Rat­haus­Re­port der Stadt Erlan­gen vom 29. Juli 2022

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Stadt will Flä­chen für Woh­nungs­bau mobilisieren

Die Schaf­fung von bezahl­ba­rem Wohn­raum bleibt eine der gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen in Erlan­gen. Gleich­zei­tig sind jedoch die klas­si­schen Instru­men­te der Innen­ent­wick­lung wie die Revi­ta­li­sie­rung von Brach­flä­chen weit­ge­hend aus­ge­schöpft. Geför­dert vom Baye­ri­schen Staats­mi­ni­ste­ri­um für Woh­nen, Bau und Ver­kehr wur­de des­halb im Auf­trag der Stadt durch das Büro arc.grün eine Stu­die erstellt, die soge­nann­te min­der­ge­nutz­te Flä­chen im Stadt­ge­biet unter­sucht. Dabei han­delt es sich um Flä­chen, auf denen sich Park­plät­ze oder ein­ge­schos­si­ge, gewerb­li­che Flach­bau­ten befin­den. Die Stu­die zeigt: Dort, wo die Stadt im Eigen­tum von ent­spre­chen­den Flä­chen ist, wird bereits inten­siv an einer bes­se­ren Nut­zung, unter ande­rem für Wohn­be­bau­ung, gear­bei­tet. Der Anteil städ­ti­scher Flä­chen und der unmit­tel­ba­re Hand­lungs­spiel­raum der Stadt ist aller­dings ver­gleichs­wei­se gering, denn die gro­ße Zahl min­der­ge­nutz­ter Flä­chen ist in pri­va­ter Hand.

In einem auf­wän­di­gen Pro­zess wur­de des­halb abge­gli­chen, wel­che der Flä­chen bei­spiels­wei­se unter Aspek­ten des Bau­rechts auch tat­säch­lich nutz­bar sind. Rund 110 Eigen­tü­mer von geeig­ne­ten Flä­chen erhal­ten die­ser Tage ein Infor­ma­ti­ons­schrei­ben der Stadt. Dar­in wer­den ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten vor­ge­stellt, wie bei­spiels­wei­se nied­ri­ge Gewer­be­bau­ten auf­ge­stockt und über­baut wer­den kön­nen oder wel­che Mög­lich­kei­ten der Neu­bau auf Park­plät­zen bie­tet. Aber auch auf Alter­na­ti­ven wie Abriss und Ersatz­neu­bau von ein­ge­schos­si­gen Gebäu­den wird hin­ge­wie­sen. Fer­ner erhal­ten die Eigen­tü­me­rin­nen ein per­sön­li­ches Gesprächs­an­ge­bot, um Mög­lich­kei­ten und kon­kre­te näch­ste Schrit­te abzuklären.

Pla­nungs- und Bau­re­fe­rent Josef Weber betont die Chan­cen der Ent­wick­lung von Flä­chen: „Grund­stücke kön­nen wirt­schaft­li­che rund bes­ser aus­ge­nutzt wer­den. Es fin­det kein wei­te­rer Flä­chen­ver­brauch statt und die bestehen­de Infra­struk­tur kann bes­ser aus­ge­nutzt wer­den. Wir hof­fen des­halb sehr, dass unser Bera­tungs­an­ge­bot rege genutzt wird.“

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es Inter­net unter https://​erlan​gen​.de/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​i​n​n​e​n​e​n​t​w​i​c​k​l​ung.

Pla­nun­gen für Comic-Muse­um in Erlangen

Erlan­gen hat sich in der Comic­sze­ne seit der Grün­dung des alle zwei Jah­re statt­fin­den­den Inter­na­tio­na­len Comic-Salons im Jahr 1984 einen sehr guten Ruf erwor­ben. 2018 wur­de der Ver­ein Comic­mu­se­um Erlan­gen e. V. gegrün­det mit der Ziel­set­zung, in der Huge­not­ten­stadt ein Comic-Muse­um zu eta­blie­ren. Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik und Kul­tur­re­fe­ren­tin Anke Stei­nert-Neu­wirth begrü­ßen aus­drück­lich die­se bür­ger­schaft­li­che Initia­ti­ve und das Enga­ge­ment des Ver­eins. Ein Comic-Muse­um wür­de die Stel­lung Erlan­gens als deut­sches „Mek­ka der Neun­ten Kunst“ wei­ter festigen.

