Hohe Wald­brand­ge­fahr: Regie­rung von Ober­fran­ken ord­net Luft­be­ob­ach­tung über Ober­fran­ken an

Ein brennendes Feld unweit eines Waldgebiets in Oberfranken. © örg Herrmannsdörfer, Luftrettungsstaffel Bayern – Standort Mistelgau
Ein brennendes Feld unweit eines Waldgebiets in Oberfranken. © örg Herrmannsdörfer, Luftrettungsstaffel Bayern – Standort Mistelgau

Wegen der der­zei­ti­gen Wet­ter­la­ge herrscht in wei­ten Tei­len Ober­fran­kens hohe Wald­brand­ge­fahr. Aus die­sem Grund hat die Regie­rung von Ober­fran­ken im Ein­ver­neh­men mit dem Amt für Land­wirt­schaft und For­sten Bay­reuth (AELF)

  • von Mitt­woch, den 3. August 2022,
  • bis Frei­tag, den 5. August 2022,

die Durch­füh­rung von Beob­ach­tungs­flü­gen als Maß­nah­me der vor­beu­gen­den Wald­brand­be­kämp­fung für den gesam­ten Regie­rungs­be­zirk Ober­fran­ken ange­ord­net. Die Luft­be­ob­ach­tung fin­det in den Nach­mit­tags­stun­den, jeweils von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr, zu den höch­sten Gefähr­dungs­zei­ten statt.

Am Frei­tag wird die Lage durch die Regie­rung von Ober­fran­ken und das AELF neu bewer­tet und ent­schie­den, ob für das kom­men­de Wochen­en­de erneu­te Luft­be­ob­ach­tung ange­ord­net wird.

Zum Ein­satz kommt am Mitt­woch der soge­nann­te „Schnel­le Ein­satz­hub­schrau­ber“ (SEH). Der Hub­schrau­ber wird von einem Pilo­ten geflo­gen, der selbst aus­ge­bil­de­ter Luft­be­ob­ach­ter ist. Am Don­ners­tag und Frei­tag stellt die Luft­ret­tungs­staf­fel Bay­ern e.V. die Luft­fahr­zeu­ge und die Pilo­ten zur Ver­fü­gung. Es sind die Flug­zeu­ge der Stütz­punk­te Bam­berg-Brei­ten­au und Bay­reuth-Bind­lach im Ein­satz. An Bord befin­den sich neben den Pilo­ten auch aus­ge­bil­de­te Luft­be­ob­ach­ter, die die Wäl­der aus der Luft auf mög­li­che Brand­ge­fah­ren hin absu­chen. Wird ein Brand fest­ge­stellt, wer­den die Feu­er­weh­ren über die Inte­grier­te Leit­stel­le alar­miert und die Ein­satz­kräf­te vom Luft­be­ob­ach­ter zur Ein­satz­stel­le gelotst.

Die Regie­rung von Ober­fran­ken appel­liert an alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher der ober­frän­ki­schen Wäl­der, äußer­ste Vor­sicht wal­ten zu las­sen und kei­nes­falls mit offe­nem Feu­er zu han­tie­ren oder zu rau­chen. Schon ein Fun­ke oder eine weg­ge­wor­fe­ne Ziga­ret­ten­kip­pe kön­nen Gras, Nadel­streu und am Boden lie­gen­de Zwei­ge ent­zün­den und einen fol­gen­schwe­ren Brand aus­lö­sen. Zwi­schen dem 1. März und dem 31. Okto­ber gilt ohne­hin ein Rauch­ver­bot im Wald.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Wald­brand­über­wa­chung und Orga­ni­sa­ti­on der Luft­be­ob­ach­tung fin­den Sie auf der Inter­net­sei­te der Regie­rung von Ober­fran­ken unter Wald­brand­über­wa­chung; Orga­ni­sa­ti­on der Luft­be­ob­ach­tung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.