Schiff­fahrt auf der Wie­sent – Pro­zesserfolg des Land­rats­am­tes Forchheim

Kanu-Gruppe auf der Wiesent bei Ebermannstadt. Foto: Alex Dittrich
Kanu-Gruppe auf der Wiesent bei Ebermannstadt. Foto: Alex Dittrich / Der Neue Wiesentbote

Am 27.07.2022 wur­de am Ver­wal­tungs­ge­richt Bay­reuth über die Kla­gen gegen die aktu­el­le Schiff­fahrts­ge­neh­mi­gung vom 14.05.2021 münd­lich ver­han­delt. Geklagt hat­ten sowohl der Bund Natur­schutz als Umwelt­ver­band mit dem Ziel, den gesam­ten Bescheid auf­he­ben zu las­sen, als auch die Ver­lei­her gegen aus­ge­wähl­te Auf­la­gen der Genehmigung.

Im Ver­lauf der ganz­tä­gi­gen Ver­hand­lung konn­te bei drei die­ser Auf­la­gen eine Eini­gung zwi­schen den Ver­lei­hern und dem Land­rats­amt erzielt wer­den, sodass sich die Kla­ge inso­weit erledigte.

Kla­ge des BN abgewiesen

Dar­über hin­aus gaben die Rich­ter des Ver­wal­tungs­ge­richts Bay­reuth dem Land­rats­amt voll­um­fäng­lich Recht und wie­sen die Kla­gen des Bund Natur­schutz und der Ver­lei­her ab.

Die nach den durch­ge­führ­ten Ver­träg­lich­keits­prü­fun­gen ver­tre­te­ne Auf­fas­sung des Land­rats­am­tes, dass mit dem gewerb­li­chen Boots­ver­leih kei­ne erheb­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen für das FFH-Gebiet und das Vogel­schutz­ge­biet in die­sem Bereich ver­bun­den sind, wur­de damit nun auch gericht­lich bestä­tigt. Der gewerb­li­che Kanu­ver­leih kann damit wei­ter­hin unver­än­dert wie geneh­migt stattfinden.

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