Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 08.08.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

17-jäh­ri­ger Moped­fah­rer flüch­tet in hals­bre­che­ri­scher Wei­se vor Polizei

COBURG. Ohne ein Kenn­zei­chen am Moped und unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln flüch­te­te ein 17-Jäh­ri­ger in der Nacht zum Sonn­tag vor einer Strei­fe der Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on, die den Jugend­li­chen samt Kraft­rad einer Kon­trol­le auf dem Park­platz eines Schnell­re­stau­rants kon­trol­lie­ren wollten.

Die Cobur­ger Poli­zi­sten erkann­ten um 2 Uhr das feh­len­de amt­li­che Kenn­zei­chen am Leicht­kraft­rad des 17-Jäh­ri­gen in der Neu­stadter Stra­ße und woll­ten Fah­rer und Fahr­zeug kon­trol­lie­ren. Der Jugend­li­che flüch­te­te mit sei­nem Moped vor der Kon­trol­le und erreich­te hier­bei inner­orts Geschwin­dig­kei­ten von bis zu 100 Kilo­me­ter pro Stun­de. Er über­fuhr eine rote Ampel und ver­such­te über einen Fuß­weg vor der Poli­zei zu flüch­ten. Die Flucht ende­te schließ­lich mit einem Abkom­men von der Stra­ße in der Krie­ger­dank­stra­ße, nach­dem der Fah­rer die Kon­trol­le über sein Kraft­rad ver­lor. Dort fuhr der 17-Jäh­ri­ge in einen Zaun und beschä­dig­te die­sen. Der Jugend­li­che ver­letz­te sich bei dem Sturz leicht. Die Beam­ten stell­ten das Moped sicher und ord­ne­ten eine Blut­ent­nah­me im Cobur­ger Kli­ni­kum an. Auf­grund des gerin­gen Ver­kehrs­auf­kom­mens kam es zu kei­ner poli­zei­lich bekann­ten Gefähr­dung ande­rer Ver­kehrs­teil­neh­mer. Grund für die Flucht des Moped­fah­rers und das bewusst ent­fern­te Kenn­zei­chen des Kraft­rads war ein Rausch­gift­kon­sum des 17-Jäh­ri­gen vor Fahrtantritt.

Die Cobur­ger Poli­zei ermit­telt wegen Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs, Kenn­zei­chen­miss­brauchs sowie Ver­stö­ßen nach der Straßenverkehrsordnung.

Unbe­kann­te stei­gen erneut in ein Gar­ten­grund­stück ein und töten und ent­wen­den Tiere

GRUB. A. FORST, ZEICK­HORN, B303, LKR. COBURG. Zum zwei­ten Mal inner­halb von zehn Mona­ten stie­gen unbe­kann­te in ein Gar­ten­grund­stück unweit der Bun­des­stra­ße B303 bei Zeick­horn und töte­ten und ent­wen­de­ten dort meh­re­re Gänse.

In der Zeit von Sams­tag, 21 Uhr bis Sonn­tag, 20.45 Uhr über­stie­gen die Unbe­kann­ten das 180 cm hohe Ein­gangs­tor des kom­plett umzäun­ten Gar­ten­grund­stücks. Von den dort befind­li­chen Tie­ren wur­den fünf Gän­se ent­wen­det, wei­te­re zwölf Tie­re wur­den vor Ort ent­haup­tet zurück­ge­las­sen. Den Scha­den bezif­fert der Besit­zer auf min­de­stens 1500 Euro.

Bereits im Okto­ber ver­gan­gen Jah­res stie­gen Unbe­kann­te in das Grund­stück ein und töte­ten und ent­wen­de­ten Gän­se, Enten und Forellen.

Die Cobur­ger Poli­zei ermit­telt wegen eines beson­ders schwe­ren Fall des Dieb­stahls, Sach­be­schä­di­gung, Ver­stö­ßen nach dem Tier­schutz­ge­setz sowie Sachbeschädigung.

Sach­dien­li­che Zeu­gen­hin­wei­se die zur Ermitt­lung eines Tat­ver­däch­ti­gen oder eines mög­li­chen Täter­fahr­zeugs füh­ren kön­nen nimmt die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on unter Tel.-Nr. 09561/645–0 entgegen.

Hof / Poli­zei­prä­si­di­um Oberfranken

Auto am hell­lich­ten Tag gestoh­len – Zeu­gen gesucht

HOF. Frei­tag­nach­mit­tag gegen 15.25 Uhr stell­te ein Ehe­paar das gemein­sa­me Auto in der Alsen­ber­ger Stra­ße in Hof ab. Die Fahr­zeug­schlüs­sel lie­ßen sie in ihrem schwar­zen Ford Mon­deo mit Hofer Zulas­sung stecken. Als sie gegen 16.00 Uhr zurück­kehr­ten, war das Auto ver­schwun­den. Eine poli­zei­li­che Fahn­dung nach dem Ford ver­lief negativ.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Hof ermit­telt nun wegen des Dieb­stahls und bit­tet um Hin­wei­se aus der Bevöl­ke­rung. Wer sach­dien­li­che Anga­ben zu dem Dieb­stahl machen kann, wird gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 09281/704–0 mit der Kri­po Hof in Ver­bin­dung zu setzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Scoo­ter-Fah­rer hat­te Alko­hol intus

Kro­nach: Am Sonn­tag­nach­mit­tag gegen 15:15 Uhr wur­de ein jun­ger Mann mit sei­nem E‑Scooter in der Wei­ßen­brun­ner Stra­ße ange­hal­ten und einer Kon­trol­le unter­zo­gen. Die Beam­ten stell­ten hier­bei fest, dass der 21-jäh­ri­ger Fah­rer nach Alko­hol roch. Ein durch­ge­führ­ter Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 0,64 Pro­mil­le. Der Rol­ler-Fah­rer wird dem­nächst Post von der Buß­geld­stel­le in Viech­t­ach bekommen.

Selb / Poli­zei­prä­si­di­um Oberfranken

Rausch­gift­schmugg­ler im Zug erwischt

SELB. Kräf­te der Grenz­po­li­zei Selb ent­deck­ten am Frei­tag­nach­mit­tag bei einer Zug­pas­sa­gie­rin eine klei­ne Men­ge Cry­s­tal. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Hof ermit­telt nun wegen Ver­stö­ßen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Ein 54-Jäh­ri­ger und sei­ne 52-jäh­ri­ge Beglei­te­rin fuh­ren mit der Ober­pfalz­bahn von Tsche­chi­en Rich­tung Hof und gerie­ten kurz nach 16 Uhr in das Visier der Grenz­po­li­zi­sten. Die­se führ­ten im Rah­men der Kon­trol­le Dro­gen­tests bei den bei­den Rei­sen­den durch. Die Tests reagier­ten jeweils posi­tiv auf Amphet­ami­ne und Metam­phet­ami­ne. Anschlie­ßend för­der­te eine Durch­su­chung des Man­nes, der Frau und der gemein­sa­men Woh­nung Can­na­bis­pflan­zen und einen selbst gebau­ten Schlag­ring zuta­ge. Außer­dem hat­te die Dame eini­ge Gramm Cry­s­tal in ihrem Kör­per über die Gren­ze geschmug­gelt. Die Poli­zi­sten stell­ten das Rausch­gift und den Schlag­ring sicher.

Der Mann und die Frau aus Coburg müs­sen sich nun wegen Ver­stö­ßen gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz und das Waf­fen­ge­setz straf­recht­lich verantworten.

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