Ent­stau­ung: cir­caid® jux­ta­fit® von medi

Jetzt neu mit Hilfsmittelnummer für den Unterschenkel: circaid juxtafit essentials ist eine Alternative zu lymphologischen Kompressionsverbänden und kommt zur Entstauung von Bein-Lymphödemen zum Einsatz. © ww.medi.de
Jetzt neu mit Hilfsmittelnummer für den Unterschenkel: circaid juxtafit essentials ist eine Alternative zu lymphologischen Kompressionsverbänden und kommt zur Entstauung von Bein-Lymphödemen zum Einsatz. © ww.medi.de

„cir­caid jux­ta­fit hin­ter­lässt an mei­nem Bein posi­ti­ve Spuren!“

Alina Kalbus trägt in der Entstauungsphase regelmäßig ihre medizinische adaptive Kompression circaid juxtafit – im Alter von zwei Jahren ist bei ihr ein primäres Lymphödem diagnostiziert worden. Im Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen und wie selbstbewusst sie heute mit ihrer Erkrankung umgeht.  © Alina Kalbus

Ali­na Kal­bus trägt in der Ent­stau­ungs­pha­se regel­mä­ßig ihre medi­zi­ni­sche adap­ti­ve Kom­pres­si­on cir­caid jux­ta­fit – im Alter von zwei Jah­ren ist bei ihr ein pri­mä­res Lymphö­dem dia­gno­sti­ziert wor­den. Im Inter­view erzählt sie von ihren Erfah­run­gen und wie selbst­be­wusst sie heu­te mit ihrer Erkran­kung umgeht. © Ali­na Kalbus

Als Säug­ling war ihr rech­tes Bein stän­dig warm und dick. Anfangs wur­den noch Anpas­sungs­schwie­rig­kei­ten ver­mu­tet, bevor die Ärz­te bei Ali­na Kal­bus im Alter von zwei Jah­ren ein pri­mä­res Lymphö­dem dia­gno­sti­zier­ten. Heu­te, 28 Jah­re spä­ter, befin­det sie sich dau­er­haft in The­ra­pie. Ein Bau­stein ist die medi­zi­ni­sche Kom­pres­si­on: Sie trägt das medi­zi­ni­sche adap­ti­ve Kom­pres­si­ons­sy­stem cir­caid jux­ta­fit zur Ent­stau­ung und in der dar­auf­fol­gen­den Erhal­tungs­pha­se den flach­ge­strick­ten medi­zi­ni­schen Kom­pres­si­ons­strumpf medi­ven mon­di (bei­de von medi). Im Inter­view teilt sie ihre Erfah­run­gen und erzählt, wel­che wich­ti­ge Rol­le unter ande­rem das eige­ne Umfeld einnimmt.

Frau Kal­bus, Ihr Lymphö­dem wur­de im Alter von zwei Jah­ren dia­gno­sti­ziert. Wie fand die erste Behand­lung statt?

„Anfangs bekam ich Lymph­drai­na­ge und fälsch­li­cher­wei­se eine Rund­strick-Ver­sor­gung, die ich jedoch als klei­nes Kind nicht oft anzie­hen woll­te. Spä­ter wur­de das Bein glück­li­cher­wei­se in der Föl­dik­li­nik in Hin­ter­zar­ten ver­sorgt, einer Fach­kli­nik für Lym­pho­lo­gie. Danach fand die The­ra­pie nicht mehr so kon­se­quent statt, bis ich mit neun Jah­ren über star­ke Schmer­zen im rech­ten Bein klag­te und mit einer flach­ge­strick­ten Kom­pres­si­on ver­sorgt wurde.“

Aktu­ell betreut Sie Ihre Haut­ärz­tin, die eine Zusatz­aus­bil­dung als Lym­pho­lo­gin hat. Wie kam es dazu und wie sieht die The­ra­pie aus?

„Das war ein Glücks­fall: Im Alter von 18 Jah­ren ging ich wegen mei­ner Mut­ter­ma­le zu einer neu­en Haut­ärz­tin, die mich auf mein Lymphö­dem ansprach – ich wuss­te damals noch nichts von ihrer Zusatz­aus­bil­dung als Lym­pho­lo­gin. Seit­dem bin ich in sehr guten Hän­den! Mei­ne The­ra­pie besteht aus Lymph­drai­na­ge, einem Lym­pho­ma­ten und cir­caid jux­ta­fit von medi zur Ent­stau­ung – und nach Abschluss der Ent­stau­ungs­pha­se ver­wen­de ich den flach­ge­strick­ten Kom­pres­si­ons­strumpf medi­ven mon­di von medi zur Erhal­tung. Zudem gehe ich aktu­ell ein­mal wöchent­lich zum Reha­schwim­men, bei dem wir Übun­gen im Was­ser, bei­spiels­wei­se mit dem Rad oder Step­per, absol­vie­ren. Ich muss eini­ges an Zeit und Kraft inve­stie­ren, aber las­se ich es ein­mal schlei­fen, wür­de es sich gleich bei mei­nen Beschwer­den bemerk­bar machen!“

Das heißt, Ihnen hel­fen die The­ra­pie­bau­stei­ne bei der Ent­stau­ung und Erhal­tung Ihres Lymphödems?

