Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 04.08.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Kup­fer­dieb­stahl von Baustelle

COBURG. Min­de­stens 25 Meter Kup­fer­ka­bel ent­wen­de­ten Unbe­kann­te von einer Bau­stel­le im Cobur­ger Stadt­ge­biet in der Nacht zum Mittwoch.

Im Cobur­ger Stadt­teil Neu­ses bei Coburg ent­wen­de­ten Bunt­me­tall­die­be in der Glen­der Stra­ße in der Zeit zwi­schen Diens­tag 17 Uhr und Mitt­woch 8:30 Uhr von einer Bau­stel­le ein Ver­bin­dungs­ka­bel zwi­schen meh­re­ren Bau­stel­len­con­tai­nern. Den Ent­wen­dungs­scha­den bezif­fert die geschä­dig­te Fir­ma auf min­de­sten 500 Euro. Die Cobur­ger Poli­zei ermit­telt wegen Diebstahls.

Unbe­kann­te fle­xen Ziga­ret­ten­au­to­mat auf

WEI­TRAMS­DORF, ALTEN­HOF, LAND­KREIS COBURG. Einen Beu­te­scha­den im mitt­le­ren drei­stel­li­gen Eurobe­reich sowie einen Sach­scha­den von min­de­stens 1.000 Euro ver­ur­sach­ten Auto­ma­ten­auf­bre­cher in der Nacht zum Don­ners­tag im Wei­trams­dor­fer Gemein­de­teil Altenhof.

In der Zeit von Mitt­woch 21 Uhr bis Don­ners­tag 5 Uhr flex­ten Unbe­kann­te zunächst eine Ver­rie­ge­lung des Ziga­ret­ten­au­to­ma­ten in der Tam­ba­cher Stra­ße auf. Mit einem mas­si­ven Hebel­werk­zeug öff­ne­ten die Auf­bre­cher schließ­lich den Auto­ma­ten und ent­wen­de­ten Bar­geld in einer Höhe von min­de­stens 600 Euro sowie meh­re­re Ziga­ret­ten­packun­gen in bis­lang unbe­kann­ter Stück­zahl. Die Cobur­ger Poli­zi­sten führ­ten vor Ort eine umfang­rei­che Spu­ren­si­che­rung durch. Die Beam­ten ermit­teln wegen eines beson­ders schwe­ren Fall des Dieb­stahls sowie Sach­be­schä­di­gung. Zeu­gen, die in der Nacht von Mitt­woch auf Don­ners­tag im Bereich der Tam­ba­cher Stra­ße ver­däch­ti­ge Per­so­nen und / oder Fahr­zeu­ge wahr­ge­nom­men haben, wer­den gebe­ten, sich unter der Tele­fon­num­mer 09561/645–0 an die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on zu wenden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Unter Dro­gen aber ohne Schein

Kro­nach: Am Mitt­woch­nach­mit­tag gegen 18:30 Uhr wur­de ein 30-jäh­ri­ger Dacia-Fah­rer im Raum Fisch­bach ange­hal­ten und einer Poli­zei­kon­trol­le unter­zo­gen. Bei dem Fah­rer des Fahr­zeugs han­del­te es sich um einen amts­be­kann­ten Mann aus dem Inspek­ti­ons­be­reich. Es wur­de fest­ge­stellt, dass die­ser sei­nen Füh­rer­schein in amt­li­che Ver­wah­rung gege­ben hat­te und der­zeit ein Fahr­ver­bot ver­büßt. Außer­dem räum­te der Beschul­dig­te ein, kürz­lich Cry­s­tal kon­su­miert zu haben. Der Dacia-Fah­rer muss­te mit ins Kran­ken­haus zur Blut­pro­be. Gegen ihn lau­fen aktu­ell Ermitt­lun­gen u. a. wegen Fah­rens trotz Fahr­ver­bot und Ver­sto­ßes gegen das Straßenverkehrsgesetz.