Bestärkt durch posi­ti­ve Signa­le des Baye­ri­schen Mini­ster­prä­si­den­ten, der auf Ein­la­dung des Ver­eins bei sei­nem Besuch des dies­jäh­ri­gen Salons eine staat­li­che För­de­rung für ein Muse­um in Aus­sicht stell­te, hat der Stadt­rat nun beschlos­sen, zügig ein inhalt­li­ches Kon­zept für ein sol­ches Muse­ums zu erstel­len. Unter der Feder­füh­rung des Kul­tur­re­fe­rats wird die Ver­wal­tung gemein­sam mit dem Ver­ein Comic­mu­se­um Erlan­gen e.V. noch in die­sem Jahr erste Eck­punk­te für ein Rah­men­kon­zept erar­bei­ten, das Über­le­gun­gen zur inhalt­li­chen Aus­rich­tung, zur Trä­ger­schaft, zur Anmie­tung von Räumen/​Depotflächen sowie zum Finanz­be­darf ent­hal­ten soll. Im wei­te­ren Ver­lauf sol­len deut­sche und inter­na­tio­na­le Exper­tin­nen und Exper­ten ein­be­zo­gen werden.

OB Janik: „Erlan­gen ist wer in der Comic­sze­ne. Alle zwei Jah­re begrü­ßen wir tau­sen­de von Festivalbesucher*innen aus der gan­zen Welt. Erlan­gen wäre prä­de­sti­niert für ein Comic-Muse­um. Ich freue mich über den Anstoß, jetzt gemein­sam ein fun­dier­tes inhalt­li­ches Kon­zept zu entwickeln“.

Erste Maß­nah­men zum Energiesparen

Das Bun­des­wirt­schafts­mi­ni­ste­ri­um hat vor kur­zem die Alarm­stu­fe des Not­fall­plans Gas aus­ge­ru­fen. In der Fol­ge hat das städ­ti­sche Tief­bau­amt Sofort­maß­nah­men geprüft, die ohne wei­ter­ge­hen­de Ein­schrän­kun­gen schnell und ein­fach umzu­set­zen sind. So wer­den in einem ersten Schritt im Bereich der Alt­stadt in den Nacht­stun­den die Beleuch­tun­gen an der Alt­städ­ter Drei­fal­tig­keits­kir­che und dem Stadt­mu­se­um (Mar­tin-Luther-Platz), am Mark­gräf­li­chen Schloss, Palais Stut­ter­heim und Pau­li­brun­nen (Schloß­platz) sowie am Haus der Kir­che am Boh­len­platz abgeschaltet.

„Auch wenn auf Grund der gerin­gen Leuch­ten­an­zahl die Ein­spar­ef­fek­te rela­tiv gering sind, han­delt es sich um Lei­stun­gen, die zur Gewähr­lei­stung der Sicher­heit und Ord­nung nicht erfor­der­lich sind, da die­se Illu­mi­na­ti­on immer zusätz­lich zur klas­si­schen Beleuch­tung der Ver­kehrs­we­ge betrie­ben wer­den“, nach Aus­sa­gen des Tief­bau­amts­lei­ters Andre­as Pfeil. Es ist wei­ter­hin davon aus­zu­ge­hen, dass mit die­ser Maß­nah­me eine gewis­se Signal­wir­kung in Hin­blick auf die drin­gend not­wen­di­ge Ener­gie­ein­spa­rung ver­bun­den ist. Aus frü­he­ren Abschal­tun­gen wie zum Bei­spiel der Earth Hour sind der Ver­wal­tung kei­ne nega­ti­ven Rück­mel­dun­gen bekannt.

