Markt Wei­sen­dorf: Jun­ge Kat­ze bei Kin­der­zim­mer-Brand gerettet

Markt Weisendorf: Junge Katze bei Kinderzimmer-Brand gerettet August 2022
Die Feuerwehr ging rasch mit einem Strahlrohr unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor. Das Feuer konnte kurzerhand restlich abgelöscht werden. Bericht + Fotos: Kreisbrandmeister (KBM) Sebastian Weber / Pressesprecher - Kreisbrandinspektion ERH

Feu­er im Kinderzimmer

Zu einem Zim­mer­brand wur­den die Feu­er­weh­ren des Dienst­be­zirks 3/1 am Frei­tag­mit­tag, 29. Juli 2022, kurz nach 12 Uhr nach Sint­mann (Markt Wei­sen­dorf) gerufen.

An der Ein­satz­stel­le wur­de die Feu­er­wehr bereits von einem Ehe­paar – die Eigen­tü­mer eines frei­ste­hen­den Ein­fa­mi­li­en­hau­ses – erwar­tet. Sie als auch ein Hund hiel­ten sich zu die­ser Zeit im Frei­en auf. Der Haus­ei­gen­tü­mer, der eige­ne Lösch­ver­su­che im ersten Ober­ge­schoss mit einem Gar­ten­schlauch unter­nahm, wur­de von der Feu­er­wehr bis zum Ein­tref­fen des Ret­tungs­dien­stes betreut. Er hat sich dabei leich­te bis mit­tel­schwe­re Ver­let­zun­gen durch die gif­ti­gen Rauch­ga­se zuge­zo­gen. Nach ersten Anga­ben war der Brand in einem Kin­der­zim­mer im ersten Stock aus­ge­bro­chen und durch sein Ein­grei­fen bereits ein­ge­dämmt. Die Feu­er­wehr ging rasch mit einem Strahl­rohr unter schwe­rem Atem­schutz in das Gebäu­de vor. Das Feu­er konn­te kur­zer­hand rest­lich abge­löscht wer­den. Lüf­tungs­maß­nah­men wur­den ein­ge­lei­tet und der Brand­raum größ­ten­teils aus­ge­räumt. Danach kon­trol­lier­te die Feu­er­wehr rest­li­che Glut­ne­ster, als auch das gesam­te Zim­mer mit einer Wär­me­bild­ka­me­ra. Eini­ge Gegen­stän­de muss­te die Feu­er­wehr durch ein Fen­ster ins Freie brin­gen und wei­ter ablö­schen. Die­se Maß­nah­men ver­hin­dern einen Scha­den durch Lösch­was­ser inner­halb des Gebäudes.

Eine jun­ge Kat­ze wur­de geret­tet, die sich zu die­ser Zeit noch im Haus befand. Auch sie war offen­sicht­lich durch Brand­rauch leicht lädiert, sie wur­de den Eigen­tü­mern über­ge­ben. Nach aus­gie­bi­ger Kon­trol­le konn­te die Feu­er­wehr gut eine Stun­de spä­ter die Ein­satz­tä­tig­kei­ten been­den. Das Ober­ge­schoss des Wohn­hau­ses scheint vor­über­ge­hend nicht bewohnbar.

Bemerkt wur­de das Feu­er im Kin­der­zim­mer durch das aku­sti­sche Signal eines Rauch­warn­mel­ders. Die Kin­der waren zu die­ser Zeit in der Schu­le, die Eltern hiel­ten sich im Erd­ge­schoss auf und wur­den durch den Rauch­warn­mel­der auf den Brand auf­merk­sam. Dann ging alles ganz schnell. Die genaue Brand­ur­sa­che ist der­zeit noch unklar. Eine Strei­fe der Poli­zei war vor Ort. Die Feu­er­wehr war mit knapp 30 ehren­amt­li­chen Kräf­ten im Einsatz.

Alar­miert wur­den die Feu­er­weh­ren Wei­sen­dorf, Rezels­dorf, Ober­rei­chen­bach, Ham­mer­bach, sowie die Dreh­lei­ter aus Her­zo­gen­au­rach. Kreis­brand­in­spek­tor Nor­bert Rauch und Kreis­brand­rat Mat­thi­as Roc­ca waren eben­falls vor Ort. Ein­ge­setzt wur­den vier Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger. Der Haus­ei­gen­tü­mer kam in ein umlie­gen­des Kran­ken­haus. Vom Ret­tungs­dienst war ein Ret­tungs­wa­gen des BRK Lan­gen­zenn an der Einsatzstelle.

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