„Defi­ni­tiv! Wie ande­re Betrof­fe­ne auch, habe ich zeit­wei­se gro­ße Pro­ble­me und auf­grund der Flüs­sig­keits­an­samm­lung in mei­nem rech­ten Bein dau­er­haft ein schmerz­haf­tes Druck­ge­fühl. Durch die Kom­bi­na­ti­on aus dem medi­zi­ni­schen adap­ti­ven Kom­pres­si­ons­sy­stem cir­caid jux­ta­fit in der Ent­stau­ungs­pha­se sowie mei­ner flach­ge­strick­ten Kom­pres­si­ons­ver­sor­gung in der Erhal­tungs­pha­se ent­steht ein Gegen­druck, der mei­ne Beschwer­den lin­dert. Auch die Unter­stüt­zung durch die Lymph­drai­na­ge bezie­hungs­wei­se den Lym­pho­ma­ten hilft mir sehr.“

Sie tra­gen zur Ent­stau­ung cir­caid jux­ta­fit – wie war Ihr erster Eindruck?

Nach einer Einweisung durch Fachpersonal kann Alina Kalbus ihre Entstauungsphase mit ihrem circaid juxtafit unkompliziert und aktiv mitgestalten. Durch die einzelnen, ineinandergreifenden Bänder und mit der beiliegenden Messkarte lässt sich der Kompressionsdruck kontrolliert einstellen und jederzeit nachjustieren – für mehr Lebensqualität und Selbstständigkeit im Alltag. © Alina Kalbus

Nach einer Ein­wei­sung durch Fach­per­so­nal kann Ali­na Kal­bus ihre Ent­stau­ungs­pha­se mit ihrem cir­caid jux­ta­fit unkom­pli­ziert und aktiv mit­ge­stal­ten. Durch die ein­zel­nen, inein­an­der­grei­fen­den Bän­der und mit der bei­lie­gen­den Mess­kar­te lässt sich der Kom­pres­si­ons­druck kon­trol­liert ein­stel­len und jeder­zeit nach­ju­stie­ren – für mehr Lebens­qua­li­tät und Selbst­stän­dig­keit im All­tag. © Ali­na Kalbus

„Sehr posi­tiv, mei­ne Ver­sor­gung besteht aus einem Fuß­teil, einer Unter­schen­kel- wie auch einer Ober­schen­kel-Ver­sor­gung mit Knie. Auch die hohe Qua­li­tät über­zeugt mich – und ich habe die Ver­sor­gung wirk­lich auf Herz und Nie­ren gete­stet mit ver­schie­de­nen Sport- und Gym­na­stik­übun­gen und beim Ren­nen. Wei­te­rer hygie­ni­scher Plus­punkt: der Unter­zieh­strumpf. Das An- und Aus­zie­hen hat gut geklappt. Anfangs fand ich das zusätz­li­che Fuß­teil noch etwas schwie­rig, aber wenn man das System ver­stan­den hat, funk­tio­niert es einwandfrei.“

Wel­che Aus­wir­kun­gen hat cir­caid auf Ihre Symptome?

„Ich tra­ge cir­caid mitt­ler­wei­le in der Ent­stau­ungs­pha­se regel­mä­ßig, ins­be­son­de­re nach der Lymph­drai­na­ge oder nach der inter­mit­tie­ren­den pneu­ma­ti­schen Kom­pres­si­ons­the­ra­pie mit dem Lym­pho­ma­ten – das tut mir sehr gut! Nach dem Tra­gen foto­gra­fie­re ich immer mein Bein. An man­chen Stel­len ent­ste­hen sicht­ba­re Ver­än­de­run­gen im Gewe­be, die zei­gen, wie viel Flüs­sig­keit sich dar­in befand und wel­che Kraft cir­caid bei der Ent­stau­ung auf­bringt. Das ist faszinierend!“

Wie emp­fin­den Sie den Tragekomfort?

„Ange­nehm! Beim klas­si­schen Wickeln sitzt die Kom­pres­si­on manch­mal zu stramm oder zu locker, bei cir­caid kann ich ein­fach eine Lasche öff­nen und die Ver­sor­gung bei Bedarf selbst­stän­dig nachjustieren.“

Dabei unter­stützt die ein­zig­ar­ti­ge Druck­mess­kar­te. Wie gut kom­men Sie mit dem soge­nann­ten Built-In-Pres­su­re System zurecht?

