Forch­heim: Anlauf- und Bera­tungs­stel­len für die älte­re Bevöl­ke­rung erwei­tern die Basis Ihrer Zusammenarbeit

Bei der Ent­wick­lung des Senio­ren­po­li­ti­schen Gesamt­kon­zep­tes des Land­krei­ses Forch­heim wur­de erkannt, dass zur Unter­stüt­zung der­je­ni­gen, die an der Ver­sor­gung und Unter­stüt­zung von Pfle­ge­be­dürf­ti­gen und ihrer Ange­hö­ri­gen sowie ver­gleich­bar Nahe­ste­hen­den betei­ligt sind, ein bedarfs­ge­rech­ter Aus­tausch von bera­tend Täti­gen ent­ste­hen soll. Dies soll sich nicht nur auf die rei­ne Pfle­ge beschrän­ken, da der Groß­teil der älte­ren Bevöl­ke­rung nicht pfle­ge­be­dürf­tig ist und hier auch ande­re Bedürf­nis­se und Bedar­fe auf­tre­ten. Aus die­sem Grund stell­ten sich neben dem Pfle­ge­stütz­punkt und den Hospiz­or­ga­ni­sa­tio­nen u.a. auch die Sucht­be­ra­tungs­stel­le, die Selbst­hil­fe­ko­or­di­na­ti­ons­stel­le und die Anton-Land­graf-Stif­tung vor. Das Netz­werktref­fen der Bera­tungs- und Anlauf­stel­len für die älte­re Bevöl­ke­rung fand im Rah­men des Arbeits­netz­werks Krei­s­se­nio­ren­ring Forch­heim statt. Es wur­den etwa 25 Orga­ni­sa­tio­nen vor­ge­stellt. Um eine qua­li­fi­zier­te und ganz­heit­lich über die Bera­tungs­land­schaft und die Bevöl­ke­rungs­grup­pen den­ken­de Wei­ter­lei­tung zu stär­ken wur­den durch Frau Romy Eber­lein, der Sozi­al­pla­ne­rin und Koor­di­na­to­rin des KSR, auch das Jugend­amt und die Fami­li­en­bil­dung, mit­ein­be­zo­gen. Die Fach­stel­le für Demenz und Pfle­ge Ober­fran­ken infor­mier­te kurz über die Mög­lich­keit der Abre­chen­bar­keit von
bestimm­ten Hil­fe­lei­stun­gen ab Pfle­ge­grad 1. Dies wird in ähn­li­cher Form im Land­kreis Forch­heim schon von den Hel­fer­krei­sen der Fach­stel­len für pfle­gen­den Ange­hö­ri­gen und ein­zel­nen Nach­bar­schaft­li­chen Hil­fen voll­zo­gen. Durch den Fokus auf Aus­tausch­mög­lich­kei­ten bei der Ver­an­stal­tung konn­te der Kon­takt mit wei­te­ren Inter­es­sier­ten her­ge­stellt werden.

Die Not­fall­map­pen des Land­krei­ses, wel­che 2017 in einem Arbeits­kreis der Gesund­heits­re­gi­on Plus ent­stan­den sind, wur­den the­ma­ti­siert. Dort kön­nen Per­so­nen ihre Medi­ka­men­ten­plä­ne und wei­te­re wich­ti­ge Gesund­heits­do­ku­men­te in Kopie, wie Implan­tat- oder All­er­gie­pass, hin­ter­le­gen und bei einem ein­tre­ten­den Not­fall wäre alles bei­sam­men. Not­fall­map­pen sind kosten­frei bei haus­ärzt­li­chen Pra­xen und Apo­the­ken im Land­kreis Forch­heim erhältlich.

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