Die Bau­ver­wal­tung prüft der­zeit wei­ter­ge­hen­de Spar­maß­nah­men in den ein­zel­nen Berei­chen und wird sie dem Stadt­rat im Herbst vor­le­gen, um Ein­spa­run­gen in vie­len Berei­chen zu erzie­len, so Pla­nungs- und Bau­re­fe­rent Josef Weber.

Ein­stim­mig für Soli­dar­part­ner­schaft mit Ukraine

Bei sei­ner letz­ten Sit­zung vor der Som­mer­pau­se beschloss der Stadt­rat am Don­ners­tag ein­stim­mig, eine „Soli­dar­part­ner­schaft“ mit einer ukrai­ni­schen Kom­mu­ne im Groß­raum Kiew anzu­stre­ben. Erlan­gen soll so die Mög­lich­keit erhal­ten, mit Unter­stüt­zung durch Bun­des- und EU-Mit­tel die zivi­le Infra­struk­tur vor Ort zu stär­ken und ins­be­son­de­re bei der Ver­sor­gung von Bin­nen­flücht­lin­gen sowie beim Unter­halt von medi­zi­ni­schen und sozia­len Ein­rich­tun­gen zu hel­fen. Auch die Part­ner­stadt Jena in Thü­rin­gen hat bereits einen Beschluss die­ser Art gefasst und will gemein­sam mit Erlan­gen Soli­da­ri­tät gegen­über der Ukrai­ne zei­gen. Nach der Son­die­rung aller not­wen­di­gen Fra­gen durch die Ver­wal­tung wird der Stadt­rat bei sei­ner Sep­tem­ber­sit­zung ent­schei­den, mit wel­cher Kom­mu­ne in der Ukrai­ne die Soli­dar­part­ner­schaft ein­ge­gan­gen wer­den soll.


Mon­tag, 1. August 2022, 9:00 Uhr, Nörd­li­che Stadtmauerstraße

„Ess­ba­re Stadt“-Projekt im Fokus

Seit Mit­te Juni gibt es – im Rah­men des Pro­jekts „Ess­ba­re Stadt“ – in der Nörd­li­chen Stadt­mau­er­stra­ße ein Eta­gen­beet. Bei einem Ter­min vor Ort infor­miert sich Bür­ger­mei­ster Jörg Volleth am Mon­tag, 1. August, über den Zwischenstand.

Im Jahr 2021 wur­de an der Grün­flä­che Güter­hal­len­stra­ße das erste Selbst­ern­te-Eta­gen­beet ange­legt. Ziel des Pilot-Pro­jekts war es zum einen, den vor­her schlech­ten Zustand der Flä­che zu ver­bes­sern und Van­da­lis­mus und Ver­schmut­zung vor­zu­beu­gen. Zum ande­ren soll­te den Bür­gern die Mög­lich­keit gege­ben wer­den, die auf dem Beet ange­pflanz­ten und ange­sä­ten Obst- und Gemü­se­sor­ten selbst­stän­dig zu ern­ten. Nach den durch­weg guten Erfah­run­gen auf der Flä­che gegen­über der Arca­den wur­de nach der Berg­kirch­weih mit dem Anle­gen eines wei­te­ren Eta­gen­beets in der Nörd­li­chen Stadt­mau­er begon­nen. Die INTEC Arbeits­Raum hat die Platz­ie­rung, Befe­sti­gung und Befül­lung des Bee­tes übernommen.

