Ent­deckt hat­ten den Wald­brand Wan­de­rer die umge­hend per Han­dy die Feu­er­wehr alar­mier­ten. Dass war das erste Glück. Auch ein Brand­über­wa­chungs­flug­zeug war im Ein­satz. Das zwei­te Glück war das schnel­le Ein­grei­fen der Feu­er­weh­ren Wai­schen­feld, Lan­gen­loh und Hann­berg die mit ihren ins­ge­samt 35 Ein­satz­kräf­ten etwa zehn Minu­ten nach Ein­gang des Feu­er­alarms mit ihren Ein­satz­fahr­zeu­gen, dar­un­ter der gro­ße Tank­lösch­zug der Stütz­punkt­feu­er­wehr Wai­schen­feld, vor Ort waren. Bis zum Brand­herd in stei­ler Hang­la­ge muss­te vom Hydran­ten der Ahorn­ta­ler Was­ser­ver­sor­gung eine rund 1,5 Kilo­me­ter lan­ge Schlauch­lei­tung auf­ge­baut wer­den. Von oben rück­ten unter Ein­satz­lei­tung des Lan­gen­lo­her Feu­er­wehr­kom­man­dan­ten drei Land­wir­te mit ihren 3000 bis 4000 Liter fas­sen­den Gülle­fäs­sern mit Trak­to­ren bis zum Brand­herd vor. „Wäre nicht so schnell ein­ge­grif­fen wor­den, wäre ein gro­ßer Wald­brand in Win­des­ei­le ent­stan­den, da im Wald alles stroh­trocken ist“, sagt Wai­schen­felds Feu­er­wehr­kom­man­dant Roland Hupp­mann. Ein Pro­blem ist auch das äußerst trocke­ne Tod­holz im Wald, das wie Zun­der brennt. Gegen 16 Uhr konn­te Ent­war­nung gege­ben werden.

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