Der Land­kreis Forch­heim stellt den dritt­be­sten Stra­ßen­wär­ter aus ganz Bayern

Moder­ne Aus­bil­dung endet mit Frei­spre­chung nach altem Brauch. Stra­ßen­wär­ter­ab­sol­ven­ten aus ganz Bay­ern beka­men am Mitt­woch fei­er­lich ihren Fach­ar­bei­ter­brief in den Prunk­räu­men der Resi­denz Kemp­ten überreicht.

Nach altem Brauch wur­den am 27. Juli 2022 ins­ge­samt 86 jun­ge Stra­ßen­wär­ter und Stra­ßen­wär­te­rin­nen aus ganz Bay­ern in der Kemp­te­ner Resi­denz von ihrer Lehr­zeit „frei­ge­spro­chen“. Den erfolg­rei­chen Absol­ven­ten wur­de im Rah­men eines fest­li­chen Aktes durch Frau Ange­la Roß­mann vom Baye­ri­schen Staats­mi­ni­ste­ri­um für Woh­nen, Bau und Ver­kehr ihre Fach­ar­bei­ter­brie­fe überreicht.

Michael Henkel (Ausbildungsleiter für die Straßenwärter/innen am Staatlichen Bauamt Bamberg) mit den freigesprochenen Absolventen Tobias Glaas und Johannes Dittrich und Herrn Peter Scheinost, Leiter der Straßenmeisterei Forchheim

Micha­el Hen­kel (Aus­bil­dungs­lei­ter für die Straßenwärter/​innen am Staat­li­chen Bau­amt Bam­berg) mit den frei­ge­spro­che­nen Absol­ven­ten Tobi­as Glaas und Johan­nes Dittrich und Herrn Peter Schein­ost, Lei­ter der Stra­ßen­mei­ste­rei Forchheim

Die jun­gen Fach­ar­bei­te­rin­nen und Fach­ar­bei­ter haben ihre Aus­bil­dung bei den unter­schied­li­chen baye­ri­schen Dienst­stel­len wie Staat­li­chen Bau­äm­tern, Land­krei­sen, Städ­ten und Gemein­den absol­viert. Die Aus­bil­dung wird durch mehr­wö­chi­ge Block­un­ter­rich­te am Berufs­bil­dungs­zen­trum II in Würz­burg sowie an der über­be­trieb­li­chen Stra­ßen­wär­ter-Aus­bil­dungs­stel­le der baye­ri­schen Staats­bau­ver­wal­tung in Gerolz­ho­fen ergänzt und erweitert.

Die Zei­ten des alten „Weg­ma­chers“ wie der Stra­ßen­wär­ter frü­her hieß, sind längst vor­bei. Genüg­te sei­ner­zeit im Wesent­li­chen hand­werk­li­ches Geschick, erge­ben sich heu­te ganz ande­re Her­aus­for­de­run­gen. Der fach­män­ni­sche Umgang mit den unter­schied­lich­sten Maschi­nen und Gerä­ten, die Kennt­nis über Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten der ver­wen­de­ten Bau­stof­fe, ver­schie­den­ar­tig­sten Sanie­rungs­me­tho­den und Tech­ni­ken und der Umgang mit Ver­mes­sungs­in­stru­men­ten bil­den die Grund­la­ge der kom­ple­xen Ausbildung.

Schwer­punkt der moder­nen Tätig­keit des Stra­ßen­wär­ters ist neben der Über­wa­chung und Bestands­si­che­rung der Bau­wer­ke (Stra­ßen und Brücken) ins­be­son­de­re die Gewähr­lei­stung der Verkehrssicherheit.

Die Stra­ße war­tet nun mit ihren viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben auf die frisch frei­ge­spro­che­nen Stra­ßen­wär­te­rin­nen und ‑wär­ter. Sie sind durch ihre umfas­sen­de Aus­bil­dung bestens gerü­stet, bei Wind und Wet­ter, Regen und Schnee, ihre nicht immer leich­te Arbeit zuver­läs­sig zu verrichten.

Mit der Erfül­lung die­ser Auf­ga­ben in der Stra­ßen­un­ter­hal­tung ist ein hohes Maß an Ver­ant­wor­tung gegen­über Mensch, Natur und Umwelt verbunden;

sie wer­den mit­ver­ant­wort­lich sein für die Betreu­ung eines ca. 42.000 km lan­gen über­ört­li­chen Stra­ßen­net­zes in Bayern.

Herr Johan­nes Dittrich und Herr Tobi­as Glaas vom Staat­li­chen Bau­amt Bam­berg, Stra­ßen­mei­ste­rei Forch­heim haben eben­falls in Kemp­ten ihr Abschluss­zeug­nis über­reicht bekom­men. Als dritt­be­ster Absol­vent in ganz Bay­ern wur­de Johan­nes Dittrich aus der Stra­ßen­mei­ste­rei Forch­heim beson­ders geehrt.

Wir wün­schen den Absol­ven­ten der viel­sei­ti­gen Aus­bil­dung alles Gute für Ihren wei­te­ren Lebensweg.


Du inter­es­sierst dich eben­falls für eine Aus­bil­dung als Stra­ßen­wär­ter (m/​w/​d). Für das Aus­bil­dungs­jahr 2023 läuft gera­de die Bewer­bungs­pha­se. Alle Infos zum Aus­bil­dungs­platz fin­dest du hier: https://​www​.stb​a​ba​.bay​ern​.de/​k​a​r​r​i​e​r​e​/​s​t​e​l​l​e​n​a​n​g​e​b​o​t​e​/​i​b​b​/​s​t​b​a​b​a​-​0​0​0​50/

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