Eine posi­ti­ve Wir­kung in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels wird erreicht, indem der Natur­kreis­lauf nach­ge­ahmt wird: Boden­be­deckung mit Pflan­zen und Mulchma­te­ri­al wirkt humus­auf­bau­end, die­ser sorgt für ein rei­ches Boden­le­be­we­sen und för­dert damit die Pflan­zen­ge­sund­heit. Gleich­zei­tig wird die Was­ser­spei­cher­ka­pa­zi­tät erhöht und damit der Was­ser­be­darf mas­siv ver­rin­gert. Über die Blatt­mas­se wird Co2 wie­der dem Boden zugeführt.


Mitt­woch, 3. August 2022, 10:30 Uhr, Hotel Lui­se, Sophi­en­stra­ße 10

Ein­wei­hung des 24-Stunden-Lebensmittelautomaten

Das Erlan­ger Hotel Lui­se eröff­net am Mitt­woch, 3. August, einen Lebens­mit­tel­au­to­ma­ten, dass „Mar­ga­läd­la“, zur Nah­ver­sor­gung. Der bar­rie­re­freie Auto­mat im Holz­haus bie­tet eine bun­te Aus­wahl an Con­ve­ni­ence-Gerich­ten, Snacks, Milch­pro­duk­ten und vie­les mehr in regio­na­ler, bio-zer­ti­fi­zier­ter, fai­rer oder vega­ner Qua­li­tät. Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik folgt einer Ein­la­dung zu der Eröffnung.

Die Lebens­mit­tel kön­nen in Selbst­be­die­nung rund um die Uhr gekauft wer­den. Betrie­ben wird das Pro­jekt zur sozia­len Nach­hal­tig­keit von Ben Förtsch, Gast­ge­ber des Hotel Lui­se, auf dem Betriebs­ge­län­de an der Sophi­en­stra­ße 10. Neben dem städ­ti­schen Nach­hal­tig­keits­bei­rat und dem Stadt­teil­bei­rat Süd haben die Spon­so­ren Erlan­ger Stadt­wer­ke, Stadt- und Kreis­spar­kas­se Erlan­gen Höchstadt Her­zo­gen­au­rach, die Fir­men Bau­mül­ler und Eisen-See­feld das Gesamt­in­vest­ment unterstützt.


Mitt­woch, 3. August 2022, 18:00 Uhr, Gast­hof & Metz­ge­rei Güth­lein, Dorf­stra­ße 14

OB bei Kerwa-Schlachtschüssel

Der tra­di­tio­nel­len Schlacht­schüs­sel wäh­rend der Büchen­ba­cher Ker­wa stat­tet Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik einen Besuch ab. Sie fin­det am Mitt­woch, 3. August, beim Gast­hof & Metz­ge­rei Güth­lein statt.

Impf­zen­trum: Vor Ort-Ter­mi­ne kom­men­de Woche, bis­her 572.281 Imp­fun­gen durchgeführt

Das Impf­zen­trum (Sedan­stra­ße 1) hat Mon­tag, Diens­tag und Mitt­woch jeweils von 9:00 bis 17:00 Uhr geöff­net. Kin­der von fünf bis elf Jah­ren wer­den immer mitt­wochs von 13:00 bis 17:00 Uhr in einer eige­nen Kin­der-Impf­ka­bi­ne im Haupt-Impf­zen­trum (Sedan­stra­ße 1) in Anwe­sen­heit eines Kin­der­arz­tes bzw. einer Kin­der­ärz­tin durch­ge­führt. Da inner­halb Bay­erns freie Impf­zen­trums­wahl besteht, kön­nen Kin­der-Imp­fun­gen alter­na­tiv auch sams­tags von 9:00 bis 18:00 Uhr in der Impf­stel­le im ehe­ma­li­gen N‑Er­gie-Kun­den­zen­trum (Süd­li­che Für­ther Stra­ße 14, Nürn­berg) in Anspruch genom­men wer­den. Ter­mi­ne kön­nen über die tele­fo­ni­sche Hot­line unter der Ruf­num­mer 0911/97450450 von Mon­tag bis Frei­tag in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr ver­ein­bart wer­den. Alter­na­tiv ist eine Ter­min­ver­ein­ba­rung auch online unter www​.impf​zen​tren​.bay​ern mög­lich. Ohne Ter­min wird die Imp­fung ver­ab­reicht, wenn es die Kapa­zi­tät zulässt. Bis auf Wei­te­res wer­den Kin­der auch ohne vor­he­ri­ge Ter­min­ver­ein­ba­rung geimpft, aber nur am Mitt­woch­nach­mit­tag. In die­sem Zeit­raum wird immer auch ein Kin­der­arzt im Impf­zen­trum anwe­send sein.

