Bam­berg prä­zi­siert Welterbegrenze

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476_Welterbegrenze überarbeitet

Illu­stra­ti­on: Kor­rek­tur der Welt­erbe­gren­ze in der Sie­chen­stra­sse. Die rote Linie zeigt die bis­he­ri­ge Welt­erbe­gren­ze, die grü­ne die flur­stück­ge­naue Kor­rek­tur. Quel­le: Stadt­pla­nungs­amt Bamberg

Die Küche im Welt­erbe – das Schlaf­zim­mer in der Puf­fer­zo­ne. Nicht über­all ver­läuft die Welt­erbe­gren­ze flur­stück­ge­nau. Daher hat das Zen­trum Welt­erbe Bam­berg in Zusam­men­ar­beit mit dem Stadt­pla­nungs­amt nach­ju­stiert. Das Ergeb­nis wur­de im Herbst 2021 vom Stadt­rat ver­ab­schie­det. Mit­tels ent­spre­chen­der Soft­ware wur­de eine Flur­stück­ge­nau­ig­keit her­ge­stellt, die bis­her nur teil­wei­se gege­ben war. In der Sum­me umfasst das Welt­erbe „Alt­stadt von Bam­berg“ wei­ter­hin 142 Hektar.

Zudem wur­de die Puf­fer­zo­ne wie vom Aus­wär­ti­gen Amt im Rah­men der Erar­bei­tung des Welt­erbe-Manage­ment­plans emp­foh­len an das recht­lich bin­den­de Stadt­denk­mal ange­passt. Die Puf­fer­zo­ne ist damit von 444 Hekt­ar auf 469 Hekt­ar gewach­sen. Die Ände­run­gen wur­den mit dem Baye­ri­schen Lan­des­amt für Denk­mal­pfle­ge abgestimmt.

Die Aner­ken­nung der Ände­run­gen durch das UNESCO-Welt­erbe­ko­mi­tee steht noch aus. Eigent­lich hät­te das Komi­tee, dem der­zeit Russ­land vor­sitzt, im Juni in Kasan tagen sol­len. Nach einer Kon­sul­ta­ti­on aller Mit­glie­der des Vor­stands des Welt­erbe­ko­mi­tees wur­de die Sit­zung jedoch ver­scho­ben. Ein neu­er Ter­min ist noch nicht bekannt.

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