Höchstadter CSU-Stadt­rats­frak­ti­on möch­te Betei­li­gung an der Ernteak­ti­on „Gel­bes Band“

Sehr geehr­ter Herr Bür­ger­mei­ster Brehm,

Im Namen der CSU-Stadt­rats­frak­ti­on bean­tra­ge ich, die Stadt Höchstadt möge sich an der Ernteak­ti­on „Gel­bes Band“ betei­li­gen und auf städ­ti­schen Grund­stücken die­je­ni­gen Obst­bäu­me mar­kie­ren, von denen unse­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ohne Rück­spra­che für den Eigen­ver­brauch Obst ern­ten dürfen.

Dar­über hin­aus soll die Akti­on in der Bevöl­ke­rung bekannt gemacht wer­den, damit auch Obst­baum­be­sit­zer, die in der Ern­te­sai­son die vie­len Früch­te nicht abern­ten kön­nen oder wol­len, sich an der Akti­on betei­li­gen und die­se der All­ge­mein­heit zur Ver­fü­gung stel­len können.

Begrün­dung: Bereits im Jahr 2014 frag­te die CSU-Stadt­rats­frak­ti­on an, wie die Nut­zung der Obst­bäu­me auf städ­ti­schen Flä­chen gere­gelt ist. Lei­der ohne Ant­wort. Schon damals wur­den zahl­rei­che Früch­te auf öffent­li­chen Grün­flä­chen nicht abge­ern­tet und ver­wer­tet, son­dern fie­len vom Baum und verfaulten.

Auch die von uns ange­reg­ten Paten­schaf­ten wur­den bis­her, unse­res Wis­sens nach, nicht umgesetzt.

Ein Bedarf am „Mit­ern­ten“ ist aus unse­rer Sicht auch in Höchstadt gege­ben. Bei immer klei­ner wer­den­den Grund­stücken und der not­wen­di­gen Nach­ver­dich­tung kom­men weni­ger Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in den Genuss gro­ßer Obst­gär­ten. Lei­der muss dabei immer wie­der fest­ge­stellt wer­den, dass Obst­lieb­ha­ber daher, wohl aus Unwis­sen­heit, auf in Pri­vat­be­sitz befind­li­chen Obst­gär­ten und Streu­obst­wie­sen aus­wei­chen und dort ihren Bedarf decken.

Über die Ein­füh­rung des Gel­ben Ban­des kann hier deut­lich gemacht wer­den, wel­che Obst­bäu­me für die All­ge­mein­heit frei­ge­ge­ben sind und wel­che der Besit­zer selbst ver­wer­ten möch­te. Zum ande­ren kann hier­über etwas mehr Bewusst­sein geschaf­fen wer­den zum wert­schät­zen­den Umgang mit den Erzeug­nis­sen unse­rer Kul­tur­land­schaft und deren nach­hal­ti­ge Nutzung.

Mit freund­li­chen Grüßen
im Namen der CSU-Stadtratsfraktion
Alex­an­der Schulz, Fraktionssprecher

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