Das Impf­zen­trum bie­tet Ter­mi­ne für ergeb­nis­of­fe­ne Bera­tungs­ge­sprä­che rund um die Coro­na-Imp­fung an. Ein erfah­re­ner Impf­arzt bzw. eine erfah­re­ne Impf­ärz­tin infor­miert in einem zeit­li­chen Rah­men von 15 Minu­ten zu Wir­kungs­wei­se und poten­ti­el­len Neben­wir­kun­gen der Imp­fung und beant­wor­tet wei­te­re Fra­gen. Ter­mi­ne ste­hen zu den nor­ma­len Öff­nungs­zei­ten des Impf­zen­trums zur Ver­fü­gung und kön­nen über die Hot­line ver­ein­bart wer­den. Bei gerin­gem Auf­kom­men ist auch eine Bera­tung ohne vor­he­ri­ge Ter­min­ver­ein­ba­rung möglich.

Im „Impf-Shop“ in den Erlan­gen Arca­den besteht don­ners­tags und frei­tags jeweils von 10:00 bis 20:00 Uhr die Mög­lich­keit einer Imp­fung ohne vor­he­ri­ge Terminvereinbarung.

Das Impf­zen­trum Erlan­gen/Er­lan­gen-Höchstadt ist wei­ter­hin mit mobi­len Teams in Stadt und Land­kreis unter­wegs. Die Ter­mi­ne sind ohne Anmel­dung offen für alle ab 12 Jahren.

Die näch­sten Termine:

  • Mon­tag | 1. August | Evan­ge­li­sches Gemein­de­haus Bai­ers­dorf (Kir­chen­platz 7, 91085 Bai­ers­dorf) | 12:00 bis 18:00 Uhr
  • Mitt­woch | 3. August | Impf­stel­le Höchstadt (An der Stei­ge 5, 91315 Höchstadt) | 11:00 bis 18:00 Uhr
  • Don­ners­tag | 4. August | Erlan­gen Arca­den (Nürn­ber­ger Stra­ße 7, 91052 Erlan­gen) | 10:00 bis 20:00 Uhr
  • Frei­tag | 5. August | Erlan­gen Arca­den (Nürn­ber­ger Stra­ße 7, 91052 Erlan­gen) | 10:00 bis 20:00 Uhr.

Die Imp­fung gibt es auch ohne Ter­min jeden Mitt­woch im Wech­sel in den Impf­stel­len Her­zo­gen­au­rach und Höchstadt. An allen Orten ste­hen die Impf­stof­fe von BioNTech/​Pfizer, Moder­na und Nova­vax zur Wahl. Schwan­ge­re und Kin­der unter 12 Jah­ren wer­den nur im Impf­zen­trum und nur mit Bio­N­Tech geimpft. Für den Besuch im Impf­zen­trum ist das Tra­gen einer FFP2-Mas­ke Pflicht.

Das Tele­fon­team ist für Fra­gen rund um das Impf­zen­trum wie bis­her unter der Ruf­num­mer 09131 86–6500 von Mon­tag bis Frei­tag jeweils von 8:00 bis 17:00 Uhr erreich­bar. Medi­zi­ni­sche Aus­künf­te kön­nen jedoch nicht erteilt wer­den. An Fei­er­ta­gen und Wochen­en­den ist die Hot­line nicht besetzt.

