Kri­po Coburg sucht nach vier Jugend­li­chen nach Brand im „Kari­bi­schen Eck“

symbolfoto polizei

LICH­TEN­FELS. Nach­dem Sonn­tag­mor­gen am Lich­ten­fel­ser Bade­see Ober­wal­len­stadt ein Feu­er am dor­ti­gen Imbiss­stand „Kari­bi­sches Eck“ ent­flamm­te, ver­dich­ten sich die Hin­wei­se der Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg, dass eine Klein­grup­pe Jugend­li­cher für den Brand ver­ant­wort­lich sein könnte.

Brand Karibisches Eck Lichtenfels © Feuerwehr Lichtenfels

Brand Kari­bi­sches Eck Lich­ten­fels © Feu­er­wehr Lichtenfels

Um 9 Uhr mor­gens war der Brand durch die Feu­er­wehr gelöscht. Die Ein­satz­kräf­te stan­den zuletzt nur noch vor den Über­re­sten des ein­sti­gen Imbis­stands am dor­ti­gen Bade­see. Zwar gab es glück­li­cher­wei­se kei­ne Ver­letz­ten, doch es ist hoher Sach­scha­den zu bekla­gen – im hohen fünf­stel­li­gen Bereich!

Bereits tags dar­auf lie­gen nun erste Ermitt­lungs­er­geb­nis­se der Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg vor. Die­se deu­ten dar­auf hin, dass das Ver­hal­ten von vier Jugend­li­chen Ursa­che des Feu­ers gewe­sen sein könn­te. Auf gesi­cher­tem Video­ma­te­ri­al ist deut­lich zu sehen, wie zwei Frau­en und zwei Män­ner, alle­samt ledig­lich rund 15 bis 18 Jah­re alt, nachts in das Kari­bi­sche Eck ein­bre­chen und sich offen­bar in der Küche bedie­nen und Essen zube­rei­ten. Anschlie­ßend klet­tern sie in den frü­hen Mor­gen­stun­den wie­der aus einem Fen­ster und flüch­ten in den Schutz der Dun­kel­heit. Weni­ge Zeit spä­ter stand der Imbiss­stand in Flammen.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg ermit­telt wegen des Ver­dachts der Brand­stif­tung und des Ein­bruch­dieb­stahls. Die Kri­mi­nal­be­am­ten rich­ten sich direkt an die vier Jugend­li­chen und geben ihnen die Gele­gen­heit zu ihrem Fehl­ver­hal­ten zu ste­hen und sich selbst zu stellen.

Soll­ten die Jugend­li­chen die­ser Auf­for­de­rung nicht nach­kom­men, wird die Kri­po Coburg wei­te­re und tief­grei­fen­de Ermitt­lungs­schrit­te in Erwä­gung zie­hen, etwa eine Öffent­lich­keits­fahn­dung anhand des Videomaterials.

Zeu­gen­hin­wei­se kön­nen der­weil wei­ter­hin unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 mit­ge­teilt werden.

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