„Mir gefällt gut, dass ich direkt sehen kann, ob der Kom­pres­si­ons­druck passt. Nach dem Anle­gen mes­se ich mit­hil­fe der Druck­mess­kar­te nach und justie­re die Bän­der und Klett­ver­schlüs­se der cir­caid Ver­sor­gung gege­be­nen­falls. Ich emp­fin­de es gleich­zei­tig als Erleich­te­rung und Sicher­heit zu wis­sen, dass der Kom­pres­si­ons­druck passt!“

Wie lau­tet Ihr Fazit zu circaid?

„cir­caid unter­stützt mich bei mei­ner The­ra­pie und hin­ter­lässt posi­ti­ve Spu­ren bei der Ent­stau­ung – das mer­ke ich jedes Mal an mei­nem Bein! Ich kann des­we­gen jedem Lymphö­dem-Pati­en­ten nur raten, sich cir­caid zur Ent­stau­ung ver­schrei­ben zu lassen.“

Zur Erhal­tung tra­gen Sie den medi­zi­ni­schen Kom­pres­si­ons­strumpf medi­ven mon­di von medi. Sind Sie damit genau­so zufrie­den wie mit circaid?

Der mediven mondi ist für Alina Kalbus in der Erhaltungsphase eine echte Erleichterung – sie trägt ihn täglich mindestens zwölf Stunden. Der flachgestrickte medizinische Kompressionsstrumpf für die Beine wird hauptsächlich bei der Behandlung von Erkrankungen des Lymphgefäßsystems und bei Lipödemen eingesetzt. Er punktet durch besonders weiches und feines Gestrick. © Alina Kalbus

Der medi­ven mon­di ist für Ali­na Kal­bus in der Erhal­tungs­pha­se eine ech­te Erleich­te­rung – sie trägt ihn täg­lich min­de­stens zwölf Stun­den. Der flach­ge­strick­te medi­zi­ni­sche Kom­pres­si­ons­strumpf für die Bei­ne wird haupt­säch­lich bei der Behand­lung von Erkran­kun­gen des Lymph­ge­fäß­sy­stems und bei Lipö­de­men ein­ge­setzt. Er punk­tet durch beson­ders wei­ches und fei­nes Gestrick. © Ali­na Kalbus

„Defi­ni­tiv – ohne Kom­pres­si­ons­strumpf könn­te ich mir mei­nen All­tag nicht vor­stel­len und hät­te ver­mut­lich grö­ße­re Schmer­zen. Ich tra­ge ihn zur Erhal­tung von mor­gens bis abends, min­de­stens zwölf Stun­den täg­lich. Lau­fen, Hüp­fen, Jog­gen, Sprin­gen: Das ist alles mög­lich und dank medi­ven mon­di eine ech­te Erleich­te­rung in mei­nem All­tag mit Lymphö­dem! Die beson­de­re Eigen­schaft von flach­ge­strick­ten medi­zi­ni­schen Kom­pres­si­ons­strümp­fen ist das kräf­ti­ge Mate­ri­al: Auf­grund der Wand­sta­bi­li­tät sind sie weni­ger dehn­bar als rund­ge­strick­te Strümp­fe – aber das Gestrick beim medi­ven mon­di ist beson­ders weich und fein. Und genau die­se Kom­bi­na­ti­on gefällt mir: Es ist ange­nehm zu tra­gen und gibt mir den­noch sta­bi­len Halt. Ich muss spü­ren, dass ich mei­nen Druck­schmerz durch einen Gegen­druck mini­mie­ren kann. Der medi­ven mon­di gibt mir dabei ein siche­res und sta­bi­les Gefühl!“

Wie bewer­ten Sie bei Ihrer The­ra­pie das Zusam­men­spiel aus Arzt und Sanitätshaus?

„Es ist sehr wich­tig, ver­trau­ens­vol­le Ansprech­part­ner an der Sei­te zu haben. In mei­nem jet­zi­gen Sani­täts­haus wer­de ich eng von einer Exper­tin betreut, auf die ich als soge­nann­te ‚Sani­fee‘ über Insta­gram auf­merk­sam gewor­den bin. Nach der Bera­tung durch mei­ne Ärz­tin wer­de ich im Sani­täts­haus ver­mes­sen und bekom­me ver­schie­de­ne Far­ben, Kri­stal­le sowie unter­stüt­zen­de Lym­ph­pads vor­ge­stellt – die The­ra­pie mit Kom­pres­si­on ist heut­zu­ta­ge wirk­lich sehr vielfältig!“

Wel­che Rol­le spielt die Unter­stüt­zung durch Fami­lie und Freun­de im Umgang mit der Erkrankung?