In der Stadt Erlan­gen und im Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt wur­den in der 29. Kalen­der­wo­che 2022 ins­ge­samt 976 Coro­na-Schutz­imp­fun­gen durch­ge­führt. Davon ent­fal­len 437 Imp­fun­gen auf das Impf­zen­trum und sei­ne Außen­stel­len sowie auf Son­der­ak­tio­nen und Ein­rich­tun­gen. 539 Imp­fun­gen wur­den bei nie­der­ge­las­se­nen Ärz­tin­nen und Ärz­ten in Stadt und Land­kreis vor­ge­nom­men. Somit wur­den ins­ge­samt seit Beginn (KW 53/2020) 572.281 Imp­fun­gen in Erlan­gen und im Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt ver­ab­reicht. Ins­ge­samt haben 202.185 Per­so­nen die Zweit­imp­fung erhal­ten und damit den vol­len Schutz (Quo­te voll­stän­di­ger Schutz: min­de­stens 80,2 Pro­zent), 161.218 Per­so­nen (63,9 Pro­zent) haben bereits eine Auf­fri­schungs­imp­fung erhal­ten. Zu den Imp­fun­gen, die durch ange­stell­te Betriebs­ärz­tin­nen und Betriebs­ärz­te bzw. betriebs­ärzt­li­che Dien­ste unab­hän­gig vom Impf­zen­trum durch­ge­führt wur­den, lie­gen der Stadt Erlan­gen kei­ne voll­stän­di­gen Zah­len vor.

Mehr Infor­ma­tio­nen zum Impf­zen­trum gibt es online unter www​.erlan​gen​.de/​i​m​p​f​z​e​n​t​rum.

Trö­de­l­aus­wei­se für „Ring Ding!“ Stadt­teil­fest am 17. September

Der Ver­kaufs­start für den Trö­de­l­aus­weis für das Stadt­teil­fest „Ring Ding!“ am Würz­bur­ger Ring (Sams­tag, 17. Sep­tem­ber) beginnt am Mon­tag, 1. August. Er kostet 12,00 Euro und ist im Büro des Stadt­teil­zen­trums Die Scheu­ne (Oden­wald­al­lee 2; Diens­tag von 12:00 bis 15:00 Uhr sowie Don­ners­tag von 10:00 bis 13:00 Uhr) erhältlich.

Das Stadt­teil­zen­trum Die Scheu­ne und die Kul­tur­büh­ne Stro­halm e. V. laden am 17. Sep­tem­ber zu Live-Musik und Schlen­dern im Wäld­chen. Oben­drein lockt der Würz­bur­ger Ring mit kuli­na­ri­scher Viel­falt von Fala­fel über Brat­wurst und Crê­pes bis zu regio­na­len Bier­spe­zia­li­tä­ten. Auch für die Jün­ge­ren gibt es viel zu ent­decken. Es war­ten Air-Brush Tat­toos, der Hän­ge­mat­ten-Park und wei­te­re Attrak­tio­nen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es im Inter­net unter www​.scheu​ne​-erlan​gen​.de.

Auf­stel­lung des 5. Deck­blat­tes zum Bebau­ungs­plan Nah­ver­sor­gungs­zen­trum Odenwaldallee

