Flug­helfer­ein­satz der Feu­er­wehr Bay­reuth in der Säch­si­schen Schweiz

Unse­re Hel­fer sind nach wie vor in der Säch­si­schen Schweiz nahe der Stadt Bad Schandau direkt an der tsche­chi­schen Gren­ze im Ein­satz. Neben dem geziel­ten Was­ser­trans­port bzw. ‑abwurf via zahl­rei­cher Hub­schrau­ber mit soge­nann­ten Bam­bi Buckets und grö­ße­ren Außen­last­be­häl­tern, lag das Augen­merk der ver­gan­ge­nen zwei Tage auf dem Errich­ten meh­re­rer stra­te­gi­scher Bergpunkte.

Nach­dem die Flug­hel­fer per Hub­schrau­ber zum Berg trans­por­tiert wur­den, errich­te­ten sie meh­re­re sol­cher Absetz­plät­ze, wobei zunächst beschä­dig­te und nicht mehr stand­fe­ste Bäu­me ent­fernt wer­den muss­ten. Anschlie­ßend konn­te feu­er­wehr­tech­ni­sches Mate­ri­al ange­flo­gen und zusam­men mit den Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den der ört­li­chen Feu­er­wehr Gei­sing in brand­nä­he auf­ge­baut wer­den. Die auf­ge­wir­bel­te Asche, Rauch und Staub führ­ten dabei zu erheb­li­cher Sicht­be­hin­de­rung und erschwer­ten den Ein­satz neben den hohen Tem­pe­ra­tu­ren zusätz­lich. Eben­so waren Kräf­te des Sach­sen­forsts und der Berg­wacht Johann­ge­or­gen­stadt mit unse­ren Kräf­ten im Gebiet.

Des Wei­te­ren wur­den heu­te wei­te­re 1,5 km Schlauch ver­legt, und damit eine ins­ge­samt drei Kilo­me­ter lan­ge Schlauch­lei­tung fer­tig­ge­stellt. Was­ser kann nun aus der Elbe im Tal durch fels­durch­setz­tes Steil­ge­län­de und Schluch­ten auf den Berg­rücken gepumpt wer­den. Dies ist drin­gend erfor­der­lich, da die Brand­stel­len in schwer zugäng­li­chem Gebiet lie­gen, das von Fahr­zeu­gen nicht erreicht wer­den kann. Auch ein Zustieg zu Fuß wür­de allein meh­re­re Stun­den erfor­dern, wes­halb der Hub­schrau­ber­ein­satz aktu­ell alter­na­tiv­los ist.

Heu­te Abend um 18 Uhr, nach Ein­stel­lung des Flug­be­triebs, ver­leg­ten unse­re Flug­hel­fer mit dem letz­ten Hub­schrau­ber zurück ins Tal und befin­den sich nun auf Rück­fahrt nach Bay­reuth. Vier neue Kräf­te aus Bay­reuth über­neh­men ab mor­gen früh den Dienst bis Sonn­tag­abend. Den ein­ge­setz­ten Kräf­ten vor Ort, die seit Tagen im kräf­te­zeh­ren­den Ein­satz sind, wün­schen wir wei­ter­hin gutes Durch­hal­te­ver­mö­gen und eine gesun­de Rück­kehr vom Einsatz.

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