Hon­da-Fah­re­rin leicht verletzt

Küps: Mitt­woch­nach­mit­tag kurz vor 13:00 Uhr kam es in der Bam­ber­ger Stra­ße zu einem Ver­kehrs­un­fall mit Per­so­nen­scha­den. Eine 37-jäh­ri­ge Pkw-Fah­re­rin befuhr mit ihrem VW Tou­ran die Orts­durch­fahrt in Rich­tung Lich­ten­fels und muss­te ver­kehrs­be­dingt hal­ten. Dies bemerk­te eine hin­ter ihr fah­ren­de Motor­rad­fah­re­rin zu spät und fuhr auf den Pkw hin­ten auf. Die 18-jäh­ri­ge Hon­da-Fah­re­rin stürz­te und zog sich leich­te Ver­let­zun­gen am Knie zu. Der Schä­den an der Hon­da und am VW Tou­ran belau­fen sich auf rund 2000,- Euro.

Land­kreis Wun­siel­del / Poli­zei­prä­si­di­um Oberfranken

Schlei­er­fahn­dungs­kon­trol­len mit Schwer­punkt Einreisezüge

SELB, LKR. WUN­SIE­DEL / LKR. HOF. Der Dienst­plan der Grenz­po­li­zei Selb sah Mitt­woch­nach­mit­tag einen Son­der­ein­satz vor. Zusam­men mit Kräf­ten der Baye­ri­schen Bereit­schafts­po­li­zei nah­men die Grenz­po­li­zi­sten Ein­rei­se­zü­ge ins Visier und kon­trol­lier­ten deren Pas­sa­gie­re. Das Ergeb­nis sol­cher Aktio­nen unter­streicht deren Bedeu­tung: Eine Viel­zahl an straf­recht­li­chen Ver­stö­ßen, bei denen beson­ders die Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät zu Buche schlug.

Die Ein­satz­kräf­te kon­zen­trier­ten sich auf die gän­gi­gen Zug­ver­bin­dun­gen aus dem Aus­land von und nach Ober­fran­ken sowie die im Land­kreis Wun­sie­del und Hof befind­li­chen Umstei­ge­bahn­hö­fe. Die Grenz- und Schlei­er­fahn­der stie­gen mit den Unter­stüt­zungs­kräf­ten der Bereit­schafts­po­li­zei aus Würz­burg in die Züge und kon­trol­lier­ten stich­punkt­ar­tig Aus­weis­do­ku­men­te der Pas­sa­gie­re sowie deren Rei­se­ge­päck. Auch an den Bahn­hö­fen blick­ten sie spo­ra­disch in die mit­ge­führ­ten Taschen. Wäh­rend der Groß­teil der Per­so­nen ohne Bean­stan­dun­gen wei­ter­rei­sen konn­te, stie­ßen die Beam­ten jedoch bei man­chen auch auf Verbotenes.

Bei neun Per­so­nen fan­den sie Betäu­bungs­mit­tel in mit­ge­führ­ten Ruck­säcken oder Rei­se­ta­schen. Vor allem in den Regio­nal­ver­bin­dun­gen Münch­berg-Hof sowie Hof-Nürn­berg ent­deck­ten die Beam­ten klei­ne­re Men­gen Can­na­bis, Haschisch­brocken sowie die dazu benö­tig­ten Kon­su­mu­ten­si­li­en. Ein Hofer hat­te bei der Rück­rei­se in sei­ne Hei­mat­stadt sogar Mari­hua­na im mitt­le­ren zwei­stel­li­gen Gramm­be­reich dabei, ein ande­rer hielt rund ein Gramm der gefähr­li­chen Dro­ge Cry­s­tal zwi­schen die Pobacken geklemmt versteckt.

In allen Fäl­len muss­ten sich die Rei­sen­den von ihren ver­bo­te­nen Sub­stan­zen und Dro­gen ver­ab­schie­den. Die Fahn­der stell­ten sie sicher.

Die Ein­satz­kräf­te zeig­ten bei der Kon­troll­ak­ti­on aber nicht nur Delik­te aus dem Bereich der Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät an. Bei der Über­prü­fung eines Man­nes aus Aser­bai­dschan stell­ten sie Unstim­mig­kei­ten mit des­sen Doku­men­ten fest, sie waren gefälscht. Neben einer Anzei­ge wegen Urkun­den­fäl­schung muss er sich auch wegen des damit ver­bun­de­nen ille­ga­len Auf­ent­halts im Bun­des­ge­biet straf­recht­lich verantworten.

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