Der Stadt­rat hat vor kur­zem beschlos­sen, für das Gebiet zwi­schen der Oden­wald­al­lee im Nor­den, der Evang.-Luth. Mar­tin-Luther-Kir­che im Osten, der Büchen­ba­cher Anla­ge im Süden und der Katho­li­schen Pfarr­ge­mein­de Zu den hei­li­gen Apo­steln im Westen das 5. Deck­blatt zum Bebau­ungs­plan Nr. 402 – Nah­ver­sor­gungs­zen­trum Oden­wald­al­lee – mit inte­grier­tem Grü­n­ord­nungs­plan nach den Vor­schrif­ten des Bau­ge­setz­bu­ches (Bau­GB) auf­zu­stel­len. Der Vor­ent­wurf mit Begrün­dung ein­schließ­lich Umwelt­be­richt wird von Mon­tag, 8. August, bis ein­schließ­lich Frei­tag, 30. Sep­tem­ber wäh­rend der all­ge­mei­nen Dienst­stun­den im Amt für Stadt­pla­nung und Mobi­li­tät (Geb­bert­stra­ße 1, 3. OG) öffent­lich dar­ge­legt. Auf Ver­lan­gen wird über des­sen Inhalt in Zim­mer 305 bei Ste­phan Fritsch, Tele­fon 09131 86–1348, Aus­kunft gege­ben. Eine Bekannt­ma­chung samt Lage­plan ist in der aktu­el­len Aus­ga­be des Amts­blat­tes („Die amt­li­chen Sei­ten“ vom 28. Juli 2022, www​.erlan​gen​.de/​das) abgedruckt.

Das bestehen­de Nah­ver­sor­gungs­zen­trum an der Oden­wald­al­lee, in dem sich der­zeit eine Spar­kas­sen-Filia­le, ein Nor­ma-Super­markt, ein Restau­rant und meh­re­re Klein­ge­wer­be­trei­ben­de befin­den, ist mitt­ler­wei­le geprägt durch einen ver­al­te­ten Gebäu­de­kom­plex und ent­spricht nicht mehr den aktu­el­len Anfor­de­run­gen. Das Are­al wur­de somit im Jah­re 2018 durch einen Inve­stor erwor­ben. Der Gebäu­de­be­stand soll durch einen moder­nen, hoch­wer­ti­gen Neu­bau ersetzt wer­den. Um dafür ein ver­träg­li­ches städ­te­bau­li­ches Kon­zept zu ent­wickeln, hat ein städ­te­bau­li­cher Wett­be­werb stattgefunden.

Das Kon­zept sieht ein Wohn- und Geschäfts­ge­bäu­de mit einem Nah­ver­sor­ger, klei­ne­ren Gewer­be­be­trie­ben und Dienst­lei­stun­gen vor. In Punkt-Hoch­bau­ten sol­len außer­dem Woh­nun­gen ent­ste­hen. Hier­durch soll zum einen die Nah­ver­sor­gung für den Bereich Büchen­bach-Nord gesi­chert und zum ande­ren drin­gend benö­tig­ter Wohn­raum inner­halb des Stadt­ge­biets bereit­ge­stellt wer­den. Der rechts­ver­bind­li­che Bebau­ungs­plan Nr. 402 – Forch­hei­mer Stra­ße – ermög­licht die vor­ge­se­he­ne Bebau­ung nicht, wes­we­gen durch die Auf­stel­lung des 5. Deck­blat­tes an die­ser Stel­le das benö­tig­te Bau­recht geschaf­fen wer­den soll.

Neu­auf­la­ge der Bau­land­ka­ta­ster Woh­nen und Gewerbe

Die Stadt Erlan­gen hat eine Neu­auf­la­ge der Bau­land­ka­ta­sters Woh­nen und Gewer­be mit dem Stand 31. Dezem­ber 2021 ver­öf­fent­licht. Sie füh­ren sofort oder in abseh­ba­rer Zeit bebau­ba­re Flä­chen in einer Kar­te auf. Zusätz­lich sind die Reser­ve­flä­chen als Hin­weis aufgenommen.

Die Bau­land­ka­ta­ster kön­nen im Amt für Stadt­pla­nung und Mobi­li­tät (Geb­bert­stra­ße 1, 3. OG) und im Inter­net unter www​.erlan​gen​.de/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​b​a​u​l​a​n​d​k​a​t​a​s​t​e​r​_​g​e​w​e​rbe bzw. www​.erlan​gen​.de/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​b​a​u​l​a​n​d​k​a​t​a​s​t​e​r​_​w​o​h​nen ein­ge­se­hen wer­den. Für Rück­fra­gen steht Kath­le­en Schüß­ler (Tele­fon 09131 86–1331) zur Verfügung.