„Eine immens wich­ti­ge: Ich habe bis heu­te eine groß­ar­ti­ge Unter­stüt­zung und viel Ver­ständ­nis in mei­nem Umfeld. Sonst wäre mei­ne The­ra­pie in die­sem Umfang nicht mög­lich – auch im Hin­blick auf die Kin­der­be­treu­ung. Was mir beim Umgang mit mei­ner Erkran­kung eben­falls gehol­fen hat: Social Media.“

Inwie­fern?

„Ich habe noch mehr gelernt, selbst­be­wusst und offen mit mei­ner Erkran­kung umzu­ge­hen. Durch die Pati­en­ten-Com­mu­ni­ty auf Social Media sehe ich, wie vie­le Betrof­fe­ne es in Deutsch­land gibt – es hilft mir zu wis­sen, dass ich nicht allein bin und mich mit ande­ren aus­tau­schen kann. Das ist wie eine Art Selbst­hei­lung für mich! Anfangs habe ich kein Gesicht gezeigt, das hat sich geän­dert, als mei­ne Abon­nen­ten­zah­len gestie­gen sind und ich gemerkt habe, wie groß der Zuspruch ist.“

Haben Sie einen Tipp für ande­re Betroffene?

„Nie auf­ge­ben und sich nicht ent­mu­ti­gen las­sen. Ich bin eine star­ke Frau und habe gelernt, wie ich mein Leben trotz mei­ner Krank­heit lebens­wert und schön gestal­ten kann – dar­an bin ich gewach­sen. Eben­falls wich­tig: Selbst­ma­nage­ment, um das Beste aus sei­nem Kör­per herauszuholen!“

Lie­be Frau Kal­bus, vie­len Dank für Ihre Ein­blicke und das infor­ma­ti­ve Interview!

Surf­tipps:

Zweck­be­stim­mun­gen:

  • cir­caid® Bein­ver­sor­gun­gen: Die Kom­pres­si­ons­ver­sor­gung dient bei Pati­en­ten mit Venen- und Lym­ph­erkran­kun­gen zur Kom­pres­si­on des Beins.
  • cir­caid® Fuß­op­tio­nen: Die Kom­pres­si­ons­ver­sor­gung dient bei Pati­en­ten mit Venen- und Lym­ph­erkran­kun­gen zur Kom­pres­si­on des Fußes und des Knöchels.
  • medi­ven mon­di®: Flach­ge­strick­te medi­zi­ni­sche Kom­pres­si­ons­ver­sor­gung zur Kom­pres­si­on der unte­ren Extre­mi­tä­ten, haupt­säch­lich bei der Behand­lung von Erkran­kun­gen des Lymphgefäßsystems.

medi – ich fühl mich besser.

Für das Unter­neh­men medi lei­sten welt­weit rund 3.000 Mit­ar­bei­ter einen maß­geb­li­chen Bei­trag, dass Men­schen sich bes­ser füh­len. Das Ziel ist es, Anwen­dern und Pati­en­ten maxi­ma­le The­ra­pie­er­fol­ge im medi­zi­ni­schen Bereich (medi Medi­cal) und dar­über hin­aus ein ein­zig­ar­ti­ges Kör­per­ge­fühl im Sport- und Fashion-Seg­ment (CEP und ITEM m6) zu ermög­li­chen. Die Lei­stungs­pa­let­te von medi Medi­cal umfasst medi­zi­ni­sche Kom­pres­si­ons­strümp­fe, adap­ti­ve Kom­pres­si­ons­ver­sor­gun­gen, Ban­da­gen, Orthe­sen, Throm­bo­se­pro­phy­la­xe­strümp­fe, Kom­pres­si­ons­be­klei­dung, ortho­pä­di­sche Ein­la­gen und digi­ta­le Gesund­heits­lö­sun­gen. Zudem fließt die lang­jäh­ri­ge Erfah­rung im Bereich der Kom­pres­si­ons­tech­no­lo­gie auch in die Ent­wick­lung von Sport- und Fashion-Pro­duk­ten mit ein. Der Grund­stein für das inter­na­tio­nal erfolg­rei­che Unter­neh­men wur­de 1951 in Bay­reuth gelegt. Heu­te gilt medi als einer der füh­ren­den Her­stel­ler medi­zi­ni­scher Hilfs­mit­tel und lie­fert mit einem Netz­werk aus Dis­tri­bu­to­ren sowie eige­nen Nie­der­las­sun­gen in über 90 Län­der der Welt.

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