Umbau­ar­bei­ten bald abge­schlos­sen: Neue Wache der Bam­ber­ger Poli­zei kann dem­nächst in Betrieb genom­men werden

MÜNCHEN/BAMBERG. Der Umbau der Wache im zen­tra­len Dienst­ge­bäu­de der Lan­des­po­li­zei in der Bam­ber­ger Schild­stra­ße ist fast abge­schlos­sen. Auf­grund von Sicher­heits­män­geln muss­te der Ein­gangs­be­reich in den letz­ten Mona­ten kom­plett erneu­ert wer­den. Die bei­den Abge­ord­ne­ten der Regi­on Bam­berg haben sich des­halb vor Ort umge­se­hen, bevor die Tor­wa­che umge­baut wie­der in Betrieb geht.

„Wir müs­sen immer wie­der in die tech­ni­sche Aus­stat­tung unse­rer Poli­zei inve­stie­ren. Ein Umbau der Wache und eine Erneue­rung der ver­al­te­ten tech­ni­schen Gebäu­de­aus­stat­tung war unum­gäng­lich“, so Staats­mi­ni­ste­rin Mela­nie Huml.

„Als Mit­glied im Innen­aus­schuss bin ich für alle Blau­licht­or­ga­ni­sa­tio­nen zustän­dig. Und gera­de als ehe­ma­li­ger Poli­zei­be­am­ter ist mir eine gute Aus­stat­tung unse­rer Beam­tin­nen und Beam­ten ganz beson­ders wich­tig“, ergänzt der Abge­ord­ne­te Hol­ger Dremel.

Die Kosten für den Umbau der Wache belau­fen sich auf rund 2 Mil­lio­nen Euro. Er ist nur der 1. Teil­ab­schnitt bei der Bam­ber­ger Poli­zei. Aktu­ell lau­fen auch die Pla­nun­gen für den Neu­bau eines kri­mi­nal­tech­ni­schen Labors.

„Das vor­han­de­ne kri­mi­nal­tech­ni­sche Labor wur­de 1983 errich­tet und ent­spricht nicht mehr den fach­li­chen Anfor­de­run­gen. Neben der all­ge­mei­nen Abnut­zung fehlt ins­be­son­de­re eine strik­te Tren­nung des DNA-Bereichs von Opfern und Tätern“, so Dremel.

„Wie bei allen staat­li­chen Neu­bau­ten ach­ten wir dabei auch auf eine ener­gie­ef­fi­zi­en­te Bau­wei­se und eine bar­rie­re­freie Erschlie­ßung“, betont Staats­mi­ni­ste­rin Mela­nie Huml.

Auf dem Dach des neu­en Labors soll eine Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge errich­tet wer­den. Außer­dem sind eben­erdig zwei Lade­säu­len für Elek­tro­fahr­zeu­ge vor­ge­se­hen und als Aus­gleich für die Flä­chen­ver­sie­ge­lung soll auf dem Poli­zei-Grund­stück eine Blüh­wie­se ange­legt werden.

Nach Fer­tig­stel­lung des Neu­baus im Innen­hof soll dann der bestehen­de Labor­be­reich im Haupt­ge­bäu­de zu Büro­räu­men umge­baut wer­den. Anfang 2023 kann vor­aus­sicht­lich mit der Aus­schrei­bung der Bau­auf­trä­ge begon­nen werden.

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