Eigen­tü­mer eines betrof­fe­nen Grund­stücks kön­nen der Auf­nah­me ihres Grund­stücks in das Bau­land­ka­ta­ster jeder­zeit wider­spre­chen. Es wird dann bei der näch­sten Neu­auf­la­ge nicht mehr auf­ge­führt. Der Wider­spruch kann an die Stadt Erlan­gen, Amt für Stadt­pla­nung und Mobi­li­tät, Geb­bert­stra­ße 1, 91052 Erlan­gen, gerich­tet werden.

Die Auf­nah­me von Flä­chen in die Bau­land­ka­ta­ster erfolgt ohne Gewähr. Eine Haf­tung dafür, dass die im Kata­ster auf­ge­nom­me­nen Flä­chen sofort oder in abseh­ba­rer Zeit bebau­bar sind, wird nicht übernommen.

Sper­rung in der Alfred-Wegener-Straße

Die Alfred-Wege­ner-Stra­ße (Röthel­heim­park) ist von Mon­tag, 1. August, bis vor­aus­sicht­lich Frei­tag, 9. Sep­tem­ber, auf Höhe der Haus­num­mer 1 gesperrt. Wie das Refe­rat für Pla­nen und Bau­en der Stadt mit­teilt, fin­den dort Arbei­ten an der Fern­wär­me­lei­tung statt. Der Kfz-Ver­kehr muss über die Artil­le­rie­stra­ße aus­wei­chen. Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer kön­nen die Bau­stel­le passieren.

Büchen­ba­cher Kirch­weih macht Sper­run­gen erforderlich

Wegen der Kirch­weih im Stadt­teil Büchen­bach kommt es von Mitt­woch, 3. August (14:00 Uhr), bis Diens­tag, 9. August (15:00 Uhr) zu einer Rei­he von Sper­run­gen. Die Dorf­stra­ße ist zwi­schen Hecken­weg und Alter Markt (Rich­tung Westen) für den Kfz-Ver­kehr gesperrt. In Rich­tung Osten eben­falls, Anlie­ger aus­ge­nom­men. Eben­falls gesperrt ist der Kol­ping­weg (zwi­schen Alter Markt und Dorf­stra­ße). Die Umlei­tung ist ausgeschildert.

Ver­län­ge­rung der Sper­rung der Gemein­de­ver­bin­dungs­stra­ße zwi­schen Kos­bach und Untermembach

Im Rah­men des sechs­strei­fi­gen Aus­baus der Bun­des­au­to­bahn A3 wird zur Über­füh­rung der Gemein­de­ver­bin­dungs­stra­ße zwi­schen Kos­bach und Unter­mem­bach ein neu­es Über­füh­rungs­bau­werk erfor­der­lich. Zu die­sem Zweck wur­de die Gemein­de­ver­bin­dungs­stra­ße zwi­schen Kos­bach und Unter­mem­bach ab Sep­tem­ber 2021 gesperrt und das bestehen­de Über­füh­rungs­bau­werk abgebrochen.

Im Zuge des Neu­baus wur­de zunächst der Stahl­trä­ger der neu­en Brücke ein­ge­fah­ren. Im Anschluss wur­de der Stahl­trä­ger in die Wider­la­ger ein­ge­bun­den und die Fahr­bahn­plat­te beto­niert. In den näch­sten Arbeits­schrit­ten wird u.a. die Abdich­tung der Brücke her­ge­stellt, die Hin­ter­fül­lun­gen der Wider­la­ger ein­ge­bracht und der Ver­lauf der über­führ­ten Stra­ße an die neue Brücke angeglichen.

Die Sper­rung der Gemein­de­ver­bin­dungs­stra­ße wird zu die­sem Zweck bis Ende Okto­ber 2022 ver­län­gert. Eine Umlei­tungs­strecke über Häus­ling – Haun­dorf ist ausgeschildert.

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